Wohnbebauung statt Krankenhaus

14. Jul 2015

Ergebnisse des Architektenwettbewerbs für das Vincentius-Areal stehen fest

Die Gratulation für den Erstplatzierten kommt von Bürgermeister Karl Langenstein-Schönborn (li im Bild) und Rainer Ott, Geschäftsführer des Gesundheitsverbunds Landkreis Konstanz (re im Bild). Den Entwurf hatten der Konstanzer Investor Timo Doser (Bildmitte) sowie die Architekten Jutta Braun und Christian Müller eingereicht (re von Doser). Bild: aj
Die Gratulation für den Erstplatzierten kommt von Bürgermeister Karl Langenstein-Schönborn (li im Bild) und Rainer Ott, Geschäftsführer des Gesundheitsverbunds Landkreis Konstanz (re im Bild). Den Entwurf hatten der Konstanzer Investor Timo Doser (Bildmitte) sowie die Architekten Jutta Braun und Christian Müller eingereicht (re von Doser). Bild: aj

(Konstanz). Das Vincentius-Krankenhaus wird im Zuge der Integration in das Klinikum Konstanz von der der heutigen Lage an der Unteren Laube auf das Grundstück in der Luisenstraße im Stadtteil Petershausen verlegt. Das Areal an der Laube soll nach dem Umzug des Krankenhauses an seinen neuen Standort im Frühjahr 2018 einer Wohnnutzung zugeführt werden. Die Vincentius AG als Eigentümerin plant das frei werdende Areal zu vermarkten und den erzielten Erlös in die Finanzierung des Neubaus in der Luisenstraße zu stecken. Für die Umsetzung hat die Vincentius Krankenhaus AG in Abstimmung mit der Stadt Konstanz einen Wettbewerb für Investoren und Planer ausgelobt.

Das Preisgericht hatte am 10. Juli einen Tag lang 28 anonymisierte Entwürfe in zwei Runden begutachtet und ausführlich diskutiert und beraten. Von Bedeutung für die Bewertung waren städtebauliche Aspekte auf diesem rund 8000 Qudratmeter großen Areal zwischen Paradies, Altstadt und Seerhein, der Umgang mit dem historischen Altbau des Vincentius-Areals, der erhalten bleiben soll, sowie der einstigen Schottenkapelle, die Freiraumplanung, die Schaffung von ausreichend Wohnraum und damit verbunden die Wirtschaftlichkeit und Attraktivität, aber auch Nachhaltigkeit des zukünftigen Wohnungsbaus.

Das Ergebnis des Preisgerichts, in dem neben externen Fachleuten auch Vertreter des Gesundheitsverbunds Landkreis (GLKN), der Stadt Konstanz und Konstanzer Gemeinderäte saßen, stand am späten Freitagabend fest und wurde am Montag, 13. Juli, unter der Leitung von GLKN-Geschäftsführer Rainer Ott, zugleich Vorstand der Vincentius Krankenhaus AG, und dem Konstanzer Baubürgermeister Karl Langensteiner-Schönborn öffentlich präsentiert. Die Jury hatte je einstimmig einen ersten und zweiten sowie zwei vierte Plätze vergeben.

Am meisten hatte der Entwurf des Konstanzer Investors Timo Doser und des Architekten-Duos Jutta Braun und Christian Müller, ebenfalls Konstanz, überzeugt. Sie hatten eine schlichte Blockrandbebauung gewählt wie es dem Charakter der Bebauung im Paradies entspricht. Rund 100 Wohnungen verschiedener Größe gruppieren sich dabei um einen großzügigen Innenhof. Dabei gingen die Planer nicht bis an die möglichen Grundstücksgrenzen, sondern achteten die Gegebenheiten vor Ort, ließen beispielsweise in der Schottenstraße Vorgärten zu, und bildeten einen geräumigen Platz rund um die Schottenkapelle, der als Querverbindung zwischen dem Stadtteil Paradies und der Laube mit angrenzender Altstadt dient. Nicht nur die Einfachheit der Idee ist überzeugend, auch die Ausführung ist hochwertig, lobte die Jury.

Auch der zweitplatzierte Entwurf der Gemeinschaft LBBW Immobilien mit Jo. Franzke Architekten aus Frankfurt gefiel der Jury außerordentlich gut. Auch hier wurden alle Vorgaben gelungen umgesetzt, so Langensteiner-Schönborn am Montag. Er hob bei der Präsentation in der zukünftigen Konstanzer Stadthalle „Bodenseeforum“ die Qualität der eingereichten Arbeiten hervor und die große Anzahl an Entwürfen, beides keine Selbstverständlichkeit.

Das Preisgericht empfahl dem Grundstückseigentümer und der Stadt Konstanz basierend auf den prämierten Entwürfen weiter zu arbeiten. Der städtebauliche Vertrag, der derzeit erarbeitet wird, wird die Vorschläge dieser Entwürfe aufgreifen. Zudem findet auch das Handlungsprogramm Wohnen der Stadt Konstanz Berücksichtigung, das mit 20 Prozent geförderten und zehn Prozent preisgedämpften Wohnungen für bezahlbaren Wohnraum und eine gute soziale Durchmischung in neuen Wohnquartieren sorgen will.

Alle Arbeiten und Entwürfe waren vom 11. bis 14. Juli öffentlich ausgestellt, zahlreiche Bürger nutzten die Möglichkeit, sich ein Bild von der künftigen Wohnbebauung auf dem Vincentius-Areal zu machen.

Besucherregelung verschärft: Zutritt nur mit FFP2-Maske und negativem Antigentest

Liebe BesucherInnen, liebe Angehörige,

im Zuge einer weiteren neuen Corona-Verordnung des Landes vom 1. Februar 2021 gelten nochmalig verschärfte Vorgaben für BesucherInnen zum Schutz der PatientInnen und der MitarbeiterInnen.

Besuche sind im GLKN weiterhin in Ausnahmen nach vorheriger telefonischer Absprache mit dem behandelnden Arzt möglich.

Menschen, die in den letzten vier Wochen an COVID-19 erkrankt waren oder bei denen ein unwiderlegter Verdacht auf eine Erkrankung besteht, sind zum Schutz der Patienten und des Personals von einem Besuch ausgeschlossen.

Wenn Sie einen ambulanten Untersuchungs- oder Behandlungstermin oder in einer Sprechstunde haben, teilen Sie dies an der Eingangskontrolle mit.

Das Tragen einer FFP2–Maske, auch im Krankenzimmer, ist vorgeschrieben. Bitte bringen Sie eine geeignete FFP2  Maske selber mit (ohne Ausatemventil). In Einzelfällen können diese Masken bei der Eingangskontrolle gegen eine Gebühr erworben werden. Das gilt auch für ambulante Patienten sowie Patienten der Zentralen Notaufnahmen.

Darüber hinaus schreibt das Land vor, dass Besucher stationärer Patienten einen negativen Antigentest vorweisen müssen - das gilt für den Innen- als auch für den Außenbereich unserer Kliniken. Das Testergebnis darf nicht älter als 48 Stunden sein. Fragen Sie bitte den behandelnden Arzt bei der Einholung der Besuchserlaubnis wie das Prozedere am jeweiligen Klinikstandort ist.

Bitte desinfizieren Sie beim Betreten der Klinik Ihre Hände. Die Einhaltung der Abstandsregel gilt auch im Krankenhaus.

Das Betreten der Kliniken ist nur über die zentralen Haupteingänge gestattet.

Wir bitten unsere Besucherinnen und Besucher um Verständnis und um strikte Einhaltung der Besucherregelung. Vielen Dank.

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