Leistungsspektrum der II. Medizinischen Klinik

In der II. Medizinischen Klinik wird ein breites Spektrum an Therapien der Allgemeinen Inneren Medizin durchgeführt. Dies geht von Behandlungen von Magen-, Darm- und Lebererkrankungen über Krebserkrankungen zu Infektionen sowie immunologischen Krankheiten, wie beispielsweise Rheuma. Unsere Behandlungen beruhen auf den aktuellen Leitlinien und den neuesten medizinischen Erkenntnissen. Außerdem benutzen wir modernste medizinische Technik. Bei der Behandlung unserer Patienten sind uns menschliche Zuwendung, Empathie und Fürsorge besonders wichtig. Gemeinsam mit dem Patienten entwickeln wir eine individuell auf ihn abgestimmte Therapie – bei Bedarf auch in interdisziplinärer Zusammenarbeit mit anderen Abteilungen.

Im Folgenden erhalten Sie nähere Informationen zu unseren einzelnen Bereichen.

Krankheitsbilder

Zum Spektrum der II. Medizinischen Klinik gehören Magen-, Darm- und Lebererkrankungen, Krebserkrankungen, Infektionen sowie immunologische Krankheiten.
Im Folgenden erklären wir Ihnen beispielhaft einige typische Krankheitsbilder, die wir behandeln.

Magen-Darm-Blutung

Eine Magen- oder Darmblutung ist ein häufiges Krankheitsbild. Meist blutet es im oberen Verdauungstrakt, d.h. im Magen, in der Speiseröhre oder im Zwölffingerdarm, es kann aber genauso im restlichen Dünndarm oder Dickdarm bluten. Die Ursachen sind sehr vielfältig – Magengeschwüre, Krampfadern der Speiseröhre, Krebserkrankungen, Entzündungen oder auch Gefäßveränderungen sind beispielsweise möglich. Abhängig von der Lokalisation und der Verweildauer des Blutes im Magen-Darm-Trakt, kann es z.B. zum Erbrechen von Frischblut oder zum Absetzen von schwarzgefärbtem Stuhlgang kommen. Eine stationäre Aufnahme ist meistens angebracht. Falls nötig kann der Kreislauf stabilisiert werden. Mittels Magendarmspiegelung kann die Blutung meist gut lokalisiert und behandelt werden.

Chronisch entzündliche Darmerkrankungen – kurz CED

Wie der Name schon sagt, sind chronisch entzündliche Darmerkrankungen charakterisiert durch eine zeitweise oder dauerhafte Entzündung im Darm. Die häufigsten Krankheitsbilder sind der Morbus Crohn und die Colitis ulcerosa. Beide Erkrankungen treten meist im jungen Erwachsenenalter auf, die Ursache ist aber unklar. Die Erkrankungen präsentieren sich unterschiedlich.

Bei der Colitis ulcerosa beginnt die Erkrankung meist im Enddarm und breitet sich im Dickdarm aus. Blutig-schleimige Durchfälle, Bauchschmerzen, Fieber und erhöhte Entzündungswerte können auftreten. Meist kann mithilfe einer Darmspiegelung das typische Befallsmuster bestätigt werden. Neben medikamentöser Therapie kann bei Auftreten von Krebsvorstufen, schweren Schüben oder anderen Komplikationen eine chirurgische Dickdarmentfernung durchgeführt werden, durch die die Erkrankung geheilt werden kann.

Beim Morbus Crohn können die Entzündungsbereiche unregelmäßig im ganzen Magen-Darm-Trakt vorkommen. Die Beschwerden können Durchfall, Gewichtsverlust und rechtsseitige Unterbauchschmerzen sein. Außerdem kann es zu einem Befall außerhalb des Darms, z.B. an den Augen, an Gelenken oder an der Haut kommen. Die Diagnosestellung ist manchmal gar nicht so leicht. Da der ganze Magen-Darm-Trakt befallen sein kann, kann der Morbus Crohn leider nicht geheilt werden, sondern mittels medikamentöser Therapie soll eine Verbesserung der Erkrankung erzielt werden.

Gallensteinleiden

15-20% der Bevölkerung haben Gallensteine in der Gallenblase. In den meisten Fällen machen die Steine keinerlei Beschwerden. Es kann aber vorkommen, dass Gallensteine in den Gallengang rutschen, dort feststecken bleiben und starke krampfartige, rechtsseitige Oberbauchschmerzen verursachen. Mittels einer endoskopischen Untersuchung mit Darstellung der Gallengänge (Endoskopisch retrograde Cholangio-Pankreatikographie, ERCP) können die Steine schonend entfernt werden. Durch die Steine und einen dadurch bedingten Aufstau der Gallenflüssigkeit kann es gegebenenfalls auch zu einer Entzündung der Gallenwege oder Bauchspeicheldrüse kommen. In diesem Falle erfolgt eine symptomatische Therapie u.a. mit einem passenden Antibiotikum.

Leberzirrhose

Die Leberzirrhose ist das Endstadium chronischer Lebererkrankungen. Bei einer Leberzirrhose ist das gesunde Lebergewebe zerstört und zu funktionslosem Gewebe umgebaut. Ausgelöst werden kann dies z.B. durch eine chronische Virushepatitis, aber der häufigste Grund ist Alkoholkonsum. Da die Leber ein sehr wichtiges Organ für den gesamten Stoffwechsel ist, sind die Folgen einer Leberzirrhose auch sehr vielfältig und schwerwiegend. So können z.B. wichtige Gerinnungsfaktoren nicht mehr gebildet werden, weswegen eine deutlich erhöhte Blutungsneigung entsteht. Weitere lebenswichtige Eiweiße werden nicht mehr produziert, wodurch sich sogenanntes Bauchwasser entwickeln kann. Durch den Gewebeumbau bilden sich außerdem Umgehungskreisläufe des Blutes, was z.B. zu Krampfadern der Speiseröhre führen kann. Da auch die Entgiftungsfunktion der Leber nicht mehr funktioniert, kann es zu einer Funktionsstörung des Gehirns kommen. Die Leberzirrhose wird in unterschiedliche Stadien eingeteilt, im Endstadium besteht leider eine deutlich eingeschränkte Lebenserwartung.

Die wichtigste Therapie ist die Behandlung und Beseitigung der Ursache. Des Weiteren können die unterschiedlichen Beschwerden symptomatisch gelindert werden.

Rheuma

„Rheuma“ ist keine bestimmte Erkrankung, sondern unter dem Begriff sammeln sich eine Vielzahl von verschiedenen Erkrankungen. „Rheuma“ kann in jedem Lebensalter auftreten. Die Beschwerden betreffen v.a. den Bewegungs- und Stützapparat. Die häufigsten Symptome sind Gelenkschmerzen, aber es können genauso Beschwerden an den Knochen, Muskeln, Sehnen, Gefäßen, am Bindegewebe, an der Haut oder inneren Organen auftreten.

So gibt es z.B. rheumatische Erkrankungen, bei denen sich das Immunsystem gegen körpereigene Zellen richtet und dadurch Entzündungen verursacht, sogenannte Autoimmunerkrankungen. Ein Beispiel wäre die rheumatoide Arthritis, welche sich initial z.B. mit schmerzenden, geschwollenen Hand- und/oder Fußgelenken und einer sogenannten Morgensteifigkeit präsentieren kann.

Oder es gibt verschleißbedingte rheumatische Erkrankungen wie z.B. die Arthrose. Mit steigendem Alter nutzen sich die Gelenke mehr und mehr ab und es kommt zu Schmerzen. Dabei kann jedes Gelenk betroffen sein.

Auch Stoffwechselstörungen können rheumatische Beschwerden auslösen. Zum Beispiel bei der Gicht haben Patienten eine zu hohe Konzentration von Harnsäure im Blut, wodurch sich in den Gelenken Ablagerungen bilden können, was dann zu starken Schmerzen führt.

Je nach Krankheitsbild sind somit auch die Therapien sehr individuell.

Lungenentzündung

Eine Lungenentzündung kann entweder durch eine Entzündung der Lungenbläschen oder des Lungengerüstes verursacht sein. Ausgelöst werden kann dies durch Viren, aber auch durch viele verschiedene Bakterien. Dementsprechend sind auch die Verläufe sehr unterschiedlich. Eine „klassische Lungenentzündung“ präsentiert sich mit plötzlichem Krankheitsgefühl, produktivem Husten, Fieber und erhöhten Entzündungswerten. Beim Abhören der Lunge kann man typische Rasselgeräusche hören. Die Krankheit kann aber auch v.a. bei älteren Patienten oder bestimmten Erregern sehr untypisch verlaufen. Entscheidend für die Diagnose sind deshalb sichtbare Veränderungen im Röntgenbild. Bei Bakterien erhält der Patient ein Antibiotikum.

Lungenkrebs

Lungenkrebs gehört weltweit zu den häufigsten Krebserkrankungen. Größter Risikofaktor ist das Rauchen. Gewichtsabnahme und zunehmender Husten sind ein möglicher Hinweis auf Lungenkrebs. Leider treten Beschwerden und Symptome meist erst bei einem fortgeschrittenen Krebsstadium auf. Wird ein Lungenkrebs im Röntgenbild festgestellt, wird oft eine endoskopische Untersuchung zur Gewebeprobeentnahme durchgeführt, um die Krebsart genauer bestimmen zu können. Je nach Stadium gibt es verschiedene Therapiemöglichkeiten – chirurgische Entfernung eines oder mehrerer Lungenlappen, Chemotherapie und/oder Bestrahlung.

Bauchspeicheldrüsenkrebs

Bauchspeicheldrüsenkrebs ist der dritthäufigste Krebs des Magen-Darm-Traktes. Die genaue Ursache ist unklar, trotzdem gibt es Risikofaktoren wie Rauchen, Alkoholkonsum, Übergewicht und eine chronische Bauchspeicheldrüsenentzündung. Leider stellen sich Symptome wie Oberbauchschmerzen, Gelbfärbung der Augen und der Haut und Gewichtsverlust oft erst im fortgeschrittenen Stadium ein. Bei einem frühen Stadium kann eine chirurgische Entfernung in Frage kommen, bei fortgeschrittenem Stadium erfolgt eine Chemotherapie.

Stationen

Die Versorgung der Patienten erfolgt auf zwei Stationen – die Station S18 und die Station S25. Die Behandlung wird oberärztlich von Frau Dr. Cheenkayil, Frau Dr. Landes und Herrn Dr. Kurz geleitet. Jeder Patient wird somit zusätzlich zu den Assistenzärzten von einem Facharzt für Innere Medizin betreut – je nach Bedarf mit der Schwerpunktbezeichnung Gastroenterologie, Hämatologie-Onkologie oder Palliativmedizin.
Aufseiten der Pflege wird die Behandlung von Frau Vaz und Frau Paul geleitet. Viele Pflegekräfte haben Zusatzweiterbildungen, sodass individuell auf Patientenwünsche und  -bedürfnisse eingegangen werden kann. Z.B. wird auf Wunsch die Aromapflege angeboten.

Auf den Stationen gibt es ausschließlich 2-Bett-Zimmer mit Dusche und WC mit jeweils einem tollen Blick auf den Hohentwiel. Es gibt eine schöne Patiententerrasse, verschiedene gemütliche Sitzecken und ein Getränkewagen mit Patientenkühlschrank, an dem sich die Patienten selbstständig bedienen dürfen.

Immer wieder gibt es auch besondere Aktionen in der II. Medizinischen Klinik. Z.B. treffen sich einmal im Jahr Pflegende und Ärzte, um gemeinsam zu malen. Die Ergebnisse sind in den Patientenzimmern und Fluren zu sehen. Vielleicht entdecken Sie ja, von welcher Pflegekraft oder von welchem Arzt welches Bild kommt?

Onkologische Ambulanz

Oberarzt  Dr. Klaus Stengele Onkologische Ambulanz  Tel: 07731 89-2720
Oberarzt
Dr. Klaus Stengele
Onkologische Ambulanz
Tel: 07731 89-2720
Assistenzarzt  Dr. Roman Dormann Onkologische Ambulanz  Tel: 07731 89-2720
Assistenzarzt
Dr. Roman Dormann
Onkologische Ambulanz
Tel: 07731 89-2720

In der Onkologische Ambulanz am Hegau-Bodensee-Klinikum Singen erfolgen auf Zuweisung eines Hausarztes alle Arten der Chemotherapie und Bluttransfusion, die ambulant durchgeführt werden können. Die Patienten werden bestmöglich durch Oberarzt Herrn Dr. Stengele, Herrn Dr. Dormann und vier speziell onkologisch ausgebildeten Fachpflegekräften versorgt.

Die Ambulanz ist täglich geöffnet und unter der Telefonnummer 07731 89-2720 zu erreichen.



Endoskopie

Oberarzt                      Dr. Karl Westerhausen Tel: 07731 89-2770
Oberarzt
Dr. Karl Westerhausen
Tel: 07731 89-2770
Oberarzt                      Dr. Mathias Eilbracht Tel: 07731 89-2770
Oberarzt
Dr. Mathias Eilbracht
Tel: 07731 89-2770

Die Abteilung Endoskopie der II. Medizinischen Klinik führt jährlich über 4000 endoskopische Untersuchungen an den Standorten Singen und Radolfzell durch. Dabei werden modernste diagnostische und therapeutische Verfahren eingesetzt. Geleitet wird die Abteilung von den Oberärzten Dr. Karl Westerhausen und Dr. Mathias Eilbracht.

Bei der Endoskopie kann mithilfe eines Endoskops der Magen-Darm-Trakt, die Gallengänge oder auch die Lunge angeschaut und beurteilt werden. Ein Endoskop ist ein lenkbarer, dünner Schlauch mit einer kleinen Kamera an der Gerätspitze. Des weiteren können mithilfe eines Endoskops auch Gewebeproben (Biopsien) oder Tumorvorstufen wie z.B. Polypen entnommen werden. Für die gesamte Untersuchung wird eine Sedierung angeboten, wodurch der Patient in einem Art Dämmerschlaf ist. Zum Spektrum der Abteilung gehört genauso auch die Ultraschalluntersuchung von außen (Sonographie) und von innen (Endosonographie) dazu – mit der Möglichkeit, Gewebeproben zu entnehmen.

Einige Untersuchungen können auch ambulant durchgeführt werden. Über die Einzelheiten klären wir gerne in einem persönlichen Gespräch auf (Kontakt: 07731 89-2700). Mit unserem Notfall-Endoskopie-Dienst sind wir täglich rund um die Uhr für Sie da. Außerhalb der Sprechzeiten wenden Sie sich in Notfällen bitte an die Zentrale Notaufnahme (Tel: 07731 89-3110) oder den ärztlichen Notdienst (bundesweite Hotline: 116 117).

Im Folgenden unsere Untersuchungen im Einzelnen:

Abdomensonographie

  • Ultraschall der Bauchorgane
  • Kontrastmittelsonographie
  • Punktion z.B. von Lymphknoten, der Leber oder der Bauchspeicheldrüse
  • Anlage von Drainagen

Diagnostische Endoskopie

  • Magenspiegelung (Ösophago-Gastro-Duodenoskopie)
  • Magenspiegelung durch die Nase, keine Sedierung erforderlich (transnasale ÖGD)
  • Dünndarmspiegelung:
    - Kapselendoskopie
    - Push-and-Pull-Enteroskopie (Single-Ballon-Enteroskopie, SBE)
  • Darmspiegelung, z.B. zur Vorsorge (Ileokoloskopie, Sigmoidoskopie)
  • Darmspiegelung mit Anfärben der Schleimhaut (Chromoendoskopie)
  • Enddarmspiegelung (Rektoskopie)
  • Endoskopischer Ultraschall des oberen und unteren Magen-Darm-Trakts (Endosonographie)

Therapeutische Endoskopie

  • Polypenentfernung im Magen und Darm (Polypektomie)
  • Endoskopische Vollwandresektion von großen Magen- und Darmpolypen (Endoscopic Full Thickness Resection, EFTR) mittels eines Full Thickness Resection Device (FTRD)
  • Behandlung von Blutungen mittels Unterspritzung, Fibrinkleber, Applikation von Hämostaseclips, Argon-Plasma-Koagulation
  • Vorbeugung und Therapie von Blutungen aus Krampfadern der Speiseröhre durch Abbinden und Veröden (Ligatur und Histoacryl-Injektion bei Ösophagus- und Fundusvarizen)
  • Anlage von Ernährungssonden durch die Bauchdecke (PEG: perkutane endoskopische Gastrostomie und PEJ: perkutane endoskopische Jejunostomie)
  • Aufdehnung von Verengungen mit ggf. Einlage eines Plastik- oder Metallröhrchens (Dilatation und Bougierung von Stenosen mit ggf. Stenteinlage)
  • Entfernung von Fremdkörpern
  • Endosonographische Punktion und Drainage
  • Darstellung der Gallengänge und der Bauchspeicheldrüse mit Röntgenkontrastmittel von innen (Endoskopisch retrograde Cholangio-Pankreatikographie, ERCP) mit ggf. Aufspalten der Papille (Papillotomie), Steinentfernung, Stenteinlage und/oder Gewebeprobeentnahme
    Darstellung der Gallengänge durch Punktion von außen (Perkutane transhepatische Cholangio-Drainage, PTCD) mit Dilatation und Stenteinlage
  • Ableitung von Flüssigkeit aus Zysten (Endoskopische Drainage von Pankreaspseudozysten)

Funktionsdiagnostik

  • Messung des Druckes und der Beweglichkeit der Speiseröhre (Manometrie)
  • Messung des Magensäurerückflusses (pH-Metrie)

Das Endoskopieteam am Hegau-Bodensee-Klinikum Singen

v.l.n.r.: Chefarzt Prof. Dr. Jan Harder, Herr Dr. Hermann, Herr Dr. Eilbracht (Oberarzt), Frau Schach, Herr Dr. Westerhausen (Oberarzt), Frau Kuntz, Herr Güntert, Frau Fetzer-Mütz, Frau Schroff, Frau Niederhammer, Frau Ziegler, Frau Dr. Landes (Funktionsoberärztin)
v.l.n.r.: Chefarzt Prof. Dr. Jan Harder, Herr Dr. Hermann, Herr Dr. Eilbracht (Oberarzt), Frau Schach, Herr Dr. Westerhausen (Oberarzt), Frau Kuntz, Herr Güntert, Frau Fetzer-Mütz, Frau Schroff, Frau Niederhammer, Frau Ziegler, Frau Dr. Landes (Funktionsoberärztin)

Zentrallabor

Leitung Zentrallabor Bärbel Schlageter Tel: 07731 89-2050
Leitung Zentrallabor
Bärbel Schlageter
Tel: 07731 89-2050

Im Zentrallabor des Hegau-Bodensee-Klinikum Singen – unter der Leitung von Bärbel Schlageter – werden täglich rund um die Uhr und jährlich insgesamt über 1 Million Laboranalysen durchgeführt.
Das Labor führt – außer für den Standort Singen – Analysen für die Standorte des Hegau-Bodensee-Klinikums in Radolfzell und Stühlingen, das Hegau-Jugendwerk Gailingen und Kreuzproben für die Kliniken Schmieder und die Onkologische Schwerpunktpraxis in Singen durch.
Es besteht ein Blutdepot unter der Supervision von Mechthild Kommerell (Labor Dr. Brunner, Konstanz). Das Zentrallabor hat eine Rohrpostanbindung und eine enge Kooperation mit dem Labor Blessing (Institut für Laboratoriumsmedizin, Singen).

Palliativmedizin

Die Palliativmedizin am Hegau-Bodensee-Klinikum Singen wird von einem multiprofessionellen Team, in dem zwei Fachärzte für Palliativmedizin tätig sind, angeboten. Sie können uns täglich telefonisch über unsere onkologische/ Palliativ-Fachpflege 07731 89-2727 oder über unser Sekretariat 07731 89-2700 erreichen. Für nähere Informationen und weitere Ansprechpartner verweisen wir auf unsere Seite Palliativmedizin.

Das Palliativteam am Hegau-Bodensee-Klinikum Singen

Das Palliativteam am Hegau-Bodensee-Klinikum Singen

Aktuelle Besucherregelung

Liebe BesucherInnen, liebe Angehörige,

unsere stationären Patienten freuen sich über Ihren Besuch. Das lässt die Corona-Verordnung des Landes auch zu. Um auf der sicheren Seite zu sein, halten wir im GLKN mit Blick auf die Urlaubszeit und der zu erwartenden Ausbreitung der hoch ansteckenden Delta-Variante des Corona-Virus an unserem bewährten und erprobten Hygienekonzept fest. Dies dient dem Schutz unserer Patienten und Mitarbeitenden.

Somit gilt in den Akutkliniken des Gesundheitsverbunds Landkreis Konstanz weiterhin die 1-1-1 Regelung, die besagt: Pro Patient ist ein Besucher pro Tag erlaubt. In Ausnahmefällen können auch mehrere Personen auf Einladung des behandelnden Arztes zu Besuch kommen. Die genauen Besuchszeiten erfragen Sie bitte vor Ort.

Vom Besuch ausgeschlossen sind Menschen, die in den letzten vier Wochen an COVID-19 erkrankt waren oder bei denen ein unwiderlegter Verdacht auf eine Erkrankung besteht.

Das Tragen einer FFP2–Maske, auch im Krankenzimmer, ist bei BesucherInnen weiterhin vorgeschrieben. Bitte bringen Sie eine geeignete FFP2-Maske selber mit (ohne Ausatemventil). In Einzelfällen können diese Masken bei der Eingangskontrolle gegen eine Gebühr erworben werden. Das gilt auch für ambulante Patienten sowie Patienten der Zentralen Notaufnahmen.

Besucher stationärer Patienten in unseren Kliniken haben auch weiterhin einen negativen Antigentest vorzuweisen - das gilt für den Innen- als auch für den Außenbereich. Das Testergebnis darf nicht älter als 48 Stunden sein. Von der Testpflicht ausgenommen sind vollständig geimpfte oder genesene Personen. Hierüber ist ein geeigneter Nachweis zu erbringen (*).

Wenn Sie einen ambulanten Untersuchungs- oder Behandlungstermin oder einen Termin in einer Sprechstunde haben, teilen Sie dies an der Eingangskontrolle bitte mit.

Bitte desinfizieren Sie beim Betreten der Klinik Ihre Hände. Die Einhaltung der Abstandsregel gilt auch im Krankenhaus.

Das Betreten der Kliniken ist nur über die zentralen Haupteingänge gestattet.

Wir bitten unsere Besucherinnen und Besucher um Verständnis und um Einhaltung der Besucherregelung.

Vielen Dank!
Ihre Krankenhausleitung

Stand: 02. Juli 2021

(*) Nachweis: Bei Geimpften: Impfnachweis (Gelbes Buch) oder Impfbescheinigung oder Digitaler Impfnachweis plus Identitätsausweis. Bei Genesenen: schriftlicher positiver PCR-Nachweis nicht älter als 6 Monate und nicht jünger 28 Tage plus Identitätsnachweis.

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