Institut und Gemeinschaftspraxis für Pathologie: Leistungsspektrum

Pathologie versteht sich als Partner der Ärzte und Lotse der Therapie für qualitativ hochstehende Medizin in den Kliniken des Gesundheitsverbunds Landkreis Konstanz (GLKN) und in der Region.

Die regelmäßige Teilnahme der Ärzte an Fortbildungen im In- und Ausland sowie die Organisation eigener Fortbildungen und Konferenzen trägt dazu bei, den hohen Leistungsstandard des Instituts aufrecht zu erhalten und fortzuentwickeln.

Zusammenarbeit mit Kollegen

Die Fachärzte der Pathologie arbeiten in vielfältiger Weise mit den behandelnden Kollegen zusammen. So lässt sich z.B. anhand einer kleinen Gewebeprobe abklären, ob eine Gastritis (Entzündung des Magens), ein Magengeschwür oder ein bösartiger Tumor vorliegt. Sie helfen auch bei der Krebsvorsorge, indem sie jährlich Tausende von Zellabstrichen des Gebärmuttermundes untersuchen.

Tumortherapie

Für die Tumortherapie entscheidend sind histologische Diagnostik sowie histochemische und immunhistochemische Untersuchungen, die eine genaue Tumordifferenzierung erlauben. Dies wird auch während einer Operation innerhalb kurzer Zeit erbracht (Schnellschnittdiagnostik). So wird bestimmt, ob eine gutartige Veränderung oder ein bösartiger Tumor bzw. welcher Tumortyp vorliegt, und wie weit er sich ausgebreitet hat. Diese Ergebnisse sind entscheidend für die weitere Therapie.

Obduktionen

Durch Obduktionen lassen sich Todesursache, Grund- und Nebenleiden erkennen. Sie stellen einen wesentlichen Beitrag zur Qualitätskontrolle für Diagnostik und Therapie dar und dienen der Qualitätssicherung der Therapie sowie der ärztlichen Ausbildung. Dadurch können auch neue Krankheiten entdeckt, berufsbedingte Erkrankungen aufgedeckt und versicherungsrechtliche Fragen geklärt werden.

Histologische Diagnostik

Dieser Bereich nimmt den weit überwiegenden Teil der Leistungserbringung ein: Weit über 30.000 Fälle wurden im Institut für Pathologie am Hegau-Bodensee-Klinikum Singen und der Praxis für Pathologie bearbeitet (mit zahlreichen in dieser Zahl nicht erfassten mehrteiligen Einzeluntersuchungen in einem Teil der Fälle). 

Hierzu gehören intraoperative Schnellschnittuntersuchungen sowie immunhistochemische und molekularpathologische (chromogen-in-situ-Hybridisierung) Sonderverfahren zur Klassifikation von Tumoren. 

Molekularpathologische ergänzende Untersuchungen (wie EGF-Rezeptor-Status, KRAS-Mutation, BRAF-Mutation) werden in enger Zusammenarbeit mit zertifizierten Universitätsinstituten - siehe Kooperationen - ermöglicht.

Zytologische Diagnostik

Neben der gynäkologischen Vorsorgeuntersuchung werden Analysen von Punktaten aus Organen und Körperflüssigkeiten durchgeführt.

Konsultationszentrum

Das Institut für Pathologie hat seit vielen Jahren einen diagnostischen Schwerpunkt für Uropathologie (Leiter: Dr. Ulrich Oehler), begründet von Prof. Dr. med. Burkhard Helpap, dem früheren Chefarzt des Instituts, der bis zu seinem Tode 2019 noch über viele Jahre der Pathologie im Klinikum Singen als Konsiliarius für Uropathologie zur Verfügung stand.

Qualitätssicherung

Es sind am Institut für Pathologie vier Ärzte, davon 3 Fachärzte, diagnostisch tätig.
Die Diagnostik wird laufend den aktualisierten Leitlinien und Empfehlungen der Fachgesellschaften (Deutsche Gesellschaft für Pathologie, Internationale Akademie für Pathologie, Weltgesundheitsorganisation WHO) angepasst. Es wird an Ringversuchen der Qualitätssicherungs-Initiative Pathologie teilgenommen.

Institut und Gemeinschaftspraxis sind seit dem 16.04.2010 nach  DIN EN ISO 9001 zertifiziert.

Neue Besucherregelung ab 18. Mai 2020

Liebe Besucher, liebe Angehörige,

auf der Grundlage eines Beschlusses des Sozialministeriums Baden-Württemberg gilt
ab Montag, 18. Mai 2020, in den Akutkliniken des GLKN eine neue Besucherregelung.

Diese besagt: Pro Tag ist pro Patient nur ein Besucher gestattet. Besucher melden sich bitte zuerst an den zentralen Infoschaltern bzw. am Empfang an. Im Einzelfall sind Ausnahmen möglich, klären Sie diese im Vorfeld telefonisch unter den zentralen Krankenhausnummern ab.

Menschen, die in den letzten vier Wochen an COVID-19 erkrankt waren oder bei denen ein unwiderlegter Verdacht auf eine Erkrankung besteht, sind zum Schutz der Patienten und des Personals von einem Besuch ausgeschlossen. Bitte dringend beachten!

Wenn Sie einen Termin zu einer ambulanten Untersuchung oder in einer Sprechstunde haben, wenden Sie sich bitte ebenfalls zuerst an die Infoschalter.

Die Einhaltung der Abstandsregel und der Maskenpflicht gilt auch im Krankenhaus.
Bitte desinfizieren Sie beim Betreten der Klinik ihre Hände.

Wir bitten um Ihr Verständnis. Vielen Dank!

Besucherselbstauskunft zu SARS-CoV-2 und Verpflichtungserklärung
(Bitte vor dem Besuch ausfüllen und mitbringen) 

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