Neurologieverbund im Landkreis Konstanz geschlossen

09. Jul 2015

Gesundheitsverbund Landkreis Konstanz und Kliniken Schmieder kooperieren bei der Versorgung neurologischer Patienten und stellen die seit 1988 bestehende Kooperation auf ein neues Fundament

Freude über den neuen Rahmenvertrag:  (von links nach rechts) Landrat Frank Hämmerle, Vorsitzender des Aufsichtsrates des Gesundheitsverbunds Landkreis Konstanz (GLKN), Prof Christof Klötzsch, Chefarzt der Neurologie im GLKN und bei den Schmieder Kliniken, Dr. Dagmar Schmieder, Vorsitzende der Geschäftsführung der Kliniken Schmieder, Peter Fischer, Sprecher der Geschäftsführung GLKN, Dr. Ulrich Sandholzer, Geschäftsführer der Kliniken Schmieder und Rainer Ott, Geschäftsführer GLKN. Bild: aj
Freude über den neuen Rahmenvertrag: (von links nach rechts) Landrat Frank Hämmerle, Vorsitzender des Aufsichtsrates des Gesundheitsverbunds Landkreis Konstanz (GLKN), Prof Christof Klötzsch, Chefarzt der Neurologie im GLKN und bei den Schmieder Kliniken, Dr. Dagmar Schmieder, Vorsitzende der Geschäftsführung der Kliniken Schmieder, Peter Fischer, Sprecher der Geschäftsführung GLKN, Dr. Ulrich Sandholzer, Geschäftsführer der Kliniken Schmieder und Rainer Ott, Geschäftsführer GLKN. Bild: aj

(Kreis Konstanz).  Seit 1988 arbeiten das Hegau-Bodensee-Klinikum in Singen und die Kliniken Schmieder bei der Versorgung neurologischer Patienten bereits zusammen. Nun haben sie die erfolgreiche Kooperation mit einem Rahmenvertrag erweitert und an die in den letzten Jahren veränderten Realitäten angepasst. Ziel ist es, die Versorgungsqualität für neurologische Patienten weiter auszubauen und als Partner gemeinsam am Arbeitsmarkt dem harten Wettbewerb um Fachärzte stärker begegnen zu können. Kernstücke des Vertrages sind die enge personelle Zusammenarbeit auf Chefarzt- und Oberarztebene sowie die Bündelung der fachlichen Kompetenzen.

„Gerade in der neurologischen Versorgung ist eine schnelle und lückenlose Versorgung von Patienten von großer Bedeutung, um deren funktionelle Wiederherstellung bestmöglich zu gewährleisten“, erklärte Prof. Dr. med. Christof Klötzsch bei der Unterzeichnung des Kooperationsvertrages. Er ist Chefarzt am Hegau-Bodensee-Klinikum Singen und Ärztlicher Leiter der Akutneurologie bei den Kliniken Schmieder in Allensbach. Der Neurologe wird auch zukünftig mit seinen Teams die beiden Akutabteilungen für neurologische Patienten im Landkreis leiten.

Die Neuordnung der personellen Struktur, die neben gemeinsamen Weiterbildungen auch Rotationsmöglichkeiten und eine gemeinsame Personalakquisition vorsieht, ist das Kernstück des Vertrages. Wie wichtig die personelle Zusammenarbeit ist, erläuterte Peter Fischer, Geschäftsführer des Gesundheitsverbundes Landkreis Konstanz: „Wir wollen insbesondere im Personalbereich Synergien nutzen und trägerübergreifend einem ruinösen Wettbewerb um medizinisches Fachpersonal vorbeugen.“ Beide Kliniken arbeiten seit einigen Jahren auch auf anderen Gebieten eng zusammen wie bei der Anästhesiologie, der Apothekenversorgung, der Aufbereitung von Medizinprodukten sowie beim Sozialdienst. Bei der Krankenhaushygiene, den Bereichen Geriatrie und Psychosomatik sind perspektivisch weitere Felder der Zusammenarbeit vorgesehen. Fischer sprach dem Rahmenvertrag, den der kommunale Gesundheitsverbund mit den privat betriebenen Schmieder Kliniken abschlossen, einen Modellcharakter zu.

Dr. Dagmar Schmieder, Vorsitzende der Geschäftsführung der Kliniken Schmieder, legte bei der Vertragsunterzeichnung den Fokus auf einen weiteren wichtigen Aspekt. „Dieser Kooperationsvertrag ist nicht nur die konsequente Fortführung der bereits seit vielen Jahren bestehenden guten Zusammenarbeit, er wird auch an der Schnittstelle zwischen Akut- und Rehabilitationsbehandlung das hohe Behandlungsniveau weiter optimieren.“ Sie wies auf die in den letzten zehn Jahren stark gestiegenen Patientenzahlen in beiden Einrichtungen hin. In diesem Zeitraum stiegen die Fallzahlen von 2.000 Fällen im Jahr 2004 auf über 3.500 Fälle im Jahr 2014, die die beiden Kliniken im Landkreis inzwischen jährlich behandelten.

Der Aufsichtsratsvorsitzende des Gesundheitsverbundes, Landrat Frank Hämmerle, strich die Bedeutung der trägerübergreifenden Kooperation als Erfolgsgarant für eine bestmögliche Versorgung im Landkreis bei seiner Rede heraus. „Hier intensivieren zwei führende Klinikunternehmen in der Akut- und Rehabilitationsbehandlung ihre seit vielen Jahren bestehende erfolgreiche Zusammenarbeit – das wird den Patienten in der Region zu Gute kommen. Der Vertrag, so Hämmerle, sei von strategischer Bedeutung, über das Zustandekommen sei er „sehr glücklich“.

Besucherregelung verschärft: Zutritt nur mit FFP2-Maske und negativem Antigentest

Liebe BesucherInnen, liebe Angehörige,

im Zuge einer weiteren neuen Corona-Verordnung des Landes vom 1. Februar 2021 gelten nochmalig verschärfte Vorgaben für BesucherInnen zum Schutz der PatientInnen und der MitarbeiterInnen.

Besuche sind im GLKN weiterhin in Ausnahmen nach vorheriger telefonischer Absprache mit dem behandelnden Arzt möglich.

Menschen, die in den letzten vier Wochen an COVID-19 erkrankt waren oder bei denen ein unwiderlegter Verdacht auf eine Erkrankung besteht, sind zum Schutz der Patienten und des Personals von einem Besuch ausgeschlossen.

Wenn Sie einen ambulanten Untersuchungs- oder Behandlungstermin oder in einer Sprechstunde haben, teilen Sie dies an der Eingangskontrolle mit.

Das Tragen einer FFP2–Maske, auch im Krankenzimmer, ist vorgeschrieben. Bitte bringen Sie eine geeignete FFP2  Maske selber mit (ohne Ausatemventil). In Einzelfällen können diese Masken bei der Eingangskontrolle gegen eine Gebühr erworben werden. Das gilt auch für ambulante Patienten sowie Patienten der Zentralen Notaufnahmen.

Darüber hinaus schreibt das Land vor, dass Besucher stationärer Patienten einen negativen Antigentest vorweisen müssen - das gilt für den Innen- als auch für den Außenbereich unserer Kliniken. Das Testergebnis darf nicht älter als 48 Stunden sein. Fragen Sie bitte den behandelnden Arzt bei der Einholung der Besuchserlaubnis wie das Prozedere am jeweiligen Klinikstandort ist.

Bitte desinfizieren Sie beim Betreten der Klinik Ihre Hände. Die Einhaltung der Abstandsregel gilt auch im Krankenhaus.

Das Betreten der Kliniken ist nur über die zentralen Haupteingänge gestattet.

Wir bitten unsere Besucherinnen und Besucher um Verständnis und um strikte Einhaltung der Besucherregelung. Vielen Dank.

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