Positives Signal für Frühchen

20. Dez 2010

HBH im Gespräch mit Sozialministerin Monika Stolz und CDU-Abgeordneten des Landkreises Konstanz

(Singen/Stuttgart). Ein positives Signal für die Frühchenversorgung im Land Baden-Württemberg gab Sozialministerin Dr. Monika Stolz den Vertretern des Hegau-Bodensee-Klinikums Singen (HBK) mit auf den Weg. Auf Vermittlung der beiden CDU-Landtagsabgeordneten des Landkreises Konstanz, Veronika Netzhammer und Andreas Hoffmann, war es am 15. Dezember am Randes des Plenums im Landtag zu einem Gespräch mit Vertretern des Sozialministeriums, des HBK und den beiden Abgeordneten gekommen. HBH-Geschäftsführer Peter Fischer sowie die beiden Chefärzte Dr. Andreas Trotter (Kinderklinik/Perinatalzentrum) und Dr. Wolfram Lucke (Frauenklinik) erläuterten die Situation der Frühgeborenen, die im Perinatalzentrum Level 1 in Singen behandelt werden, und die Risiken und die Verschlechterung in der Versorgung der Bevölkerung durch die Anhebung der Mindestmengen für Frühgeborene unter 1250 Gramm von derzeit 14 auf 30 wie sie der Gemeinsame Bundesausschuss (GBA) ab Januar 2011 fordert.

In einem guten und konstruktiven Gespräch aller Beteiligten zeigte sich die Ministerin bereit, für Baden-Württemberg einen individuellen Weg zu gehen, um die flächendeckende Versorgung zu gewährleisten, wenn die Klagen der Kliniken vor dem Landessozialgericht Berlin-Brandenburg nicht erfolgreich sein sollten. Wichtig ist Ministerin Stolz dabei, eine qualitativ hochwertige Versorgung zu sichern. Eine Kooperation der Krankenhäuser Singen und Konstanz in diesem Bereich würde die Ministerin sehr begrüßen.

Das HBK hat gemeinsam mit zwölf anderen Kliniken Klage gegen den neuen Mindestmengenbeschluss eingereicht und zusätzlich Rechtsschutz bis zur Entscheidung der Klage beantragt. Das Gericht hat erst in diesen Tagen den G-BA-Beschluss bis zum 26. Januar ausgesetzt, um dann erneut zu entscheiden. Diesen Termin möchte die Ministerin abwarten, um dann gegebenenfalls für das Land mittels Rechtsverordnung einen eigenen Weg zu gehen – ein Vorhaben, das sowohl von der HBH-Geschäftsführung als auch von den beiden Landtagsabgeordneten sehr begrüßt wird.



Besucherregelung verschärft: Zutritt nur mit FFP2-Maske und negativem Antigentest

Liebe BesucherInnen, liebe Angehörige,

im Zuge einer weiteren neuen Corona-Verordnung des Landes vom 1. Februar 2021 gelten nochmalig verschärfte Vorgaben für BesucherInnen zum Schutz der PatientInnen und der MitarbeiterInnen.

Besuche sind im GLKN weiterhin in Ausnahmen nach vorheriger telefonischer Absprache mit dem behandelnden Arzt möglich.

Menschen, die in den letzten vier Wochen an COVID-19 erkrankt waren oder bei denen ein unwiderlegter Verdacht auf eine Erkrankung besteht, sind zum Schutz der Patienten und des Personals von einem Besuch ausgeschlossen.

Wenn Sie einen ambulanten Untersuchungs- oder Behandlungstermin oder in einer Sprechstunde haben, teilen Sie dies an der Eingangskontrolle mit.

Das Tragen einer FFP2–Maske, auch im Krankenzimmer, ist vorgeschrieben. Bitte bringen Sie eine geeignete FFP2  Maske selber mit (ohne Ausatemventil). In Einzelfällen können diese Masken bei der Eingangskontrolle gegen eine Gebühr erworben werden. Das gilt auch für ambulante Patienten sowie Patienten der Zentralen Notaufnahmen.

Darüber hinaus schreibt das Land vor, dass Besucher stationärer Patienten einen negativen Antigentest vorweisen müssen - das gilt für den Innen- als auch für den Außenbereich unserer Kliniken. Das Testergebnis darf nicht älter als 48 Stunden sein. Fragen Sie bitte den behandelnden Arzt bei der Einholung der Besuchserlaubnis wie das Prozedere am jeweiligen Klinikstandort ist.

Bitte desinfizieren Sie beim Betreten der Klinik Ihre Hände. Die Einhaltung der Abstandsregel gilt auch im Krankenhaus.

Das Betreten der Kliniken ist nur über die zentralen Haupteingänge gestattet.

Wir bitten unsere Besucherinnen und Besucher um Verständnis und um strikte Einhaltung der Besucherregelung. Vielen Dank.

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