Der Ausstieg des Landkreises Waldshut ist beschlossene Sache

06. Dez 2010

Ergebnisse aus der gemeinsamen Sitzung von Gesellschafterversammlung und Aufsichtsrat der HBH-Kliniken GmbH am 3. Dezember 2010

(Singen). Der Ausstieg des Gesellschafters Landkreis Waldshut mit dem Krankenhaus Bad Säckingen aus der Hegau-Bodensee-Hochrhein-Kliniken GmbH ist beschlossene Sache. Waldshut scheidet zum 31. Dezember 2010 aus dem Verbund aus, dem es seit 2004 angehörte. Das beschloss die Gesellschafterversammlung am 3. Dezember. Das Krankenhaus Stühlingen bleibt als Bestandteil des Plankrankenhauses Hegau-Bodensee-Kinikum im Verbund.
Bereits am 19. November waren die Gemeinderäte Singen, Radolfzell und Engen in einer gemeinsamen Veranstaltung über die Eckpunkte des Ausscheidens informiert worden. Mittlerweile haben alle betroffenen Gemeinderatsgremien jeweils in ihren Sitzungen dem Ausscheiden zugestimmt; die Zustimmung der Gesellschafter war damit nur noch eine reine Formsache und eher ein „politisches Bekenntnis“, so Oberbürgermeister und HBH-Aufsichtsratsvorsitzender Oliver Ehret. Dass man nicht im Streit voneinander scheidet, zeigte sich an den abschließenden Worten von Landrat Tilman Bollacher im Namen des Gesellschafters Landkreis Waldshut. Man habe in einem „konstruktiv geführten Prozess“ einen „vernünftigen Vergleich gefunden“, so Bollacher. Er sprach dafür seinen Dank an die Gesellschafter aus – die diesen mit Applaus quittierten. Die notarielle Beurkundung ist für Mitte nächster Woche geplant.
Als Folge des Ausscheidens des Landkreises Waldshut wurde eine Anpassung des Gesellschaftervertrags der HBH-Kliniken GmbH notwendig. Das beinhaltet neben der Reduzierung der Anzahl der Aufsichtsräte von zwölf auf neun Personen, auch die verhältnismäßige Aufstockung der Gesellschafteranteile der Stadt Singen (neu: 77,85 Prozent), der Stadt Engen (7,36), des Spitalfonds Radolfzell (11,75) und des Landkreises Konstanz (3,04).

Ein erfreuliches Bild von der wirtschaftlichen Entwicklung des HBH-Verbunds konnte dessen Geschäftsführer Peter Fischer zeichnen. Einerseits greifen die eingeleiteten Sanierungsmaßnahmen, andererseits konnte durch die mit den Kassen vereinbarten Mehrleistungen die Erlöse deutlich gesteigert werden. Die Verbesserung des operativen Ergebnisses gilt vor allem für das Hegau-Bodensee-Klinikum Singen, aber auch das Hegau-Jugendwerk schreibt wieder schwarze Zahlen. Die großen Verlustbringer neben dem Krankenhaus Bad Säckingen sind nach wie vor die beiden Rehaeinrichtungen Sankt Marien in Bad Bellingen und Hochrhein-Eggberg-Klinik in Bad Säckingen. Für beide Häuser wird ein Trägerwechsel angestrebt. Dazu gibt es sehr konkrete Verhandlungen mit einem Kaufinteressenten, so dass bis spätestens im Januar 2011 mit der Unterzeichnung des Kaufvertrags gerechnet werden kann.

Zum Sitzungsabschluss gab es noch ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk für HBH-Geschäftsführer Peter Fischer. Er hat seine sechsmonatige Probezeit glänzend bestanden, weshalb die Gesellschafterversammlung seine Weiterbeschäftigung ab dem neuen Jahr einstimmig beschloss. Doch auch aus Fischers Sicht haben die Gesellschafter die Probezeit „bestanden“. Er lobte die gute Zusammenarbeit und legte ein klares Bekenntnis zum HBH-Verbund und zu seiner Arbeit ab: „Die Arbeit macht mir wahnsinnig Spaß“ und „ich fühle mich hier sehr wohl“, erklärte der HBH-Geschäftsführer. Der Sanierungsprozess kann also wie geplant weitergehen.

Besucherregelung verschärft: Zutritt nur mit FFP2-Maske und negativem Antigentest

Liebe BesucherInnen, liebe Angehörige,

im Zuge einer weiteren neuen Corona-Verordnung des Landes vom 1. Februar 2021 gelten nochmalig verschärfte Vorgaben für BesucherInnen zum Schutz der PatientInnen und der MitarbeiterInnen.

Besuche sind im GLKN weiterhin in Ausnahmen nach vorheriger telefonischer Absprache mit dem behandelnden Arzt möglich.

Menschen, die in den letzten vier Wochen an COVID-19 erkrankt waren oder bei denen ein unwiderlegter Verdacht auf eine Erkrankung besteht, sind zum Schutz der Patienten und des Personals von einem Besuch ausgeschlossen.

Wenn Sie einen ambulanten Untersuchungs- oder Behandlungstermin oder in einer Sprechstunde haben, teilen Sie dies an der Eingangskontrolle mit.

Das Tragen einer FFP2–Maske, auch im Krankenzimmer, ist vorgeschrieben. Bitte bringen Sie eine geeignete FFP2  Maske selber mit (ohne Ausatemventil). In Einzelfällen können diese Masken bei der Eingangskontrolle gegen eine Gebühr erworben werden. Das gilt auch für ambulante Patienten sowie Patienten der Zentralen Notaufnahmen.

Darüber hinaus schreibt das Land vor, dass Besucher stationärer Patienten einen negativen Antigentest vorweisen müssen - das gilt für den Innen- als auch für den Außenbereich unserer Kliniken. Das Testergebnis darf nicht älter als 48 Stunden sein. Fragen Sie bitte den behandelnden Arzt bei der Einholung der Besuchserlaubnis wie das Prozedere am jeweiligen Klinikstandort ist.

Bitte desinfizieren Sie beim Betreten der Klinik Ihre Hände. Die Einhaltung der Abstandsregel gilt auch im Krankenhaus.

Das Betreten der Kliniken ist nur über die zentralen Haupteingänge gestattet.

Wir bitten unsere Besucherinnen und Besucher um Verständnis und um strikte Einhaltung der Besucherregelung. Vielen Dank.

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