Psychoonkologie: Hilfe für die Seele

Anita Clauss und Cornelia Lugauer

Die Diagnose Krebs nimmt nicht nur auf das körperliche, sondern auch auf das seelische Empfinden eines Menschen Einfluss. Die Auseinandersetzung mit der Diagnose kann sehr unterschiedlich verlaufen. Die meisten Betroffenen erleben die Erkrankung jedoch als Einschnitt ins bisherige Leben, fühlen sich verunsichert. Viele Fragen werden aufgeworfen.

Deshalb bieten die beiden Diplom-Psychologinnen Anita Clauß (im Bild links) und Cornelia Lugauer psychologische Unterstützung im Umgang mit dieser Erkrankung an.

Das Angebot besteht in erster Linie aus Beratungsgesprächen

Diese finden in den Räumen des Psychologischen Dienstes oder im Krankenzimmer statt, falls die PatientInnen noch nicht ausreichend mobil sind. Es gibt keine Vorgaben, mit welchen Themen man sich an den psycho-onkologischen Dienst wenden kann. Häufig kommen die Betroffenen oder ihre Angehörigen jedoch mit konkreten Fragen zu Ängsten, zu Stimmungsschwankungen, zur Krankheitsverarbeitung oder zur weiteren Lebensplanung auf den psycho-onkologischen Dienst zu. Mitunter kommen auch gesundheitsfördernde Maßnahmen (Entspannungsverfahren, Techniken zur Schmerz- und/oder Stressbewältigung) zum Einsatz. Ziel ist es, mit den Betroffenen zusammen nach einem Weg zu suchen, mit der Krebserkrankung und den damit verbundenen Veränderungen leben zu lernen.

An wen richtet sich das Angebot?

Das Angebot richtet sich an alle interessierten PatientInnen, deren Angehörige und Freunde, die durch die schwere Erkrankung häufig mitbelastetet sind. Selbstverständlich bleibt der psycho-onkologische Dienst auch Ansprechpartner für die Zeit nach der Entlassung.

Neue Besucherregelung ab 18. Mai 2020

Liebe Besucher, liebe Angehörige,

auf der Grundlage eines Beschlusses des Sozialministeriums Baden-Württemberg gilt
ab Montag, 18. Mai 2020, in den Akutkliniken des GLKN eine neue Besucherregelung.

Diese besagt: Pro Tag ist pro Patient nur ein Besucher gestattet. Besucher melden sich bitte zuerst an den zentralen Infoschaltern bzw. am Empfang an. Im Einzelfall sind Ausnahmen möglich, klären Sie diese im Vorfeld telefonisch unter den zentralen Krankenhausnummern ab.

Menschen, die in den letzten vier Wochen an COVID-19 erkrankt waren oder bei denen ein unwiderlegter Verdacht auf eine Erkrankung besteht, sind zum Schutz der Patienten und des Personals von einem Besuch ausgeschlossen. Bitte dringend beachten!

Wenn Sie einen Termin zu einer ambulanten Untersuchung oder in einer Sprechstunde haben, wenden Sie sich bitte ebenfalls zuerst an die Infoschalter.

Die Einhaltung der Abstandsregel und der Maskenpflicht gilt auch im Krankenhaus.
Bitte desinfizieren Sie beim Betreten der Klinik ihre Hände.

Wir bitten um Ihr Verständnis. Vielen Dank!

Besucherselbstauskunft zu SARS-CoV-2 und Verpflichtungserklärung
(Bitte vor dem Besuch ausfüllen und mitbringen) 

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