Zehn Jahre „Zeit schenken“

25. Nov 2019

Ehrenamtlicher Dienst im Klinikum Singen ist eine lebendige Gemeinschaft

Die ehrenamtlichen und hauptamtlichen Seelsorgerinnen am Klinikum Singen: erste Reihe (v.l.n.r.): Zita Wirsch, Hans-Peter Haas, Waltraud Horn, Corina Neumeister, Hildegard Holzer, Natalya Rozhaska und Ingrid Reinhard. Zweite Reihe (v.l.n.r.) Rosi Litz, Margeret Suhr, Theodore Geiser, Waltraud Reichle, Ingrid Schwörer, Gabriele Axamet, Ingrid Kalinowski und Monika Golka. Dritte Reihe (v.l.n.r.): Christoph Labuhn, Inge Weiblen und Jortzik Elisabeth. Bild: GLKN

(Singen). Seit zehn Jahren schenken sie Patienten ihre Zeit: Die ehrenamtlichen Seelsorgerinnen und Seelsorger am Klinikum Singen. Sie bilden eine lebendige Gemeinschaft, die Menschen besuchen, die krank im Bett liegen und ihnen Zuwendung und Gehör schenken. Im oft hektischen Klinikalltag, wo es vor allem an Zeit mangelt, ein Angebot von unschätzbarem Wert.

Vor zehn Jahren fand der erste Qualifizierungskurs „Zeit schenken“ im Hegau-Bodensee-Klinikum in Singen statt, mittlerweile gab es vier Kurse, der nächste beginnt im Januar 2020. Der Kurs leitet dazu an, achtsam mit sich selbst und mit anderen Menschen umzugehen. Frauen und Männer stellen ihre Zeit und ihre Fähigkeiten zur Verfügung, um Menschen beizustehen und zu begleiten. Die Ausbildung beinhaltet vier Studientage und zwölf Kursabende. Erlernt und erweitert werden die Kompetenzen im Bereich Gesprächsführung und Kommunikation. Mit ein Fokus sind auch Fragen und Erfahrungen, die den persönlichen Glauben betreffen: Was trägt mich in meinem Glauben und im Leben? Wie gehe ich mit Glaubenszweifeln um? Was stärkt und tröstet mich?

Waltraud Horn, die sich vor zehn Jahren für die Seelsorge qualifizierte, sagt von sich: „Gerne bin ich im Klinikum. In meinem Dienst spüre ich Solidarität und ich erlebe ein Mitgefühl und eine Verbundenheit mit den Patientinnen und Patienten.“ Gewachsen ist in den zehn Jahren eine Gemeinschaft, die sich als Team und Weggemeinschaft versteht. Wichtig in den Diensten sind die Bereitschaft zur Verbindlichkeit und auch die Offenheit miteinander zu lernen auch über die Ausbildungszeit hinaus. Die ehrenamtlichen Seelsorger arbeiten im Klinikum Singen im Besuchsdienst, auf den Ambulanzen, im Kommunionhelferdienst und in den Rufdiensten mit.

Seit zehn Jahren mit im Team dabei sind Monika Golka, Waltraud Horn, Ingrid Reinhard, Christa Riegger, Margreth Suhr, Inge Weiblen und Zita Wirsch. Die hauptamtlichen Klinikseelsorgenden Waltraud Reichle und Christoph Labuhn würdigten im Offenen Himmel-Gottesdienst die Arbeit der ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. „Wir freuen uns über das, was täglich hier im Klinikum durch das wertvolle Engagement möglich wird: Menschen erfahren Zuwendung und Gehör.“

Die Kirche erlebt in diesen Tagen einen Vertrauensverlust, doch nach wie vor spielen spirituelle Fragen und Rituale eine wichtige Rolle in der Krankheitsbewältigung sowohl im kurativen wie auch im palliativen Bereich. Die Pionierinnen „der ersten Stunden“ wünschen sich, dass das Projekt in der Bevölkerung weiterhin Interesse findet und Frauen und Männer sich für diese Aufgaben ansprechen lassen.

Besucherregelung angepasst: Zutritt nur mit FFP2-Masken

Liebe BesucherInnen, liebe Angehörige,

im Zuge der neuen Corona-Verordnung des Landes gelten nunmehr erweiterte Vorgaben zum Schutz der Patientinnen und Patienten und der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Besuche sind weiterhin in Ausnahmen nach vorheriger telefonischer Absprache mit dem behandelnden Arzt möglich.

Menschen, die in den letzten vier Wochen an COVID-19 erkrankt waren oder bei denen ein unwiderlegter Verdacht auf eine Erkrankung besteht, sind zum Schutz der Patienten und des Personals von einem Besuch ausgeschlossen.

Wenn Sie einen ambulanten Untersuchungs- oder Behandlungstermin oder in einer Sprechstunde haben, teilen Sie dies an der Eingangskontrolle mit.

Das Tragen einer FFP2–Maske, auch im Krankenzimmer, ist vorgeschrieben. Bitte bringen Sie eine geeignete FFP2  Maske selber mit (ohne Ausatemventil). In Einzelfällen können diese Masken bei der Eingangskontrolle gegen eine Gebühr erworben werden. Das gilt auch für ambulante Patienten sowie Patienten der Zentralen Notaufnahmen.

Bitte desinfizieren Sie beim Betreten der Klinik Ihre Hände. Die Einhaltung der Abstandsregel gilt auch im Krankenhaus.

Das Betreten der Kliniken ist nur über die zentralen Haupteingänge gestattet.

Wir bitten unsere Besucherinnen und Besucher um Verständnis und um strikte Einhaltung der Besucherregelung. Vielen Dank.

Ihre Krankenhausleitung

Besucherselbstauskunft zu SARS-CoV-2 und Verpflichtungserklärung
(Bitte vor dem Besuch ausfüllen und mitbringen) 

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