Wie schütze ich mich vor dem plötzlichen Herztod?

31. Okt 2019

Klinikum Singen lädt zur Herzwoche-Veranstaltung am 12. November 2019 ein

(Singen). Im Rahmen der diesjährigen Herzwoche der Deutschen Herzstiftung lädt das Klinikum Singen am 12. November um 17.00 Uhr zu einer Informationsveranstaltung in den Turmsaal des Klinikums ein. Die Kurzvorträge des Herz-Seminars sind überschrieben mit dem Titel „Bedrohliche Herzrhythmusstörungen – wie schütze ich mich vor dem plötzlichen Herztod?““.

Jedes Jahr fallen ca. 65.000 Menschen in Deutschland dem plötzlichen Herztod zum Opfer. Besonders gefährdet sind Menschen mit einer Herzkranzgefäßerkrankung, die vorher nicht erkannt wurde. Laut Herzspezialist Prof. Dr. med. Dietrich Andresen, Vorsitzender der Deutschen Herzstiftung, stellt der plötzliche Herztod in aller Regel kein schicksalhaftes Ereignis dar, vor dem es kein Entkommen gibt, sondern ist die Komplikation einer langjährigen Herzkranzgefäßerkrankung, auch koronare Herzkrankheit genannt. „Der beste Schutz vor dem plötzlichen Herztod ist der Schutz vor einer Herzkranzgefäßerkrankung“, so Andresen.

Die Vorträge der diesjährigen Herzwoche wollen darüber informieren, mit welchen Symptomen sich bedrohliche Herzerkrankungen bemerkbar machen und wie man sich am effektivsten vor dem plötzlichen Herztod schützen kann.

Nach der Begrüßung durch Chefarzt PD Dr. Marc Kollum der 1. Medizinischen Klinik (Kardiologie) am Klinikum Singen, informiert PD Dr. Stefan Asbach, Sektionsleiter Elektrophysiologie der Kardiologie in Singen darüber „Was sind Herzrhythmusstörungen“. Der Frage „Wann brauche ich was – Schrittmacher oder Defi?“ geht Dr. Stefan Richter, Leitender Oberarzt der Kardiologie am Klinikum Singen nach.

Dr. Peter Schlegelmilch von der Kardiologischen Praxisgemeinschaft Singen berichtet in seinem Kurzvortrag über „Herzrhythmusstörungen in der Ambulanz“. Dr. Robin Schulz, Chefarzt der Reha-Klinik Mettnau (Radolfzell) zeigt auf, wie Herzrhythmusstörungen mit Sport vereinbar sind und wie der Betroffene von Herzsport und Bewegung profitieren kann.

An die Kurzvorträge von ca. zehn Minuten schließt sich jeweils eine Fragerunde an. Die Veranstaltung ist für Patienten und deren Angehörige sowie für Interessierte kostenlos.

Tipp: Erklärvideo für Erste Hilfe (Herzdruckmassage): www.herzstiftung.de/video/reanimation

Besucherregelung angepasst: Zutritt nur mit FFP2-Masken

Liebe BesucherInnen, liebe Angehörige,

im Zuge der neuen Corona-Verordnung des Landes gelten nunmehr erweiterte Vorgaben zum Schutz der Patientinnen und Patienten und der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Besuche sind weiterhin in Ausnahmen nach vorheriger telefonischer Absprache mit dem behandelnden Arzt möglich.

Menschen, die in den letzten vier Wochen an COVID-19 erkrankt waren oder bei denen ein unwiderlegter Verdacht auf eine Erkrankung besteht, sind zum Schutz der Patienten und des Personals von einem Besuch ausgeschlossen.

Wenn Sie einen ambulanten Untersuchungs- oder Behandlungstermin oder in einer Sprechstunde haben, teilen Sie dies an der Eingangskontrolle mit.

Das Tragen einer FFP2–Maske, auch im Krankenzimmer, ist vorgeschrieben. Bitte bringen Sie eine geeignete FFP2  Maske selber mit (ohne Ausatemventil). In Einzelfällen können diese Masken bei der Eingangskontrolle gegen eine Gebühr erworben werden. Das gilt auch für ambulante Patienten sowie Patienten der Zentralen Notaufnahmen.

Bitte desinfizieren Sie beim Betreten der Klinik Ihre Hände. Die Einhaltung der Abstandsregel gilt auch im Krankenhaus.

Das Betreten der Kliniken ist nur über die zentralen Haupteingänge gestattet.

Wir bitten unsere Besucherinnen und Besucher um Verständnis und um strikte Einhaltung der Besucherregelung. Vielen Dank.

Ihre Krankenhausleitung

Besucherselbstauskunft zu SARS-CoV-2 und Verpflichtungserklärung
(Bitte vor dem Besuch ausfüllen und mitbringen) 

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