Die Rückkehr der Madonna

04. Feb 2019

Sanierung und Umgestaltung der Singener Klinikkapelle geht in die letzte Phase

Sie freuen sich über die Rückkehr der Madonna (v.l.n.r.) Klinikseelsorger Christoph Labuhn, Restaurator Stephan Bussmann sowie Alois Landmann nach dessen Plänen die Innengestaltung der „neuen“ Klinikkapelle erfolgte. Bild: privat
Sie freuen sich über die Rückkehr der Madonna (v.l.n.r.) Klinikseelsorger Christoph Labuhn, Restaurator Stephan Bussmann sowie Alois Landmann nach dessen Plänen die Innengestaltung der „neuen“ Klinikkapelle erfolgte. Bild: privat

(Singen). Sie ist wieder da: Die Madonna, die über 40 Jahre lang ihren festen Platz in der Singener Krankenhauskapelle hatte, ist frisch restauriert in die neu gestaltete Kapelle zurück gekehrt. Das zeigt ganz deutlich, dass es mit der Kapellensanierung in die Endphase geht!

Für einige Monate war die hölzerne Madonna, die vermutlich aus dem 13./14. Jahrhundert stammt, bei Stephan Bussmann in Markelfingen. Der diplomierte Restaurator hatte den Auftrag, die Madonna behutsam zu restaurieren. Ziel war nicht die vollständige Tilgung aller Alterungsspuren und Schäden, sondern „eine Konservierung mit Behandlung gefährdeter oder stark störender Stellen, die den Gesamteindruck zu sehr beeinträchtigen“, so der Restaurator. Das Markenzeichen der Skulptur aus Lindenholz ist die fehlende rechte Hand der Madonna und die fehlende linke Hand des Jesuskinds – und diese „Verletzungen“ blieben auch bewusst erhalten.

Der Restaurator nahm eine gründliche Trockenreinigung vor, stabilisierte abblätternde Malschichten, reinigte mit Aceton und kittete störende und gefährdete Ausbrüche. Mit der Retusche endete die Restaurierung, bei der der gealterte Zustand bewusst sichtbar erhalten blieb, um, so Bussmann, die „historische Authentizität nicht zu stören“.

Die Madonna mit Kind war in der Nachkriegszeit aus Bad Buchau vom früheren Direktor des Gas- und E-Werks Gustav Schanzbach nach Singen geholt worden. Bis 1960 stand sie im Wohnzimmer der Schanzbachs, dann gelangte sie als Geschenk an den Singener Oberbürgermeister Theopont Diez ins Singener Rathaus. Dessen Nachfolger reichte die Skulptur 1976 an die Klinik weiter, wo sie seitdem ihren Platz in der Krankenhauskapelle fand.

Vorschau: Am Sonntag, 24. März, gibt es von 14.30 Uhr bis 16.30 Uhr einen kleinen Tag der offenen Tür mit Programm für die interessierte Bevölkerung. Dabei können nicht nur die frisch restaurierte Madonna oder die frisch restaurierten Kapellenfenster, sondern die komplette „neue“ Kapelle“ samt Vorraum bewundert werden.


Noch werden weitere Spenden für die Finanzierung des Projekts benötigt. Wer noch mithelfen will, die Sanierung der Singener Klinikkapelle zu realisieren, kann dies mit einer Spende tun auf das Konto des Krankenhausförderverein Singen e.V. IBAN: DE 59 6925 0035 0003 0530 06 bei der Sparkasse Hegau-Bodensee, Verwendungszweck „Sanierung Klinikkapelle“.

Besucherregelung verschärft: Zutritt nur mit FFP2-Maske und negativem Antigentest

Liebe BesucherInnen, liebe Angehörige,

im Zuge einer weiteren neuen Corona-Verordnung des Landes vom 1. Februar 2021 gelten nochmalig verschärfte Vorgaben für BesucherInnen zum Schutz der PatientInnen und der MitarbeiterInnen.

Besuche sind im GLKN weiterhin in Ausnahmen nach vorheriger telefonischer Absprache mit dem behandelnden Arzt möglich.

Menschen, die in den letzten vier Wochen an COVID-19 erkrankt waren oder bei denen ein unwiderlegter Verdacht auf eine Erkrankung besteht, sind zum Schutz der Patienten und des Personals von einem Besuch ausgeschlossen.

Wenn Sie einen ambulanten Untersuchungs- oder Behandlungstermin oder in einer Sprechstunde haben, teilen Sie dies an der Eingangskontrolle mit.

Das Tragen einer FFP2–Maske, auch im Krankenzimmer, ist vorgeschrieben. Bitte bringen Sie eine geeignete FFP2  Maske selber mit (ohne Ausatemventil). In Einzelfällen können diese Masken bei der Eingangskontrolle gegen eine Gebühr erworben werden. Das gilt auch für ambulante Patienten sowie Patienten der Zentralen Notaufnahmen.

Darüber hinaus schreibt das Land vor, dass Besucher stationärer Patienten einen negativen Antigentest vorweisen müssen - das gilt für den Innen- als auch für den Außenbereich unserer Kliniken. Das Testergebnis darf nicht älter als 48 Stunden sein. Fragen Sie bitte den behandelnden Arzt bei der Einholung der Besuchserlaubnis wie das Prozedere am jeweiligen Klinikstandort ist.

Bitte desinfizieren Sie beim Betreten der Klinik Ihre Hände. Die Einhaltung der Abstandsregel gilt auch im Krankenhaus.

Das Betreten der Kliniken ist nur über die zentralen Haupteingänge gestattet.

Wir bitten unsere Besucherinnen und Besucher um Verständnis und um strikte Einhaltung der Besucherregelung. Vielen Dank.

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