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Notfall-Info

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Bei Meldung eines Notfalls sollten Sie die fünf W beachten:

Wo ist der Notfall passiert?
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Warten auf Rückfragen

Notrufnummern

Feuerwehr: 112
Polizei: 110
Krankentransporte: 19222 (ohne Vorwahl)

Zentrale Notaufnahme Singen
Tel: 07731 89-2626

Zentrale Notaufnahme Konstanz
Tel: 07531 801-1250

Notfallpraxis
Kassenärztlicher Bereitschaftsdienst:
Tel: 116 117 (Bundesweit einheiltiche Rufnummer der Leitstelle)

Kinder-Notfallpraxis
Kassenärztlicher Bereitschaftsdienst:
Tel: 116 117 (Bundesweit einheiltiche Rufnummer der Leitstelle)

Informationen zur bundesweit einheitlichen Rufnummer 116 117

Vergiftungsunfälle können Sie über den Giftnotruf 0761 19240 an die Uni-Klinik Freiburg melden.

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Klinik für Strahlentherapie

Klinikum Konstanz
Mainaustraße 35
78464 Konstanz

Tel: 07531 813710
Fax: 07531 68626
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Gemeinschaftspraxis

Klinik für Strahlentherapie: Leistungsspektrum

Heilende Strahlen in der Krebsbehandlung

Die Strahlentherapie macht vielen Menschen Angst. Im Unbehagen verkennen sie ihre heilende Wirkung. Wir zeigen Ihnen die Chancen auf, die die moderne Strahlentherapie mit sich bringt.

Effektive Therapie dankt exakter Diagnostik und Therapieplanung

 Dank unserer modernen Geräte ist eine exakte Diagnose der Krebserkrankung möglich. Sie ist die notwendige Voraussetzung für eine schonende, aber effektive Therapie von großer Präzision.

Die klassische Bestrahlung

Mit unseren modernen Linearbeschleunigern können wir heute verschiedene Arten von Strahlen mit sehr hoher Energie erzeugen, die auch die in der Tiefe des Körpers gelegenen Tumore erreichen. Das schont Nachbarorgane und die Hautoberfläche.

IMRT-Bestrahlung

Die "intensitätsmodulierte Strahlentherapie" (IMRT) wurde Anfang der 90er Jahre in Schweden und am Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg erfunden und entwickelt.

Bei komplizierten Tumoren wendet unsere Abteilung die IMRT an. Hierbei kann die Intensität eines jeden Strahls über seinen Querschnitt moduliert, d. h. variiert, werden. Dies ist besonders wichtig bei Tumoren, die in der Nähe wichtiger, zu schonender Organe liegen.

Die IMRT hat sich vor allem bei der Behandlung von Prostatakarzinomen (Schonung des Enddarms und der Blase) und Kopf -Hals- Tumoren (Schonung der Speicheldrüsen/ Augen) als erfolgreich erwiesen.

Brachytherapie

Die Brachytherapie (griech.: brachys = nah/ kurz) ist eine Form der Strahlentherapie, bei der eine Strahlenquelle innerhalb oder in unmittelbarer Nähe des zu bestrahlenden Gebietes im Körper des Patienten platziert wird.

Im Gegensatz zur äußerlichen Bestrahlung am Linearbeschleuniger dringt die Strahlung bei der Brachytherapie nur wenige Zentimeter ins Gewebe ein. Damit kann im gewünschten Gebiet eine hohe Dosis unter weitgehender Schonung des gesunden Nachbargewebes verabreicht werden.

Hauptanwendungsgebiet der Brachytherapie ist die Behandlung von Krebserkrankungen im Hals- Nasen- Ohren (HNO) Bereich, der Haut, der Prostata und der weiblichen Geschlechtsorgane.

Strahlen lindern Schmerzen

Die Strahlentherapie wird nicht nur bei Krebs, sondern auch bei gutartigen Erkrankungen eingesetzt. In einer niedrigen Dosierung findet sie auch bei Schulter-, Knie- und Fersenschmerzen Anwendung.

Studien zeigen, dass sich Entzündungszeichen und Schmerzen meistens bei dieser Therapie zurückbilden. Wir können so vermeiden, dass Patienten über einen langen Zeitraum magenschädigende Schmerzmittel einnehmen oder sich belastenden operativen Eingriffen stellen müssen.

Über völlige Schmerzfreiheit oder eine wesentliche Verbesserung nach der Strahlentherapie berichten der wissenschaftlichen Literatur zufolge

  • ca. 90% der Patienten mit Fersensporn,
  • ca. 80% der Patienten mit Schmerzen an Schulter oder Ellenbogen,
  • ca. 60% der Patienten mit Hüft- oder Kniearthrose,
  • ca. 50% der Patienten mit Daumenarthrose.

Weitere Informationen hierzu finden Sie auch unter www.radiologen-konstanz.de

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