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Notfall-Info

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Bei Meldung eines Notfalls sollten Sie die fünf W beachten:

Wo ist der Notfall passiert?
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Notrufnummern

Feuerwehr: 112
Polizei: 110
Krankentransporte: 19222 (ohne Vorwahl)

Zentrale Notaufnahme Singen
Tel: 07731 89-2626

Zentrale Notaufnahme Konstanz
Tel: 07531 801-1250

Notfallpraxis
Kassenärztlicher Bereitschaftsdienst:
Tel: 116 117 (Bundesweit einheiltiche Rufnummer der Leitstelle)

Kinder-Notfallpraxis
Kassenärztlicher Bereitschaftsdienst:
Tel: 116 117 (Bundesweit einheiltiche Rufnummer der Leitstelle)

Informationen zur bundesweit einheitlichen Rufnummer 116 117

Vergiftungsunfälle können Sie über den Giftnotruf 0761 19240 an die Uni-Klinik Freiburg melden.

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Adipositas-Zentrum Bodensee

Klinikum Konstanz
Mainaustraße 35
78464 Konstanz

Tel: 07531 801-1122
Fax: 07531 801-1109

Sekretariat:
Etage D; Zimmer 75

E-Mail

Adipositaszentrum Bodensee

Berichte, Presse & häufig gestellte Fragen (FAQ)

Berichte von Patienten, die mit Hilfe einer Magenband OP Ihr Leben grundlegend verändern konnten, können Sie hier einsehen. Sie sollen vorallem Sie motivieren.

Helfen Sie mit !

Wenn Sie nach einer erfolgreichen OP anderen Patienten helfen möchten, schreiben Sie uns Ihren persönlichen Bericht. Mit Ihrem Einverständnis würden wir diesen Bericht auf unserer Seite gern für Sie und andere veröffentlichen.

Pressemitteilungen aus Tageszeitungen, zeigen das unser Thema "Adipositas" sehr ernst genommen wird.

Patientenbericht "Erfolgreiche Therapie"

Diese private Selbstdarstellung eines erfolgreichen Therapieverlaufes wurde textlich unverändert hier veröffentlicht:

"Nach der Geburt unserer Tochter 1986 machte ich die erste Diät in meinem Leben. Ich wog damals bei einer Größe von 174 cm/79 kg und wollte mein Gewicht um ca. 5 kg reduzieren. Um mein Ziel erreichen zu können, besuchte ich monatelang die Gruppenstunden der Weight-Watchers. Später nahm ich an einem Opti-Fast-Programm teil und versuchte "eigene Diäten".
Meine Krankenkasse vermittelte mich in eine Trennkostgruppe und übernahm die Kosten für zwei stationäre Kuraufenthalte zur Umstellung meiner Ernährungsgewohnheiten. Ich nahm die Ernährungsberatungen meines Hausarztes in Anspruch und versuchte mit seiner Hilfe mein Gewichtsproblem medikamentös in den Griff zu bekommen. Zusätzlich begab ich mich in psychotherapeutische Behandlung. Meine Bemühungen blieben völlig erfolglos, anstatt abzunehmen nahm ich im Lauf von zehn Jahren 59 kg zu!!! Deshalb entschloss ich mich 1997 mit einem Gewicht von 138 kg mir ein SAGB-Magenband legen zu lassen. Gemeinsam mit meiner Familie und in Ansprache mit meinem Hausarzt und der Psychotherapeutin stellten die Chirurgen den Antrag auf Kostenübernahme für die geplante Operation bei meiener Krankenkasse.

Zu diesem Zeitpunkt litt ich unter Rücken- und Gelenkschmerzen, Zyklusunregelmäßigkeiten und Depressionen. Familiär bin ich vorbelastet mit Krankheiten wie Bluthochdruck, Herzkrankheiten, Schlaganfall, Zuckerkrankheit und Krebs bei starkem Übergewicht. Mit Hilfe des schwedischen Magenbandes wollte ich diese zu erwartenden Krankheiten durch die Gewichtsabnahme abwenden.

Im Herbst 1997 wurde ich operiert und bis zum Ende der "Flüssigkostphase" hatte ich 20 kg Gewicht abgenommen. Meine Stimmung hatte sich durch den Erfolg deutlich gebessert. Ende 1998 habe ich zum ersten Mal mein Normalgewicht von 74 kg erreicht. Da ich nach der Gewichtsabnahme eine erhebliche Bauchschürze zurückbehalten hatte, wurde diese in einer Folgeoperation korrigiert.

Seit vier Jahren halte ich mein Gewicht mit Hilfe des schwedischen Magenbands auf ca. 70 kg. Ich habe vier wunderbare Kinder im Alter von 8 - 17 Jahren, bin als Arzthelferin halbtags berufstätig und leite eine Selbsthilfegruppe für übergewichtige Menschen, die den Mut haben, neue Wege zu gehen. Regelmäßig treibe ich heute Sport (Fahrradfahren, Inline Skating) und ich habe die Freude und den Mut, ins Schwimmbad zu gehen.

Mit der Entscheidung für das Magenband habe ich nicht nur die Hilfe für ein gesünderes Leben bekommen. Wie alle Menschen gerate ich immer wieder an Grenzen im Leben. Heute hilft mir das schwedische Magenband auch Situationen zu erkennen, in denen ich meine Essgewohnheiten erst dem Band anpassen muss, danach stellt sich mir die Möglichkeit, meine Lebensumstände zu verändern und meine Essgewohnheiten zu normalisieren."

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie viel Gewicht werde ich verlieren?
Wenn sich das Band in der richtigen Position befindet und Sie sich streng an Ihren neuen Lebensstil und die neuen Eßgewohnheiten halten, können Sie durchschnittlich zwei Drittel Ihres Übergewichts verlieren. Es ist wichtig, das Gewicht allmählich über 12 bis 18 Monate zu reduzieren.
Ein schneller Gewichtsverlust stellt ein Gesundheitsrisiko dar und kann zu neuen Problemen führen. Ein Gewichtsverlust von 1 kg pro Woche ist im ersten Jahr nach der Operation möglich, aber sicherlich nicht die Regel. Im Zeitraum von 12 bis 18 Monaten nach der Operation beträgt der Gewichtsverlust üblicherweise weniger als 1 kg pro Woche. Ziel ist ein Gewichtsverlust, der die durch schweres Übergewicht ausgelösten gesundheitlichen Beschwerden vermindert bzw. beseitigt.

Wie wird das Band eingestellt?
Das Band wird ambulant (Dauer ca. 2 Stunden) durch die Klinik, bei der das Band eingesetzt wurde, eingestellt. Eine dünne Nadel wird durch die Haut in das Reservoir eingeführt. Durch diese Nadel wird Flüssigkeit über einen feinen Schlauch in das schwedische Magenband gespritzt oder entzogen. Der Eingriff dauert nur wenige Minuten und ist bei den meisten Patienten nahezu schmerzlos. Manchmal wird die Einstellung auch unter Röntgenkontrolle vorgenommen, damit die Reservoirstelle zu sehen ist.

Werde ich nach der Operation häufig unter Übelkeit leiden?
Das verstellbare schwedische Magenband wurde entwickelt, um die Nahrungsaufnahme auf schonende Weise einzuschränken. Wenn Sie unter häufiger Übelkeit leiden, kann das bedeuten, daß Sie die Nahrung entweder nicht ausreichend kauen oder die Diätvorschriften nicht einhalten. Es ist aber auch möglich, daß das Band nicht richtig eingestellt (platziert) ist. Erbrechen sollte möglichst vermieden werden, weil sich der kleine Magen dabei dehnen kann und der Magen unter Umständen durch das schwedische Magenband rutscht. Die Wirkung des Systems wäre damit aufgehoben.

Führt ein schwedisches Magenband zu Verstopfung?
Es ist fast unmöglich, eine Reduktion der Stuhlmenge zu vermeiden, wenn weniger gegessen wird und somit weniger Ballaststoffe in den Verdauungstrakt gelangen. Im Normalfall entstehen dadurch keine schwer wiegenden Probleme. Wenn es zu Problemen kommt, sollten Sie Ihren Arzt konsultieren. Er kann Ihnen empfehlen, ein leichtes Abführmittel zu nehmen und eine Zeit lang reichlich Wasser zu trinken, bis das Problem beseitigt ist.

Muss ich zusätzlich Vitamine einnehmen?
Es besteht die Möglichkeit, daß Sie bei drei kleinen Mahlzeiten am Tag nicht genügend Vitamine aufnehmen. Der Chirurg wird Ihnen sicherlich raten, Vitaminergänzungspräparate zu nehmen. Der behandelnde Arzt wird bei den regelmäßigen Kontrollbesuchen prüfen, ob Sie ausreichend Vitamin B12, Folsäure und Eisen zu sich nehmen. Bei einem etwaigen Vitaminmangel wird er Ihnen sicherlich raten, Vitaminergänzungspräparate zu nehmen.

Wirkt sich das schwedische Magenband auf die Einnahme von Medikamenten aus?
Im Allgemeinen können Sie die verordneten Medikamente in der gewohnten Weise einnehmen. Sollten Sie große Tabletten schlucken müssen, können Sie diese vor der Einnahme in zwei Hälften zerbrechen oder in Wasser auflösen, damit Sie nicht im Verdauungstrakt stecken bleiben und möglicherweise Übelkeit verursachen. Der Chirurg wird Ihnen raten, auf die Einnahme von Acetylsalicylsäure (=Aspirin) oder auf andere nichtsteroidale entzündungshemmende Schmerzmittel zu verzichten, weil diese Medikamente zu Magenreizungen führen können.

Kann das Band entfernt werden?
Ja, das ist möglich, aber in der Regel nicht erwünscht. Denken Sie daran, daß Sie schon bald wieder Ihr altes Gewicht haben, wenn das Band entfernt wird. Nach den bisher vorliegenden Erkenntnissen nimmt der Magen nach Entfernung des Bandes wieder seine ursprüngliche Form an.

Was muß ich tun, wenn ich zum Essen eingeladen bin?
Auch dann können Sie nur eine kleine Portion essen, beispielsweise nur eine Vorspeise. Essen Sie langsam, damit Sie zur gleichen Zeit fertig sind wie Ihre Tischgenossen. Es kann ratsam sein, Ihren Gastgeber/Ihre Gastgeberin im Voraus darüber zu informieren, daß Sie nur wenig essen können.

Kann ich Alkohol trinken?
Alkohol enthält viele Kalorien und baut Vitamine ab. Alkoholische Getränke sollten deshalb möglichst gemieden werden. Ein Glas Wein bei einem Empfang, einer Geburtstagsfeier oder einem Abendessen schadet nicht.

Muss ich mich einer plastischen Operation zur Entfernung überschüssiger Haut unterziehen, wenn ich sehr viel Gewicht verloren habe?
Das ist nicht immer notwendig. In der Regel wird man eine plastische Chirurgie frühestens zwei Jahre nach der Operation in Erwägung ziehen. Normalerweise ist die Haut elastisch genug, so daß sie sich an das veränderte Körpergewebe anpaßt. Es ist ratsam, der Haut genügend Zeit zur Anpassung zu lassen, bevor man sich für eine Operation entscheidet.

Was passiert, wenn ich eine andere Krankheit bekomme?
Der große Vorteil des schwedische Magenbandes ist seine Flexibilität. Wenn Sie eine Krankheit bekommen, bei der Sie mehr essen müssen, kann das Band durch Ablassen der darin enthaltenen Flüssigkeit gelockert werden. Sobald Sie von der Krankheit genesen sind und ein weiterer Gewichtsverlust wünschenswert und unbedenklich ist, kann das Band wieder mit mehr Flüssigkeit gefüllt werden, so daß es enger wird. Dann nehmen Sie wieder ab.

Welchen Einfluß hat das schwedische Magenband auf eine mögliche Schwangerschaft?
Das Band wirkt sich wahrscheinlich nicht negativ auf eine Schwangerschaft aus. Möglicherweise werden Sie schneller schwanger, weil Ihr Menstruationszyklus aufgrund des Gewichtsverlusts regelmäßiger wird. Wenn Sie während einer Schwangerschaft mehr Nahrung zu sich nehmen müssen, kann das Band etwas gelockert werden. Nach der Schwangerschaft kann man es wieder enger stellen, damit Sie wieder Gewicht verlieren.

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