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Notfall-Info

Notfall-Info

Bei Meldung eines Notfalls sollten Sie die fünf W beachten:

Wo ist der Notfall passiert?
Was ist passiert?
Wie viele Verletzte?
Welche Verletzungen?
Warten auf Rückfragen

Notrufnummern

Feuerwehr: 112
Polizei: 110
Krankentransporte: 19222 (ohne Vorwahl)

Zentrale Notaufnahme Singen
Tel: 07731 89-2626

Zentrale Notaufnahme Konstanz
Tel: 07531 801-1250

Notfallpraxis
Kassenärztlicher Bereitschaftsdienst:
Tel: 116 117 (Bundesweit einheiltiche Rufnummer der Leitstelle)

Kinder-Notfallpraxis
Kassenärztlicher Bereitschaftsdienst:
Tel: 116 117 (Bundesweit einheiltiche Rufnummer der Leitstelle)

Informationen zur bundesweit einheitlichen Rufnummer 116 117

Vergiftungsunfälle können Sie über den Giftnotruf 0761 19240 an die Uni-Klinik Freiburg melden.

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Kontakt

Klinik für Thoraxchirurgie am Klinikum Konstanz

Klinikum Konstanz
Mainaustraße 35
78464 Konstanz

Tel: 07531 801-1901
Fax: 07531 801-1905
E-Mail

Sekretariat
Frau Wizgall
Ebene B, Zimmer KB 042
(Neubau)

Klinik für Thoraxchirurgie: Leistungsspektrum

In der Klinik für Thoraxchirurgie am Klinikum Konstanz wird das gesamte Spektrum der operativen Eingriffe an Lunge, Atemwegen, Brustwand, Mittelfell, Rippfell und Zwerchfell angeboten.

Besprechungssituation

Video-Bronchoskopie (starr und flexibel)

  • Tumorabtragung
    • mit Laser
    • mit Argon-Beamer
    • mit endobronchialer Bestrahlung (Afterloading)
    • mittels Kältetechnik (Kryotherapie)
  • Stentimplantation (Luftröhre und Bronchien)

Minimal-invasive Operationen mittels Videoassistierter Thoraxchirurgie (VATS)

Ein zunehmender Anteil der Operationen wird in minimal-invasiver Technik durchgeführt.

  • Entfernung von Tumoren des Mittelfells
  • Anlage eines Pericardfensters bei Herzbeutelerguss
  • Atypische Lungenresektion zur Diagnostik von Lungengerüsterkrankungen
  • Anatomische Lungenlappenresektion beim Bronchialkarzinom
  • Teilweise und vollständige Rippfellentfernung (Pleurektomie)
  • Diagnostik und Therapie von Rippfellergüssen
  • Durchtrennung des Grenzstranges bei Hyperhidrosis (vermehrtes Schwitzen)
  • Volumenreduktion beim Lungenemphysem
  • Behandlung des Lungenkollaps (=Pneumothorax)
  • Behandlung akuter und chronischer Rippfellvereiterung (= Pleuraempyem)
  • Traumatologie: Ausräumung von Blutansammlungen

Offene Thoraxchirurgie

  • Bronchialkarzinom (Lungenkrebs) mit Erweiterungen:
    • bronchoplastische Rekonstruktion (Bronchusmanschette)
    • angioplastische Rekonstruktion (Gefäßmanschette)
    • Pericard
    • Herzvorhof
    • Brustwand
  • Pleuramesotheliom (Rippfellkrebs)
  • Brustwandtumoren
  • Plastisch-rekonstruktive Thoraxwandchirurgie
  • Zwerchfellerkrankungen
  • Thoraxchirurgie des Kindes
  • Entfernung von Lungenmetastasen mittels Laser: Dank eines speziell für die Lungenchirurgie entwickelten Lasers ist es möglich, Lungenmetastasen präzise, gewebeschonend und -sparend zu entfernen. Dadurch ist es möglich, auch eine größere Anzahl dieser Tochtergeschwülste (30 und mehr pro Lungenflügel) zu entfernen, ohne dass der Patient wesentlich in seiner Lebensqualität beeinträchtigt wird.

Atemtherapie und Physiotherapie

Die Atemtherapie und die Physiotherapie sind von besonders großer Wichtigkeit in der Thoraxchirurgie. Eine gute bzw. sehr gute Atem- und Physiotherapie entscheidet wesentlich mit über Erfolg oder Misserfolg der Operation. Ziel ist es, dass Sie vor der Operation erlernen, wie Sie:

  • die Grundatemtechniken einsetzen
  • mit dem Atemtrainer trainieren
  • schon zu diesem Zeitpunkt Ihr Sekret mobilisieren können
  • nach der Operation richtig und schmerzarm abhusten
  • nach der Operation schmerzfrei aus dem Bett aufstehen können

Die Atem- und die Physiotherapie werden Sie während des gesamten Aufenthaltes begleiten.

Buch "Physiotherapie in der Thoraxchirurgie"

Die Atemtherapie wird zu Beginn im Bett (in Rück- und in Seitenlage) ausgeführt.
Die Therapeuten werden mit Ihnen zusammen die schon erlernten Atemtechniken vertiefen. Zusätzlich werden durch die Therapeuten verschiedene Techniken aus Manuellen Therapien zur Atemvertiefung, zur Mobilisation des Zwerchfells und zur Steigerung der Rippen- bzw. Brustkorbbeweglichkeit eingesetzt. Auch steht die Schmerzfreiheit des Patienten (besonders während der tiefen Atmung) im Vordergrund der Therapie.

Sie sollten in Rücksprache mit dem zuständigen Therapeuten ein individuell abgestimmtes Atemtherapieprogramm jeden Tag zu jeder Stunde selbstständig durchführen, um einen optimalen Therapieerfolg zu erreichen.
Es ist außerdem sehr wichtig, dass Sie so schnell wie möglich wieder selbstständig aus dem Bett aufstehen und sich aktiv bewegen. Hier steht Ihnen von Anfang an die Physiotherapie zur Seite.

Die Atemtherapie wird bei Bedarf nach der Entlassung aus der stationären Behandlung ambulant fortgeführt.

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