Medizinische Fachbereiche (© apops - Fotolia.com)

Notfall-Info

Notfall-Info

Bei Meldung eines Notfalls sollten Sie die fünf W beachten:

Wo ist der Notfall passiert?
Was ist passiert?
Wie viele Verletzte?
Welche Verletzungen?
Warten auf Rückfragen

Notrufnummern

Feuerwehr: 112
Polizei: 110
Krankentransporte: 19222 (ohne Vorwahl)

Zentrale Notaufnahme Singen
Tel: 07731 89-2626

Zentrale Notaufnahme Konstanz
Tel: 07531 801-1250

Notfallpraxis
Kassenärztlicher Bereitschaftsdienst:
Tel: 116 117 (Bundesweit einheiltiche Rufnummer der Leitstelle)

Kinder-Notfallpraxis
Kassenärztlicher Bereitschaftsdienst:
Tel: 116 117 (Bundesweit einheiltiche Rufnummer der Leitstelle)

Informationen zur bundesweit einheitlichen Rufnummer 116 117

Vergiftungsunfälle können Sie über den Giftnotruf 0761 19240 an die Uni-Klinik Freiburg melden.

Abteilung
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Kontakt

Belegabteilung für Augenheilkunde

Klinikum Konstanz
Mainaustraße 35
78464 Konstanz

Belegärzte:
Prof. Dr. med. Martin Reichel
Frank Andreas Longére

Tel: 07531 801-1827
Fax: 07531 801-1833
E-Mail

Station
Station P10, Etage F


Praxis

Augenärztliche Gemeinschaftspraxis
Frank-Andreas Longère
Prof. Dr. med. Martin Reichel

Marktstätte 11
78462 Konstanz

Tel: 07531 361720
Fax: 07531 3617222
www.augen-konstanz.de

Belegabteilung für Augenheilkunde

Die Augenabteilung am Klinikum Konstanz wird gemeinschaftlich von den beiden niedergelassenen Augenfachärzten Prof. Martin Reichle und Andreas Longère geführt. Die Abteilung verfügt über einen eigenen, separaten OP-Bereich, welcher 1998 renoviert und komplett neu eingerichtet wurde. Zum OP-Team gehören drei speziell ausgebildete Fachkräfte (zwei OP-Schwestern, ein OP-Pfleger).

Die dem OP angeschlossene Augenstation verfügt über 15 Betten. Die Unterbringung in Einbett-Zimmern ist nach vorheriger Anmeldung möglich. Für Kinder stehen bei Bedarf Betten in der Kinderklinik im Haus zur Verfügung.

Auf den folgenden Seiten können Sie sich über die Belegabteilung für Augenheilkunde informierten. Wenn Sie Fragen haben, wenden Sie sich bitte per Mail oder Telefon an uns. Informationen zu unserer Praxis finden Sie in der rechten Informationsleiste, bzw. unter www.augen-konstanz.de.

Prof. Dr. med. Martin Reichel
Prof. Dr. med. Martin Reichel
Frank Andreas Longère
Frank Andreas Longère
 

Spezielle Krankheitsbilder

Grauer Star (Cataract)

Der Schwerpunkt der Abteilung liegt in der Katarakt-Chirurgie. Diese wird auf höchstem fachlichen und technischen Niveau mittels Ultraschalltechnik durchgeführt. Über einen ca. 3.5 mm breiten Schnitt am Hornhautrand wird die getrübte Linse entfernt und durch eine faltbare Kunststofflinse ersetzt. Eine Wundnaht ist nicht erforderlich. Neben monofokalen Linsen, kommen auch multifokale Linsen zur Korrektur von Fern- und Nahbereich, sowie torische Linsen zur Korrektur von Hornhautastigmatismen zum Einsatz. Der Eingriff erfolgt unter örtlicher Betäubung und kann auch ambulant durchgeführt werden.

Grüner Star (Glaukom)

Auf Grund der vielfach unterschiedlichen Genese der Erkrankung kommen verschiedene Operationsverfahren zur Anwendung.
Dabei stehen Eingriffe mit Laser- (Trabekuloplastik, Iridomtomie) und Kälteanwendung (Kryokoagulation bei Sekundärglaukom) den chirurgischen Operationen gegenüber. Beim chronischen, medikamentös nicht beherrschbaren Glaukom, kommt heute meist die Viscocanalostomie zur Anwendung, bei der der Augapfel nicht mehr eröffnet werden muß. Eine Kombination mit der Operation am grauen Star ist möglich.

Glaskörper-/Netzhauterkrankungen

Bei Erkrankungen im Bereich der Netzhaut (Retina) kommt es nicht selten auch zur Mitbeeinträchtigung des Glaskörpers. Am häufigsten ist dabei eine Einblutung in den Glaskörper. Für den Patienten bedeutet dies eine sehr rasch auftretende deutliche Abnahme des Sehvermögens auf Lichtscheinwahrnehmung.

Ursächlich kommen Netzhautablösungen, Netzhauter- krankungen bei Diabetes mellitus und Folgeerkrankun- gen bei Zustand nach Netzhautgefäßverschlüssen in Frage.
Die Therapie der Wahl stellt die Pars-Plana-Vitrektomie dar. Bei der Operation werden im Bereich der Lederhaut ca. 4-5 mm hinter dem Hornhautrand drei kleine (2mm) Schnitte gelegt, über die die Operationsinstrumente in das Auge eingeführt werden. Über ein Lupensystem kann durch das Mikroskop dabei jeder Operationsschritt kontrolliert werden. In einigen Fällen ist es nach der Entfernung des Glaskörpers notwendig, einen Glaskörperesatz vorübergehend einzugeben, um eine Netzhautabhebung zu verhindern. Dies kann ein Gas oder auch ein flüssiger Kunststoff (Silikonöl) sein.

Die Pars-Plana-Vitrektomie wird meist in Allgemeinnarkose durchgeführt, um ein Höchstmaß an Sicherheit während der Operation zu gewährleisten.

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