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Notfall-Info

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Bei Meldung eines Notfalls sollten Sie die fünf W beachten:

Wo ist der Notfall passiert?
Was ist passiert?
Wie viele Verletzte?
Welche Verletzungen?
Warten auf Rückfragen

Notrufnummern

Feuerwehr: 112
Polizei: 110
Krankentransporte: 19222 (ohne Vorwahl)

Zentrale Notaufnahme Singen
Tel: 07731 89-2626

Zentrale Notaufnahme Konstanz
Tel: 07531 801-1250

Notfallpraxis
Kassenärztlicher Bereitschaftsdienst:
Tel: 116 117 (Bundesweit einheiltiche Rufnummer der Leitstelle)

Kinder-Notfallpraxis
Kassenärztlicher Bereitschaftsdienst:
Tel: 116 117 (Bundesweit einheiltiche Rufnummer der Leitstelle)

Informationen zur bundesweit einheitlichen Rufnummer 116 117

Vergiftungsunfälle können Sie über den Giftnotruf 0761 19240 an die Uni-Klinik Freiburg melden.

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Kontakt

Frauenklinik am
Klinikum Konstanz

Klinikum Konstanz
Luisenstraße 7
78464 Konstanz

Tel: 07531 801-1601
Fax: 07531 801-1609

Sekretariat:
Etage E, Zimmer E 73

E-Mail


Kreißsaal (Etage E)
Tel: 07531 801-2749

Entbindungsstation Etage E Station P 07
Tel: 07531 801-2746

Sprechstunden

Montag-Freitag nach Vereinbarung

Anmeldung:
Mo. - Do. 8:30 - 16.30 Uhr
Fr. 8:30 - 14:00 Uhr

Tel: 07531 801-1601


Stationäre Aufnahmen und ambulante Operationen:

Anmeldung
Mo. - Do. 8:30 - 16:30 Uhr
Fr. 8:30 - 14:00 Uhr

Tel: 07531 801-1602

Frauenklinik: Leistungsspektrum Geburtshilfe

  • Geburtshilfe und Perinatologie
  • Pränataldiagnostik DEGUM II
  • Ersttrimester-Screening
  • Amniozentese
  • Perinatologischer Schwerpunkt:
  • Betreuung und Geburtshilfe bei normalen und Risikoschwangerschaften
    (Gestations-Diabetes, Präeklampsie, schwangerschaftsinduzierte Hypertonie, Mehrlingsschwangerschaften, Frühgeburten)
  • Familienorientierte Geburtshilfe
  • Hebammensprechstunde
  • Informationsveranstaltungen
  • Akupunktur zur Geburtsvorbereitung

Für einen gelungenen Start ins Leben

Die Geburt ist ein lang ersehnter und bewegender Moment. Am Klinikum Konstanz können Sie sich ganz und gar geborgen fühlen. Wir berücksichtigen Ihre Bedürfnisse und Wünsche.

Geburtshilfe am Klinikum Konstanz

Ein schöner Empfang für ein neues Leben

Am Klinikum Konstanz arbeitet ein erfahrenes und kompetentes Team zusammen um Ihnen eine schöne und sichere Geburt zu ermöglichen. Sie können sich ganz und gar geborgen fühlen.

Fragen und Antworten: Wir sind für Sie da

Wie geht die Geburtshilfe auf meine Wünsche ein?

Gute Geburtshilfe heißt auch: miteinander reden. Bringen Sie Ihre Vorstellungen mit. Wir sind offen für Alternativen, Akupunktur, Homöopathie, Bachblüten. Für Gebären in jeder Haltung, für eine Wassergeburt, auch für den Wunsch nach Kaiserschnitt. Und wir sind gut ausgebildet, Hebammen, Frauen- und Kinderärzte.

Welche Gebärhaltungen sind möglich?

Ihre Vorliebe, aber auch Ihr Baby bestimmen die Positionen. Geburtserleichternd können zum Beispiel sein: die tiefe Hocke, der Vierfüßlerstand, die Seitenlage, die Rückenlage, halb sitzend, sich an einem Seil haltend. Die Hebamme berät Sie und nimmt hierzu Erfahrung und individuelle Untersuchungsbefunde zu Hilfe. Gebärhocker, neue speziell-designte Gebärbetten mit Gebärstuhlfunktion und unsere Gebärwanne stehen zur Verfügung.

Welche Möglichkeiten zur Schmerzstillung während der Geburt werden angeboten?

Wir halten viel von Akupunktur und Homöopathie. Manchmal helfen Schmerzmedikamente, die natürlich so ausgewählt werden, dass sie für das Neugeborene unbedenklich sind. Eine Periduralanästhesie (PDA) erlaubt trotz Schmerzstillung in der Regel weiterhin Bewegung und Wechsel der Gebärposition.

Was passiert, wenn während der Geburt Komplikationen auftreten?

Rund um die Uhr stehen ein Arzt sowie ein Oberarzt der Frauenklinik bereit, ein Kinderarzt, Kinderkrankenschwestern, ein Anästhesist, ein Narkoseteam, eine OP-Mannschaft. Alle können bei Komplikationen sofort eingreifen. Im Kreißsaal befindet sich ein OP für Not-Kaiserschnitte. Die Intensivstation für Neugeborene liegt Tür an Tür.

Wie können Väter die Geburt begleiten?

Sie als werdender Vater gehören dazu, wenn Sie und Ihre Partnerin das wollen - während der Geburt, auch während eines geplanten Kaiserschnitts. Dauert die Geburt etwas länger, gibt es auch mal einen Espresso, zum Zurückziehen einen Aufenthaltsraum und ein Sofa, schließlich ist Vater werden auch anstrengend. Sie können auch mithelfen, zum Beispiel die Nabelschnur selbst durchtrennen.

Ist eine ambulante Entbindung möglich?

Eine ambulante Entbindung ist immer möglich, wenn es Mutter und Kind gut geht. Dann dürfen sie vier Stunden nach der Geburt nach Hause.

Wer hilft mir, wenn das Kind da ist? Bin ich beim Wickeln und Stillen auf mich alleine gestellt?

Das Stillen beginnt in aller Ruhe schon im Kreißsaal (Bonding). Auf der geburtshilflichen Station sind Schwestern und Hebammen speziell ausgebildet, bei der Rooming-In Betreuung Ihres Neugeborenen zu helfen. Und wenn Sie einmal besondere Ruhe brauchen, übernehmen die Pflegenden die Beaufsichtigung Ihres Kindes.

Was muss ich zur Geburt mitbringen?

Bringen Sie bitte zu den üblichen Kleidungsstücken Stillbüstenhalter und Nachthemden mit, die sich vorne öffnen lassen. Das Krankenhaus ist verpflichtet, die Neugeborenen beim Standesamt Konstanz anzumelden. Hierzu benötigen wir von Ihnen folgende Unterlagen:

  • bei Verheirateten - das Familienstammbuch
  • bei Unverheirateten - die Geburtsurkunde und den Personalausweis.
    Sollten Sie in Konstanz geboren sein, genügt der Personalausweis.
  • die vollständig und genau ausgefüllte Namenserklärung, mit dem
    ausgefüllten Formular für die Veröffentlichung in der Zeitung
  • evtl. der Nachweis eines akademischen Grades, falls der akademische Grad nicht bereits bei der Eheschließung oder einem früheren Kind nachgewiesen wurde
  • bei Geburten, bei denen beide Eltern ausländische Staatsbürger sind, die Reisepässe; bei EU-Bürgern zusätzlich die EU-Aufenthaltserlaubnis
  • geschiedene Mütter, die nicht wieder verheiratet sind, müssen das Scheidungsurteil mit Rechtskraftvermerk vorlegen

Diagnostik: Sicherheit von Anfang an

Die Geburtshilfe im Klinikum Konstanz hält alle Möglichkeiten zur vorgeburtlichen Untersuchung im Schwangerschaftsverlauf bereit. So können denkbare Risiken für Mutter und Kind meistens ausgeschlossen, im Einzelfall aber auch früh genug erkannt werden.

Nackenfaltenmessung

Bereits ab der 11. SSW kann mit der Nackenfaltenmessung ein eventuelles Risiko für Skelettveränderungen, schwere Herzfehler oder ein Down-Syndrom abgeschätzt werden.

Fruchtwasserpunktion

Ab der 14. SSW kann eine Fruchtwasserpunktion bestimmte Erkrankungen (z.B. offener Rücken) oder genetische Störungen ausschließen.

Ultraschall

In der 20. bis 22. SSW wird per Ultraschall die vollständige Ausbildung der inneren Organe untersucht.

Ambulante oder stationäre Geburt

Wenn der errechnete Geburtstermin naht, kann durch eine Vorstellung in unserer Klinik zum Beispiel grünes Licht für eine ambulante Geburt gegeben oder können bei vorhandenen Risiken (z.B. nach schwerer vorangegangener Geburt, nach Operationen, bei Diabetes, bei anderen Erkrankungen) Maßnahmen für die bevorstehende Geburt in Ruhe besprochen werden.

Kompetenzzentrum für Mutter und Kind

Gebären und geboren werden in der Frauenklinik am Klinikum Konstanz heißt sich rundum geborgen zu fühlen und ernst genommen zu werden.
Im Mittelpunkt stehen Sie als wachsende Familie, als werdende Mutter und werdender Vater, mit Ihrem Baby. Für ein paar Stunden soll unser Kreißsaal Ihr Zu-Hause sein, ohne auf die Sicherheit der umfassenden medizinischen Leistungsfähigkeit eines ausgewiesenen Perinataler Schwerpunkts verzichten zu müssen.

Aber auch schon während der Schwangerschaft sind wir für Sie da, um Risiken frühzeitig einzuschätzen und Ihnen die Gewissheit zu geben, dass Ihr Kind die bestmögliche Versorgung erfährt.

Wir freuen uns darauf, Sie kennen zu lernen. Kommen Sie uns doch einmal besuchen.

Perinataler Schwerpunkt Konstanz

Alle an der Geburt beteiligten Fachdisziplinen arbeiten am Perinataler Schwerpunkt Konstanz für Ihr Wohl und das Ihres Kindes eng zusammen - während der Schwangerschaft, bei der Geburt und im Wochenbett.

Kreißsaal und Wochenstation

Räumlichkeiten und Ausstattung

Unsere Entbindungsräume und unser gut ausgebildetes Team bieten Ihnen höchstmöglichste Sicherheit und Wohlbefinden.

Kreißsaal

Unsere Kreißsäle sind so ausgestattet, dass Sie Ihnen eine individuelle und angenehme Atmosphäre, aber auch höchstmöglichste Sicherheit bieten.
Kreißsaal: Tel. +49 (0)7531 801-2749

Wochenstation

Auf der Wochenstation auf der Stockwerksebene E werden Sie nach der Geburt von Krankenschwestern, Kinderkrankenschwestern und Hebammen weiter versorgt.
Die Pflegestationen wurden 2007 neu gestaltet und verfügen daher über einen modernen und hohen Standard mit großzügigen und hellen Zimmern. In die Station sind ein Still- und ein Frühstückzimmer integriert. Zum Frühstück bieten wir Ihnen ein Frühstücksbuffet, das Sie sich individuell zusammenstellen können.

Kontakt zur Wochenstation P07: Tel. 07531 801-2745

Stillzimmer auf Station P07

Unser Team ist kompetent in der Stillanleitung und Stillberatung. Auf der Station stehen Ihnen Still- und Laktationsberaterinnen zur Seite.

Frühgeborenenstation

Auf der Stockwerksebene E befindet sich auch die Frühgeborenenstation unserer Kinderklinik. Diese ist direkt mit dem Kreißsaal verbunden.

Informationsangebote

Informationsabende für werdende Eltern

Einmal monatlich, an jedem zweiten Montag eines Monats, gibt unser geburtshilfliches Team während eines Informationsabends einen Überblick über unser Angebot rund um die Geburt. Treffpunkt ist um 19 Uhr im Lehrsaal des Verwaltungsgebäudes. (Eingangsebene, an der Patientencafeteria vorbei).
Sind die Kreißsäle belegt, erhalten Sie trotzdem umfassende Informationen.

Für den Besuch des Infoabends ist KEINE telefonische Anmeldung notwendig!

Kreißsaalführungen

Jeden letzten Mittwoch im Monat um 17:00 Uhr führt eine Hebamme durch den Kreißsaal und die geburtshilfliche Station und beantwortet Ihre Fragen.

Für die Kreißsaalführung ist KEINE telefonische Anmeldung notwendig!

Hebammensprechstunde

Jeden Mittwoch zwischen 14:00 Uhr und 15:00 Uhr haben wir eine Hebammen-sprechstunde für Sie eingerichtet (um Voranmeldung wird gebeten: Tel. 801-2749).
Dort werden Fragen zur Schwangerschaft, Geburt und der Zeit danach beantwortet. Auch Geburtsvorbereitungskurse, Rückbildungskurse und Hebammen-Nachsorge können vermittelt werden

Informationen zum Stillen

Hebamme mit Kind

Das Natürliche ist etwas ganz Besonderes

Stillen fördert die Beziehung zwischen Mutter und Kind und ist Nahrung für die Seele. Muttermilch ist gesund, braucht keine Zubereitung und enthält genau all die Bestandteile, die Ihr Baby braucht. Nebenbei bleibt es auch durch die mütterlichen Abwehrstoffe vor Krankheiten und Allergien geschützt. Muttermilch ist kostenlos und stets verfügbar.

An dieser Stelle haben wir für Sie Informationen rund ums Stillen zusammengestellt, die für Sie nach der Geburt wichtig sind. Wir wollen Sie damit zum Stillen motivieren oder Sie in Ihrem Entschluss zu stillen stärken. Die beste Nahrung für Ihr Kind ist die Muttermilch. Sie schützt Ihr Baby vor Krankheiten und Allergien und fördert eine gesunde körperliche und psychische Entwicklung.

Die Bedeutung des Stillens für Mutter und Kind

Die WHO empfiehlt, ein Baby während den ersten sechs Lebensmonaten ausschließlich zu stillen, denn Muttermilch enthält in der richtigen Art und Zusammensetzung viele Nährstoffe, Vitamine und Mineralstiffe, so wie es Ihr Kind braucht. Sie passt sich optimal den wachsenden Bedürfnissen des Kindes an.

Stillen ist mehr als bloße Nahrungsaufnahme. Es ermöglicht Ihrem Kind, auf einfache und natürliche Weise Vertrauen zu entwickeln und setzt in einzigartiger Weise die in der Schwangerschaft entstandene Beziehung zwischen Ihnen und Ihrem Kinde fort. Ihr Baby fühlt sich geborgen und kann Sie mit allen Sinnen wahrnehmen:
Es spürt, sieht, hört, riecht und schmeckt Sie. Dadurch werden auch andere Bedürfnisse des Kindes "gestillt".

Neben positiven Aspekten für die Gesundheit und Entwicklung des Babys bietet das Stillen mehr: das Saugen an der Brust begünstigt eine optimale Entwicklung der Gesichts' und Mundmuskulatur sowie des Kiefers. Dies schützt vor Zahnfehlstellungen und fördert die Sprachentwicklung.

Die ersten Stunden nach der Geburt

Hebamme mit Kind

Unmittelbar nach der Geburt wird Ihnen Ihr Baby auf den Oberkörper oder Bauch gelegt oder Sie nehmen es selbst auf und legen es sich auf den Oberkörper. So, Haut auf Haut liegend, macht Ihr Baby die ersten Erfahrungen mit der Außenwelt. Das Baby ist hellwach und sucht mit großen Augen sein Gegenüber. Der erste Blickkontakt, das erste Befühlen, Riechen, Schmecken und Hören löst tiefe Empfindungen aus, lässt Zuneigung und Liebe wachsen.
Manche Babys fangen bald nach der Geburt an, die Brustwarze zu suchen und wollen saugen. Wir stellen, wenn möglich, Routinemaßnahmen an Ihnen und Ihrem Kind zurück, um Ihnen gleich zu Anfang ein ungestörtes Miteinander beim ersten Anlegen des Kindes an Ihre Brust zu ermöglichen.
Falls es aus medizinischer Sicht etwas hektischer nach der Geburt zugeht, machen Sie sich keine Sorgen: Bindung entsteht auch mit Verzögerung. Das Anlegen kann zum frühestmöglichen Zeitpunkt nachgeholt werden. Unterstützt wird dieser Bindungsprozess durch viel Körperkontakt und durch das 24 Stunden Rooming-in.
Auch bei einem Kaiserschnitt erfolgt das sogenannte Bonding, sobald Sie dazu in der Lage sind. In der Zwischenzeit bieten wir dem Vater an, Sie dabei zu vertreten.

Korrektes Anlegen

Die korrekte Anlegetechnik und die richtige Stillposition sind entscheidend für den Stillerfolg. Die Schwestern und Hebammen der Station werden Ihnen behilflich sein. Sie zeigen Ihnen die möglichen Stillpositionen:

Stillen im Liegen

Hier ist es wichtig, dass Sie entspannt und bequem liegen. Ein Kissen unter Ihrem Kopf hilft Ihnen, Blickkontakt zu Ihrem Kind zu haben. Ihr Baby liegt in Seitenlage, Bauch an Bauch an Ihrem Körper. Der Mund des Kindes sollt auf Höhe der Brustwarze liegen, um die Brust optimal fassen zu können.

Stillen im Sitzen, Wiegehaltung

Nehmen Sie eine bequeme Sitzhaltung ein. Nehmen Sie Ihr Kind so in den Arm, dass sein Köpfchen in Ihrer Armbeuge auf gleicher Höhe mit der Brust liegt. Das Baby liegt Bauch an Bauch, sein Körper sollte Ihnen zugewandt sein. Der untere Arm Ihres Babys liegt um Ihre Taille.

Stillen im Liegen, Rückenhaltung

Diese Haltung ist in verschiedenen Situationen günstig, z.B. nach einer Kaiserschnittentbindung. Zwillinge können so gleichzeitig angelegt werden.
Setzen Sie Ihr Kind Hüfte an Hüfte neben sich, Kissen in Ihrem Rücken und auf Ihrem Schoß können dabei behilflich sein. Ihr Unterarm unterstützt den Rücken des Kindes. Das Köpfchen halten Sie in Ihrer Hand. Es ist wichtig, zwischen den Stillpositionen zu wechseln: Brust und Brustwarze werden so von verschiedenen Seiten beansprucht, alle Milchgänge werden entleert. Durch die Anregung verschiedener Bereiche des Drüsengeweses wird die Milchbildung gefördert.
Sie werden dadurch im Umgang mit Ihrem Baby vertrauter, für das Kind bedeuten wechselnde Positionen auch unterschiedliche Anregungen.

Stillrhythmus

Wie oft ein Kind an die Brust will, ist in den ersten Tagen sehr unterschiedlich und hängt auch vom Temperament Ihres Kindes ab. Stillen Sie Ihr Baby nach Bedarf und geben Sie ihm so die Möglichkeit, seinen eigenen Rhythmus zu finden.

Wichtig ist, dass Sie auf die Hungersignale Ihres Kindes achten und legen sie es dann an Ihre Brust.

Eindeutige Hungerzeichen in den ersten Tagen sind: saugende Bewegungen, Sauggeräusche, Schlecken an den Lippen, Zunge herausstrecken, Hand zum Mund führen. Weinen ist ein spätes Hungerzeichen!

24 Stunden Rooming-in

Damit Sie Ihr Baby bereits bei den ersten dezenten Hungerzeichen anlegen können, genießen Mutter und Kind bei uns das 24 Stunden Rooming-in. Das bietet Ihnen die einzigartige Chance, sich mit Ihrem Baby ungestört vertraut zu machen, denn Sie haben es von Anfang an Tag und Nacht bei sich. Sie lernen die Bedürfnisse Ihres Kindes kennen und entsprechend darauf zu reagieren.

Alternative Fütterungsmethoden

In den ersten vier bis sechs Wochen ist es günstiger, auf Sauger und Schnuller zu verzichten, bis sich das Stillen etabliert hat. Sauger und Schnuller verändern das Saugverhalten Ihres Babys und beeinträchtigen die Milchbildung. Hungerzeichen bei Ihrem Baby werden leichter übersehen. Ausnahme sind Frühgeborene und kranke Neugeborene, die von der Mutter getrennt sind.
Sollte es aus medizinischer Sicht notwendig sein, dass Ihr Kind zusätzlich abgepumpte Muttermilch oder andere Flüssigkeiten benötigt, werden alternative Fütterungsmethoden angewendet und Ihr Kind entweder direkt an der Brust oder mit Becher, Löffel oder Spritze zugefüttert.

Und was ist mit Papi?

Auch die Väter beziehen wir gerne in die Versorgung des Babys mit ein, weil ihre Unterstützung sowohl für die Mutter als auch für das Kind von großer Bedeutung ist. Nicht nur für Mutter und Kind ist die Zeit nach der Geburt von vielen neuen Erfahrungen und von Unsicherheit geprägt, auch der Vater braucht Zeit, sich in seiner neuen Rolle zurechtzufinden.

Während das Stillen biologisch der Frau vorbehalten ist und sie damit viel Zeit verbringt und dadurch eine intensive Beziehung zu Ihrem Kind aufbauen kann, hat der Vater andere Möglichkeiten, die Beziehung zu seinem Kind zu intensivieren. Die Suche des Kindes nach Wärme, Nähe, Geborgenheit, eine frische Windel oder ein entspannendes Bad, das alles sind Bedürfnisse, die vom Vater "gestillt" werden können. Nehmen Sie sich viel Zeit für Ihr Kind, nutzen Sie die Möglichkeiten, mit ihm Kontakt zu haben und Sie werden spüren, wie die Liebe zu ihm kontinuierlich wächst.

Aus der Beziehung zu zweit wird eine Dreierbeziehung mit neuen Aufgaben, neuen Prioritäten, aber auch neuen Chancen, die es gemeinsam zu nutzen gilt. Nehmen Sie sich Zeit, Eltern zu werden.

Stillbroschüre

Stillbroschüre

In unserer ausführlichen Stillbroschüre erhalten Sie umfassende Informationen rund um das Thema Stillen. Gerne können Sie diese unter Adresse

Frauenklinik am Klinikum Konstanz
Luisenstraße 7, 78464 Konstanz

anfordern.

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