Presse (© Marco2811 - Fotolia.com)

Notfall-Info

Notfall-Info

Bei Meldung eines Notfalls sollten Sie die fünf W beachten:

Wo ist der Notfall passiert?
Was ist passiert?
Wie viele Verletzte?
Welche Verletzungen?
Warten auf Rückfragen

Notrufnummern

Feuerwehr: 112
Polizei: 110
Krankentransporte: 19222 (ohne Vorwahl)

Zentrale Notaufnahme Singen
Tel: 07731 89-2626

Zentrale Notaufnahme Konstanz
Tel: 07531 801-1250

Notfallpraxis
Kassenärztlicher Bereitschaftsdienst:
Tel: 116 117 (Bundesweit einheiltiche Rufnummer der Leitstelle)

Kinder-Notfallpraxis
Kassenärztlicher Bereitschaftsdienst:
Tel: 116 117 (Bundesweit einheiltiche Rufnummer der Leitstelle)

Informationen zur bundesweit einheitlichen Rufnummer 116 117

Vergiftungsunfälle können Sie über den Giftnotruf 0761 19240 an die Uni-Klinik Freiburg melden.

Abteilung
suchen

 

Kontakt

Gesundheitsverbund Landkreis Konstanz

Unternehmenskommunikation:

Andrea Jagode (Pressestelle)

Patric Schmidt (Webmaster)

Werner Merk (Werbung und Design)


Tel: 07731 89-1407 (Jagode)

Tel. 07731 89-1402 (Schmidt)

Tel. 07531 801-2020 (Merk)

E-Mail

Kurzzeitpflege startet am 1. Juli 2018

30.05.2018

Gesundheitsverbund deckt mit dem neuen Angebot eine Bedarfslücke im Landkreis Konstanz

Kurzzeitpflege Vertragsunterzeichnung Engen

(Engen). Am  30. Mai fand die Vertragsunterzeichnung für die Kurzzeitpflege am GLKN-Standort Engen zwischen den Geschäftsführern des GLKN, Peter Fischer (Mitte) und Rainer Ott (li), sowie Uwe Daltoe, stellvertretender Geschäftsführer der AOK Bezirksdirektion Hochrhein-Bodensee (re), statt.

Peter Fischer, Sprecher der Geschäftsführung des GLKN, betonte für den Standort Engen sei dies ein besonderer Tag. Beim Auszug der Geriatrie und damit einher gehend mit der Schließung des Engener Krankenhauses habe man versprochen, den Standort nicht aufzugeben, sondern zum vorhandenen MVZ, dem ambulanten OP-Zentrum und den Praxen vor Ort das Haus zusätzlich mit neuen Angeboten füllen zu wollen.

Der heutige Tag beweise, dass man Wort gehalten habe, so Fischer. Nach längerer Planung und Suchen nach einem geeigneten Partner ist im vergangenen Jahr auf dem kompletten zweiten Stockwerk das Haus Vincent eröffnet worden, eine ambulant betreute Wohngemeinschaft für Intensivpflege. Langfristiger Mieter ist die Bonitas.

Am 1. Juli 2018 wird nun als eigenständige organisatorische Einheit die Kurzzeitpflege des GLKN an den Start gehen. Dazu wurden im ersten Stock des früheren Engener Krankenhauses ehemalige Krankenzimmer umgebaut, modernisiert und bedarfsgerecht saniert. Dafür wurden rund 190.000 Euro investiert.

In der Startphase sollen in der Kurzzeitpflege acht Betten belegt werden, ab dem 1. Januar 2019 sollen alle 20 Plätze, die von der Heimaufsicht genehmigt wurden, belegt sein. Die Bettenanzahl wäre nach einem kleinen Umbau auf 24 Plätze erweiterbar.

Fischer dankte dem Kassenvertreter, aber auch der Heimaufsicht für eine konstruktive und zielorientierte Zusammenarbeit, die das neue Angebot erst möglich machte. Mit den neuen Kurzzeitpflegeplätzen wolle man mithelfen, eine Versorgungslücke im Landkreis Konstanz zu schließen. Denn der Bedarf sei größer als das Angebot. Das neue Angebot passe zur Maxime des Gesundheitsverbunds, nämlich sich im Leitungsspektrum am Bedarf der Bevölkerung zu orientieren. Zugleich bedeutet das neue Angebot eine Stärkung des GLKN Standort Engen.

Die Kurzzeitpflege nimmt pflegebedürftige Menschen für einen befristeten Zeitraum auf, um die häusliche Pflegesituation zu entlasten. Dies ist beispielsweise nach einem Krankenhausaufenthalt der Fall. Die neuen Kurzzeitpflegeplätze dienen im Rahmen des Entlassmanagements des GLKN in erster Linie den Patienten des Gesundheitsverbunds, die nach ihrem stationären Aufenthalt noch nicht nach Hause entlassen werden können, sondern eine gute stationäre Weiterversorgung benötigen.

Fischer zeigte sich froh, nach längerer Suche ausreichend gutes Personal für den Betrieb der Kurzzeitpflege gefunden zu haben. Sukzessive soll nun das Personal aufgestockt und damit die Belegung ausgebaut werden. Die pflegerische Heimleitung liegt in den Händen von Brigitta Oeschger.

Uwe Daltoe von der AOK würdigte die Vertragsunterzeichnung gar als "historischer Tag". Mit der solitären Kurzzeitpflege am Gesundheitsstandort Engen können eine "echte Versorgungslücke zwischen dem Aufenthalt im Krankenhaus und der Rückkehr nach Hause geschlossen werden". Das Angebot sei "innovativ", lobte Daltoe, und mache hoffentlich Schule. Für die Versicherten der Kassen sei dies eine gute Lösung und für die Kassen eine win-win-Situation, freute sich der stellvertretende Vorsitzende der AOK Bezirksdirektion Hochrhein-Bodensee, der zugleich berichtete, dass es der erste Vertrag dieser Art sei, den die AOK in ihrem großen Bezirk im südlichen Baden-Württemberg abgeschlossen habe. Es werden weitere nach dem Beispiel Engen folgen, ist er sich sicher.

RSS-Newsfeed
Facebook

© Gesundheitsverbund Landkreis Konstanz