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Notfall-Info

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Bei Meldung eines Notfalls sollten Sie die fünf W beachten:

Wo ist der Notfall passiert?
Was ist passiert?
Wie viele Verletzte?
Welche Verletzungen?
Warten auf Rückfragen

Notrufnummern

Feuerwehr: 112
Polizei: 110
Krankentransporte: 19222 (ohne Vorwahl)

Zentrale Notaufnahme Singen
Tel: 07731 89-2626

Zentrale Notaufnahme Konstanz
Tel: 07531 801-1250

Notfallpraxis
Kassenärztlicher Bereitschaftsdienst:
Tel: 116 117 (Bundesweit einheiltiche Rufnummer der Leitstelle)

Kinder-Notfallpraxis
Kassenärztlicher Bereitschaftsdienst:
Tel: 116 117 (Bundesweit einheiltiche Rufnummer der Leitstelle)

Informationen zur bundesweit einheitlichen Rufnummer 116 117

Vergiftungsunfälle können Sie über den Giftnotruf 0761 19240 an die Uni-Klinik Freiburg melden.

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Kontakt

Département für Pharmazie 
im Landkreis Konstanz

Zentralapotheke des Klinikums Konstanz

Luisenstraße 7,                          78464 Konstanz

Tel: 07531 801-1060             Fax: 07531 801-1080

E-Mail

Öffnungszeiten der Apotheke: 
Mo. - Fr.  7:30 - 16:30 Uhr

Sprechstunden für Außendienstmitarbeiter:
Nur nach Vereinbarung

Beauftragter für Medizinproduktesicherheit

Ingo Siegert
Tel: 07531 801-1082
E-Mail

Das Département für Pharmazie im Landkreis Konstanz

Herzlich willkommen im Département für Pharmazie im Landkreis Konstanz, zu dem die Zentralapotheke im Klinikum Konstanz und die Krankenhausapotheke im HBK Singen zusammengeschlossen sind.

Die beiden eigenständigen Krankenhausapotheken koordinieren im Gesundheits-verbund Ihre Tätigkeiten in vielen Bereichen unter dem Dach des Départements. Insbesondere werden die Artikelsortimente und Lieferanten nach Liefersicherheit und Wirtschaftlichkeit harmonisiert und Organisationsstrukturen vereinheitlicht.

Sie finden sowohl hierzu als auch zu den Aufgaben und angebotenen Leistungen innerhalb dieser Seite weitergehende Informationen.

Die Apotheke im Klinikum Konstanz
Die Apotheke im Klinikum Konstanz

Unsere Aufgaben

Die Aufgaben der beiden Krankenhausapotheken umfassen im Wesentlichen drei Bereiche:

1. Pharmazeutische Logistik

Beide Krankenhausapotheken versorgen 39 stationäre, teilstationäre und ambulante Krankenhäuser und Einrichtungen in den Landkreisen Konstanz, Tuttlingen und Waldshut-Tiengen. Mehr als 4.000 Patienten werden täglich mit Arzneimitteln und/oder Medizinprodukten versorgt. Beide Krankenhausapotheken gewährleisten, dass alle Stationen und Lieferstellen das richtige Medikament für den richtigen Patienten in der richtigen Dosierung am richtigen Ort und zum richtigen Zeitpunkt erhalten. Analoges gilt für die Medizinprodukteversorgung. Pharmazeutische Logistik beinhaltet darüber hinaus die Präparateauswahl sowie den wirtschaftlichen Einkauf.

Präparateauswahl

Eine zuverlässige Versorgung beginnt stets mit der sorgfältigen Auswahl der Präparate. In der jährlich stattfindenden gemeinsamen Arzneimittelkommission legen die Chefapotheker in Abstimmung mit den Chefärzten und leitenden Ärzten aller versorgten Einrichtungen fest, welche Arzneimittel für die Behandlung der Patienten eingesetzt werden. Jedes einzelne Präparat wird vor seiner Verwendung hinsichtlich seiner Qualität und Wirtschaftlichkeit geprüft. Erst nach dieser Prüfung kann es in den Arzneimittel- und Medizinproduktekatalog aufgenommen werden.

Medizinischer Einkauf

Die Krankenhausapotheken und die Wirtschaftsabteilungen des Gesundheitsverbundes gewährleisten die tägliche Versorgung von über 4.000 Patienten. Für diese große Patientenzahl müssen auch entsprechend große Mengen an Arzneimitteln und Medizinprodukten eingekauft werden. Um die Wirtschaftlichkeit des Einkaufs garantieren zu können, ist der Gesundheitsverbund Landkreis Konstanz Mitglied in der Dienstleistungs- und Einkaufsgemeinschaft Kommunaler Krankenhäuser eG im Deutschen Städtetag (GDEKK). Diese vertritt mehr als 70 Krankenhäuser, darunter etliche kommunale Großkrankenhäuser, erreicht ein Umsatzvolumen von mehr als 800 Millionen Euro und unterhält Rahmenverträge mit knapp 500 Firmen. Aufgrund des großen Einkaufsvolumens kann die GDEKK erhebliche Mengenrabatte sowohl für Arzneimittel als auch für Medizinprodukte erzielen.

Belieferung mit Arzneimitteln und Medizinprodukten

Das wichtigste logistische Ziel der Patientenversorgung besteht darin, das richtige Medikament für den richtigen Patienten in der richtigen Dosierung am richtigen Ort und zum richtigen Zeitpunkt zur Verfügung zu stellen. Für das Erreichen dieser Vorgabe müssen die technischen Rahmenbedingungen und geschultes Personal vorhanden sein.
Die Vorratshaltung muss sich an den medizinisch-pharmazeutischen Erfordernissen (kurzfristige Verfügbarkeit, begrenzte Haltbarkeit, Notbevorratung, besondere Lagerbedingungen), den gesetzlichen Vorgaben sowie den betriebwirtschaftlichen Notwendigkeiten (Kosten der Logistik, Kapitalbindung, Mengenrabatte Lagerkapazität) orientieren. Zur Unterstützung steht der Krankenhausapotheke in Konstanz ein modernes, computergestütztes Kommissioniersystem zur Verfügung. Alle versorgten Häuser übermitteln ihre Anforderungen mit dem eigens für die Apotheken entwickeltem elektronischen Bestellprogramm eStafo (elektronische Stationsanforderung). eStafo ist in die Materialbewirtschaftungssoftware SAP R/3 eingebunden, so dass die online eingehenden Bestellungen unmittelbar von den Apothekenmitarbeitern in Konstanz und Singen weiter bearbeitet werden können. Jede eingehende Anforderung wird von einem Mitarbeiter geprüft und kann dann kommissioniert werden. In Konstanz geschieht das über den halbautomatischen Kommissionierer BatchFlow. Dieser Kommissionierautomat übernimmt im Bereich der Arzneimittel einen Großteil der Zusammenstellung der Lieferung. Da auch die Software des Kommissionierautomaten an SAP angebunden ist, wird jeder Warenausgang sofort aus den Beständen der Apotheke abgebucht und den Warenempfängern belastet.

Die Vorteile dieses Kommissioniersystems liegen auf der Hand: schon bei der Anforderung auf Station wird die Wahrscheinlichkeit für Übertragungsfehler minimiert, Abgabefehler sind durch den Kommissionierautomaten nahezu ausgeschlossen.

Die elektronische Anforderung sowie das Kommissioniersystem beiten nicht nur eine große Arbeitserleichterung, sondern leisten vor allem durch die Eindeutigkeit von Bestellung und Zuverlässigkeit der Kommissionierung einen wichtigen Beitrag zur Arzneimitteltherapiesicherheit für unsere Patienten.

2. Arzneimittelherstellung

Die Herstellung von Arzneimitteln gehört zu den ursprünglichsten Aufgabengebieten einer Apotheke. Heute wird jedoch, vor allem aus wirtschaftlichen Gründen, die Herstellung von Arzneimitteln zunehmend von den Apotheken verlassen. Gerade auf Vorrat hergestellte Arzneimittel (sog. Defekturarzneimittel) werden, wann immer möglich, von der pharmazeutischen Industrie bezogen. Arzneimittel für den individuellen Patientenbedarf, die nicht zu kaufen sind (sog. Rezepturen), werden noch häufig in der Apotheke hergestellt. Eine Sonderstellung der Arzneimittelherstellung nimmt die Zubereitung von Zytostatika für Tumorpatienten ein.

Defekturarzneimittel

Einige Arzneimittel werden auch in den Krankenhausapotheken des Gesundheitsverbundes noch in größerem Umfang selbst hergestellt. Für die Herstellung im Rahmen der Defektur stehen besondere apparative Ausstattungen zur Verfügung. Vor der eigentlichen Herstellung werden alle Ausgangssubstanzen hinsichtlich ihrer Qualität gemäß den Kriterien des europäischen Arzneibuches geprüft. Die Herstellung selbst genügt stets den aktuellen gesetzlichen Vorgaben des Europäischen Arzneibuches und der Apothekenbetriebsordnung. Somit ist ein stets gleich bleibender hoher Qualitätsstandard für all unsere Zubereitungen gewährleistet.

Rezepturarzneimittel

In den Apotheken des Gesundheitsverbundes werden vor allem für die Bereiche der Dermatologie und Pädiatrie Arzneimittel individuell zubereitet. Hauterkrankungen werden auch heute noch häufig mit individuell auf den Patienten abgestimmten Dermatika (Salben, Cremes, Lösungen etc.) behandelt.

Pädiater benötigen für Kinder und Jugendliche häufig Arzneimittel in sehr geringen Dosierungen, die nicht von der pharmazeutischen Industrie hergestellt werden. Die Apotheke stellt daher aus den vorhandenen Wirkstoffen und Medikamenten Arzneimittel mit angepasster geringerer Dosierung im Vergleich zu den Handelspräparaten her. Meist geschieht dies in Form von Kapseln.

Zytostatikaherstellung

Zytostatika sind Substanzen zur Behandlung von Tumorerkrankungen, die teilweise sehr toxisch und damit gesundheitsschädlich sein können. Daher werden nahezu alle Zytostatika nicht mit einer einheitlichen Dosierung verabreicht, sondern die Therapien werden, wie bei einer Rezepturherstellung, individuell für den Patienten zubereitet. Da Tumorpatienten aufgrund ihrer Erkrankung besonders infektanfällig sind und die Substanzen, mit denen sie behandelt werden, auch für das zubereitende Personal gesundheitsschädlich sind, müssen bei der Herstellung von Zytostatika besondere Sicherheitsvorkehrungen zum Produkt- und Personenschutz getroffen werden. So werden die Zytostatikainfusionslösungen in eigens für die Apotheke gebauten Reinräumen hergestellt. In diesen Reinräumen werden höchste hygienische Anforderungen erfüllt. Die Qualität der Raumluft muss bestimmten gesetzlich vorgegebenen Anforderungen hinsichtlich Partikel- und Keimbelastung genügen. Das besonders geschulte Personal darf die Herstellungsräume nur über Schleusen in spezieller Reinraumkleidung betreten. Die strengen Hygienevorgaben unterliegen der ständigen Kontrolle und Dokumentation.

Insgesamt wurden 2013 ca. 12.000 aseptische Zubereitungen in Form von Infusions- und Injektionslösungen in den Reinräumen der Apotheke hergestellt.
Über die reine Herstellung hinaus bietet das Personal der Zytostatikaherstellung Patienten, Ärzten und Pflege eine Vielzahl weiterer onkologisch-pharmazeutischer Serviceleistungen. Beispielsweise werden alle Zytostatikaanforderungen vor der Herstellung und bei Abgabe nochmals hinsichtlich der richtigen Dosierung und zeitlichen Abfolge der Therapie geprüft. Dies ist ein wichtiger Beitrag zur Therapiesicherheit für unsere Tumorpatienten. Die Apotheke schult Ärzte und Pflege bezüglich des sicheren Umgangs mit Zytostatika und erstellt entsprechende Arbeitsanleitungen. Weiterhin werden in der Supportivtherapie (der Linderung der Nebenwirkungen der Chemotherapie) gemeinsam mit Onkologen und Pflegekräften Behandlungs- und Pflegestandards entwickelt, die unseren Patienten die Beschwerden einer Chemotherapie erleichtern sollen. Aus ärztlicher und pflegerischer Sicht sind die onkologisch-pharmazeutischen Serviceleistungen der Apotheke mittlerweile unverzichtbar geworden.

3. Pharmazeutische Dienstleistungen

Unter den pharmazeutischen Dienstleistungen werden alle jene Leistungen der Apotheke zusammengefasst, die über die Arzneimittellogistik und Herstellung hinausgehen. Die Apotheken des Gesundheitsverbundes bieten im Besonderen folgende Leistungen an:

  • Beratung und Information von Ärzten und Pflegekräften in allen Arzneimittelfragen
  • Erarbeitung von Therapiestandards mit Ärzten und Pflege
  • Einberufung der Arzneimittelkommission und Fortführung der Arzneimittellist
  • Apotheker auf Station zur Kurvenvisite und klinischen Visite
  • Interdisziplinäre Arbeitsgruppen wie z.B. Antibiotic Stewardship
  • Therapeutisches Drugmonitoring
  • Unterrichts- und Fortbildungsveranstaltungen
  • Hauszeitung "Käpsele"
  • Personalverkauf
  • Palliativpharmazie
  • Onkologische Pharmazie

Arzneimittelkommission und Arzneimittelliste

Zweimal jährlich organisiert die Apotheke für alle versorgten Häuser die Arzneimittelkommissionssitzung. In diesem Gremium wird nach medizinischen und wirtschaftlichen Aspekten über das Arzneimittelsortiment entschieden, damit für unsere Patienten eine optimale Arzneimitteltherapie gewährleistet ist.

In der Arzneimittelkommission sind neben Apothekern, Geschäftsführern, Pflege-direktion alle Chefärzte vertreten. Das Arzneimittelsortiment wird in Form einer Positivliste in einem jährlich neu herausgegebenen Arzneimittelkatalog festgeschrieben.

Apotheker auf Station

Seit vielen Jahren werden einige Stationen von einem Apotheker direkt vor Ort betreut. In so genannten Kurvenvisiten werden anhand der Patientenkurven mit den Ärzten oder der Pflege Fragen zur Arzneimitteltherapie geklärt. Dies können Fragen zur Dosierung und Nebenwirkungen sein oder die Umsetzung der Medikation auf die im Arzneimittelkatalog gelisteten Medikamente. Die Kurvenvisiten werden ergänzt durch regelmäßige Teilnahmen an den klinischen Visiten. Die Arbeit auf Station fördert das Verständnis für die Bedürfnisse der ärztlichen und pflegerischen Mitarbeiter. Schließlich wird durch Arbeit auf die Wirtschaftlichkeit Qualität und Sicherheit der Arzneimitteltherapie noch gesteigert.

Interdisziplinäre Arbeitsgruppen

Die Apotheke organisiert nicht nur die Arzneimittelkommissionssitzung, sie nimmt auch aktiv in verschiedenen weiteren interdisziplinären Arbeitsgruppen teil.

In der Hygienekommission wählt sie gemeinsam mit Ärzten und Hygienefachkräften das Desinfektionsmittelsortiment nach wirtschaftlichen Aspekten aus. Im Arbeitskreis Wundmanagement werden gemeinsam mit den Wundmanagern des Klinikums spezielle und oft teure Verbandmaterialien für bestimmte Wundbehandlungen ausgewählt. Eine Apothekerin ist Mitglied des Teams für Palliative Komplexbehandlung. Sie berät Ärzte und Pflegekräfte zu Fragen der Medikation schwer kranker Patienten. Das Antibiotic Stewardship Team sorgt für einen rationellen Einsatz von Antibiotika.

Therapeutisches Drugmonitoring

Neben den Zytostatika gibt es noch andere Arzneistoffe, deren Dosierung individuell an den Patienten angepasst werden sollte, um Nebenwirkungen zu vermeiden. Dazu gehören bestimmte Antibiotika. In Zusammenarbeit mit dem Labor wertet die Apotheke bereits gemessene Serumspiegel der entsprechenden Arzneimittel aus. Mit Hilfe mathematischer Modelle lassen sich Vorraussagen zur individuellen Pharmakokinetik des Patienten und damit zur optimalen Dosierung treffen.

Unterrichts- und Fortbildungsveranstaltungen

Die Apotheker der Krankenhausapotheken unterrichten am Bodensee-Bildungs-Zentrum für Gesundheits- und Pflegeberufe die Fächer Chemie, allgemeine Arzneimittellehre und spezielle Pharmakologie. Weiterhin werden für die Mitarbeiter der versorgten Häuser Fortbildungsveranstaltungen aus allen Bereichen der Arzneimitteltherapie veranstaltet. So finden z. B. regelmäßig Veranstaltungen aus dem Bereich der Ernährung oder dem bereits oben erwähnten Gebiet der onkologischen Pharmazie statt.

Hauszeitung "Käpsele"

Seit 2000 gibt die Krankenhausapotheke Konstanz eine eigene Hauszeitung, das sog. "Käpsele" heraus. Diese Hauszeitung ist ein wichtiges Kommunikationsmedium. Es werden aktuelle Thematiken wie die Ausgabezeiten über Feiertage, Änderungen des Sortiments, Chargenrückrufe oder Arzneimittelwarnungen zeitnah übermittelt. Darüber hinaus werden in kleinen Artikeln Fragestellungen der Arzneimitteltherapie dargestellt. Somit leistet unser Käpsele auch einen wichtigen Beitrag zur Arzneimittelinformation.

Personalverkauf

Die Apotheke bietet allen Mitarbeitern die Möglichkeit Arzneimittel zu günstigen Konditionen zu erwerben.

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