Kompetenzzentrum für Koloproktologie

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Erkrankungen des Enddarmes können Betroffene über Jahre quälen und zu einer erheblichen Beeinträchtigung der Lebensqualität führen. Oft wird ein kompetenter ärztlicher Ansprechpartner erst sehr spät aufgesucht. Dabei kann in den allermeisten Fällen sehr gut, und oftmals ohne Operation geholfen werden.

Wir möchten Ihnen Mut machen, sich ausführlich bei uns im Hegau-Bodensee-Klinikum in Sachen Koloproktologie beraten zu lassen. Oftmals kann nichtoperativ gut geholfen werden. Und falls wir Ihnen doch zu einer Operation raten sollten: Durch moderne Therapieverfahren ist die Behandlung der meisten Enddarmleiden ausgesprochen schmerzarm und hat eine sehr gute Prognose!

Was ist Koloproktologie?

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Koloproktologie ist die Lehre von den Erkrankungen des Dickdarmes vom Beginn an der Einmündungsstelle des Dünndarmes bis hin zum Darmausgang einschließlich der Haut um den After und der umgebenden Gebilde des Beckens, der Muskulatur, Nerven und Blutgefäße (Abb. 1: Der Dickdarm in seinem Ausmaß vom Dünndarm bis zum Afterm der Querdarm ist hochgeklappt). In unserem Zentrum behandeln wir alle diesbezüglichen Krankheitsbilder mit Schwerpunkt der bösartigen Tumoren und der minimal invasiven Verfahren am Mastdarm.

Unser Leistungsspektrum

Folgende Erkrankungen werden bei uns behandelt:

  • Hämorrhoiden
  • Analvenenthrombosen
  • Fissuren
  • Anale Fisteln
  • Marisken
  • Abszesse
  • Enddarmvorfall (Prolaps)
  • Analekzem
  • Stuhlinkontinenz
  • Darmentleerungsstörungen

Für viele Erkrankungen stehen mehrere Therapieverfahren zur Verfügung. Wir bemühen uns sehr, Sie ausführlich zu beraten und ein maßgeschneidertes Therapiekonzept gemeinsam mit Ihnen zu erarbeiten.

Besonders liegen uns Patienten mit eingeschränktem Stuhlhaltevermögen (Inkontinenz) und Stuhlentleerungsstörungen am Herzen. Auch hier kann oft sehr gut geholfen werden, teils nichtoperativ, teils mit modernen, ganz wenig belastenden Operationsmethoden.

Auch für Patienten in der chirurgischen Nachsorge nach bösartigen Erkrankungen des Dick- und Enddarmes stehen wir sehr gerne zur Verfügung.

Moderne Diagnose- und Therapieverfahren

Wir haben eine große Bandbreite moderner diagnostischer und operativer Möglichkeiten zur Verfügung:

  • End- und Dickdarmspiegelung
  • Transrektaler Ultraschall
  • Hochauflösende Analmanometrie
  • Kernspintomographie, auch dynamisches Beckenboden-MRT
  • Defäkographie
  • Differenzierte Hämorrhoidaloperationen wie Gummibandligaturen
  • Ultraschallgestützte Hämorrhoidalarterienligatur
  • Staplermukosektomie nach Longo
  • Klassische resezierende Verfahren
  • Komplexe Fistelchirurgie inkl. rektovaginale Fisteln
  • Schließmuskelrekonstruktion und Sakralnervenstimulation
    zur Inkontinenzbehandlung
  • Minimalinvasive Operationen bei Enddarmvorfall durch die Bauchhöhle
    oder vom Damm aus
  • STARR-Operation zur Behandlung einer Darmentleerungsstörung

Kooperation

Wir arbeiten eng mit unseren Nachbarabteilungen im Krankenhaus zusammen; besonders den Gastroenterologen, den Radiologen und den Physiotherapeuten.

Über unsere interdisziplinäre Beckenbodensprechstunde besteht die Einbindung der Urologie und Gynäkologie, um komplexe Erkrankungen benachbarter Organsysteme gemeinschaftlich zu behandeln.

Sprechstunden

Unsere Sprechstunden finden statt:

  • Dienstags 12:00 Uhr bis 16:00 Uhr
  • Donnerstags: 10:30 bis 16:00 Uhr

Bitte bringen Sie einen Einweisungsschein von Ihrem Hausarzt mit.

Bedenken Sie, dass in den meisten Fällen ein Klistier und eine Enddarmspiegelung zur Untersuchung erforderlich sind.

Wir bitten Sie, etwas Wartezeit einzuplanen. Wir bemühen uns sehr, allen Patienten die erforderliche Zeit zukommen zu lassen, die einem teils komplexen Enddarmproblem gerecht wird.

Wie Sie zu uns finden:

Wir sind im zentralen Hauptgebäude des Singener Krankenhauses im 2. Stock, gegenüber dem Haupttreppenhaus und dem Aufzug. Bitte melden Sie sich hier im Zimmer H.2.213

Besucherregelung verschärft: Zutritt nur mit FFP2-Maske und negativem Antigentest

Liebe BesucherInnen, liebe Angehörige,

im Zuge einer weiteren neuen Corona-Verordnung des Landes vom 1. Februar 2021 gelten nochmalig verschärfte Vorgaben für BesucherInnen zum Schutz der PatientInnen und der MitarbeiterInnen.

Besuche sind im GLKN weiterhin in Ausnahmen nach vorheriger telefonischer Absprache mit dem behandelnden Arzt möglich.

Menschen, die in den letzten vier Wochen an COVID-19 erkrankt waren oder bei denen ein unwiderlegter Verdacht auf eine Erkrankung besteht, sind zum Schutz der Patienten und des Personals von einem Besuch ausgeschlossen.

Wenn Sie einen ambulanten Untersuchungs- oder Behandlungstermin oder in einer Sprechstunde haben, teilen Sie dies an der Eingangskontrolle mit.

Das Tragen einer FFP2–Maske, auch im Krankenzimmer, ist vorgeschrieben. Bitte bringen Sie eine geeignete FFP2  Maske selber mit (ohne Ausatemventil). In Einzelfällen können diese Masken bei der Eingangskontrolle gegen eine Gebühr erworben werden. Das gilt auch für ambulante Patienten sowie Patienten der Zentralen Notaufnahmen.

Darüber hinaus schreibt das Land vor, dass Besucher stationärer Patienten einen negativen Antigentest vorweisen müssen - das gilt für den Innen- als auch für den Außenbereich unserer Kliniken. Das Testergebnis darf nicht älter als 48 Stunden sein. Fragen Sie bitte den behandelnden Arzt bei der Einholung der Besuchserlaubnis wie das Prozedere am jeweiligen Klinikstandort ist.

Bitte desinfizieren Sie beim Betreten der Klinik Ihre Hände. Die Einhaltung der Abstandsregel gilt auch im Krankenhaus.

Das Betreten der Kliniken ist nur über die zentralen Haupteingänge gestattet.

Wir bitten unsere Besucherinnen und Besucher um Verständnis und um strikte Einhaltung der Besucherregelung. Vielen Dank.

Ihre Krankenhausleitung

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