Das Leistungsspektrum der Inneren Medizin

Behandlungsgebiete

Schwerpunkte und Spezialisierungen der Abteilung sind die in der Bevölkerung am häufigsten auftretenden Krankheiten, wobei Chefärzte, OberärztInnen und Kooperationspartner je über Zusatzausbildung und spezielle Erfahrung für Diabetologie, Kardiologie, Notfallmedizin, Pneumologie und Gastroenterologie verfügen.

Diabetologie

Die Behandlung von Menschen mit Diabetes mellitus ist schon seit mehr als 20 Jahren ein Schwerpunkt an unserem Haus. Im Diabeteszentrum Hegau-Bodensee werden Patienten mit allen Diabetes-Typen behandelt; hervorzuheben sind insbesondere Typ-1-Diabetiker, die auf eine Insulinpumpe eingestellt werden und schwangere Diabetikerinnen. Für die verschiedenen Patientengruppen werden regelmäßig strukturierte Schulungen angeboten. Auch mit der personellen Ausstattung erfüllt die Abteilung die Kriterien, die für die Anerkennung als Behandlungseinrichtung für Typ-1- und Typ-2-Diabetiker von der Deutschen Diabetes-Gesellschaft (DDG) gefordert werden: Zwei Diabetologen und zwei Diabetes-Beraterinnen, ein Diabetesassistentin, eine Diätassistentin, ein Sporttherapeut. Chefarzt Dr. Klare ist für die ambulante Mitbehandlung – auch im Rahmen des DMP Typ1- und Typ 2-Diabetes - ermächtigt. Eine Diabetes-Fußambulanz vervollständigt das Angebot und ermöglicht die nahtlose Verzahnung mit der interdisziplinäre Fußstation, die 20 Betten umfasst. Sie ist als stationäre Behandlungseinrichtung von der DDG zertifiziert. Das Ziel der Betreuung dieser mehrheitlich multimorbiden Patienten ist es, Ober- und Unterschenkelamputationen mit dem damit meist verbundenen Verlust der Selbständigkeit zu vermeiden. Das erfordert interdisziplinäres Arbeiten: regelmäßige Visiten mit den Gefäß- und den Fußchirurgen gehören ebenso dazu wie die Anwendung moderner Verbandstechniken durch speziell ausgebildetes Personal einschließlich zertifizierter Wundassistentinnen DDG und DGfW. Ein Orthopädie-Schuhmachermeister und eine Podologin werden früh einbezogen. Chirurgische oder gefäßchirurgische Eingriffe führen nicht zu einer Verlegung in eine andere Abteilung. Die Patienten werden vom ersten bis zum letzten Tag vom selben Behandlungsteam betreut.Die Verzahnung mit ambulanten Pflegediensten und der eigenen Fußambulanz sowie Fußambulanzen niedergelassener Diabetologen der Region ist organisiert.

Gastroenterologie

In diesem Fachbereich besteht eine besonders enge Verzahnung mit der viszeral- (Bauch-) chirurgischen Abteilung unseres Hauses: Patienten mit allen Erkrankungen aus den Bereichen Magen, Darm sowie Leber einschließlich Gallenwege und Bauchspeicheldrüse werden vorwiegend interdisziplinär diagnostiziert und therapiert.
Neben moderner Utraschalldiagnostik wird schwerpunktmäßig die Videoendoskopie (zur Untersuchung des Magen-Darm-Traktes) eingesetzt. Bauchraumspiegelungen und röntgenologische Funktionsuntersuchungen erweitern die Diagnostik. Computertomographie und Kernspin-Untersuchungen werden in Kooperation mit dem Radiologischen Zentralinstitut am Standort Singen durchgeführt.

Intensivmedizin

In der Intensivmedizin liegt ein Schwerpunkt in der nichtinvasiven Beatmung über Maske. Bei uns werden 30 - 40 % der beatmeten Patienten mit dieser Methode beatmet. Die Sterblichkeit der länger als 24 Stunden beatmeten Patienten war mit 
16,2 % sehr niedrig (selbst in großen Kliniken mit hervorragendem Qualitätsmanagement ist bei diesen Patienten eine Sterblichkeit von unter 35 % häufig noch Wunschziel). Gemäß des Krankheitsspektrums an unserem Haus beatmen wir mit dieser Technik vor allem Infekt-exacerbierte COPD-Patienten, Patienten mit kardialem Lungenödem, neuromuskuläre Erkrankungen sowie Patienten, die von der Beatmungsmaschine entwöhnt werden. Unsere zentral gelegene Intensivstation verfügt über 6 Betten (4 internistisch, 2 operativ). Ihr angeschlossen ist eine Überwachungseinheit mit 6 weiteren Monitorplätzen ("intermediate care unit").

Einen Informationsflyer zur interdisziplinären Intensivstation finden Sie hier:

Kardiologie

Die größte Patientengruppe des Stand-ortes Radolfzell entfällt auf die Hauptdiagnose Herz-Kreislauf-Erkrankungen, wobei die Rhythmologie einschließlich Herz-Schrittmacher Therapie (Implantation von 1- und 2-Kammersystemen in Zusammenarbeit mit unseren Chirurgen) besondere Bedeutung erlangt hat. Diagnostisch werden insbesondere alle echokardiographischen Verfahren inklusive Stressecho, transösophageale Echokardiographie, außerdem Kipptischuntersuchungen zur Kreislauffunktions Untersuchung durchgeführt.

Pneumologie (Lungenheilkunde)

Hier erfolgt die umfassende Diagnostik und Therapie aller wesentlichen Erkrankungen von Lunge und Rippfell - vor allem Asthma, Bronchitis, Emphysem, Lungenfibrosen und Tumorerkrankungen. Der Einsatz modernster Diagnoseverfahren wie Ganzkörper-Bodyplethysmographie, Thoraxsonographie, Bronchoskopie und Thorakoskopie (videoassistierte Spiegelung des Pleuraraumes) in Zusammenarbeit mit den Chirurgen unseres Hauses ermöglichen eine gezielte Therapie. Bei Erschöpfung der Atemmuskulatur im Rahmen von Lungenerkrankungen, Thoraxdeformitäten oder neuromuskulären Erkrankungen erfolgt die Einleitung einer Heimbeatmung.

Diagnostisch-technischer Funktionsdienst

In der Inneren Abteilung des Hegau-Bodensee-Klinikums Radolfzell werden folgende Leistungen erbracht:

  • Computertomographie
  • Konventionelles Röntgen: Schwerpunkte Thorax und Skelett
  • Notfall-Labor: Kleines Blutbild, Gerinnung, Blutzucker, Harnstoff, 
  • Na, K, Troponin, D-Dimer, Urinstatus.
  • Kardiologische Diagnostik: transthorakale Echokardiographie, transösophageale Echokardiographie, Stressechokardiographie, Belastungs-EKG, Langzeit-EKG, Langzeit-Blutdruck, Kipptischuntersuchung, periphere Dopplerdruckmessung, Schrittmacherkontrollen
  • Pneumologische Diagnostik: Blutgasanalysen, Bodyplethysmographie, CO-Diffussions-Messung, Atempumpen-Messung, Pulsoxymetrie nachts oder unter Belastung, Schlafapnoescreening, transcutane Langzeit-pCO²-Messung
  • Endoskopische Abteilung: Koloskopien, Magenspiegelungen, Bronchoskopien

Besucherregelung verschärft: Zutritt nur mit FFP2-Maske und negativem Antigentest

Liebe BesucherInnen, liebe Angehörige,

im Zuge einer weiteren neuen Corona-Verordnung des Landes vom 1. Februar 2021 gelten nochmalig verschärfte Vorgaben für BesucherInnen zum Schutz der PatientInnen und der MitarbeiterInnen.

Besuche sind im GLKN weiterhin in Ausnahmen nach vorheriger telefonischer Absprache mit dem behandelnden Arzt möglich.

Menschen, die in den letzten vier Wochen an COVID-19 erkrankt waren oder bei denen ein unwiderlegter Verdacht auf eine Erkrankung besteht, sind zum Schutz der Patienten und des Personals von einem Besuch ausgeschlossen.

Wenn Sie einen ambulanten Untersuchungs- oder Behandlungstermin oder in einer Sprechstunde haben, teilen Sie dies an der Eingangskontrolle mit.

Das Tragen einer FFP2–Maske, auch im Krankenzimmer, ist vorgeschrieben. Bitte bringen Sie eine geeignete FFP2  Maske selber mit (ohne Ausatemventil). In Einzelfällen können diese Masken bei der Eingangskontrolle gegen eine Gebühr erworben werden. Das gilt auch für ambulante Patienten sowie Patienten der Zentralen Notaufnahmen.

Darüber hinaus schreibt das Land jetzt vor, dass Besucher stationärer Patienten einen negativen Antigentest vorweisen müssen. Das Testergebnis darf nicht älter als 48 Stunden sein. Fragen Sie bitte den behandelnden Arzt bei der Einholung der Besuchserlaubnis wie das Prozedere am jeweiligen Klinikstandort ist.

Bitte desinfizieren Sie beim Betreten der Klinik Ihre Hände. Die Einhaltung der Abstandsregel gilt auch im Krankenhaus.

Das Betreten der Kliniken ist nur über die zentralen Haupteingänge gestattet.

Wir bitten unsere Besucherinnen und Besucher um Verständnis und um strikte Einhaltung der Besucherregelung. Vielen Dank.

Ihre Krankenhausleitung

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