Klinikum Konstanz für besonderes Engagement in der Organspende ausgezeichnet

07. Dez 2015

Auszeichnung durch das Sozialmniisterium Baden-Württemberg, der Deutschen Stiftung Organtransplantation und der Landesärztekammer

Übergabe der Ehrungsurkunde (von links nach rechts): PD Dr. Christina Schleicher, geschäftsführende Ärztin der Deutschen Stiftung Organtransplantation, Walter Fessel, Leiter des Referats Gesundheitsökonomie im Sozialministerium Baden-Württemberg, Prof. Wolfgang Krüger, Chefarzt der Klinik für Anästhesie und Operative Intensivmedizin am Klinikum Konstanz, Ärztlicher Direktor Prof. Marcus Schuchmann, Chefarzt der II. Medizinischen Klinik des Klinikums Konstanz, Dr. Hans Büttner, Oberarzt und Transplantationsbeauftragter, II. Med. Klinik. Auf dem Bild fehlt Dr. Andreas Pauli, Oberarzt und Transplantationsbeauftragter, Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin. Bild: Jagode
Übergabe der Ehrungsurkunde (von links nach rechts): PD Dr. Christina Schleicher, geschäftsführende Ärztin der Deutschen Stiftung Organtransplantation, Walter Fessel, Leiter des Referats Gesundheitsökonomie im Sozialministerium Baden-Württemberg, Prof. Wolfgang Krüger, Chefarzt der Klinik für Anästhesie und Operative Intensivmedizin am Klinikum Konstanz, Ärztlicher Direktor Prof. Marcus Schuchmann, Chefarzt der II. Medizinischen Klinik des Klinikums Konstanz, Dr. Hans Büttner, Oberarzt und Transplantationsbeauftragter, II. Med. Klinik. Auf dem Bild fehlt Dr. Andreas Pauli, Oberarzt und Transplantationsbeauftragter, Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin. Bild: Jagode

(Konstanz). Im Klinikum Konstanz setzen sich Transplantationsbeauftragte, Ärzte und Pflegende unterstützt von der Klinikleitung seit vielen Jahren für die Organspende ein. Dieses Engagement wurde am 3. Dezember in einer Feierstunde im Lehrsaal des Klinikums mit einem Preis gewürdigt. Die Auszeichnung wurde vergeben vom Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familien, Frauen und Senioren des Landes Baden-Württemberg gemeinsam mit der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO), der Landesärztekammer und der Krankenhausgesellschaft Baden-Württemberg.

Ministerialrat Walter Fessel erklärte bei der Preisverleihung: „Diese Auszeichnung würdigt Krankenhäuser, die ihrer Aufgabe, die Interessen möglicher Organspender jederzeit in vollem Umfang zu wahren und damit Patienten, die dringend auf ein Spenderorgan warten, die Gewissheit zu geben, dass keine Organe verloren gehen, mit besonderem Engagement gerecht werden.“

Die Auswahl der ausgezeichneten Krankenhäuser erfolgt nach einem von der DSO-Region Baden-Württemberg gemeinsam mit dem regionalen Fachbeirat entwickelten Konzept. Der Fachbeirat setzt sich zusammen aus Vertretern der regionalen Transplantationszentren, der Landesärztekammern, der gesetzlichen Krankenversicherer und der Krankenhäuser der Region sowie einem Vertreter des Bundeslandes. Gemäß dem Konzept beruht die Auswahl der Krankenhäuser, die ausgezeichnet werden, zum einen auf Zahlen zur Umsetzung der Organspende bezogen auf die Anzahl der organspendebezogenen Kontakte. Weitere Bewertungskriterien sind die strukturellen Voraussetzungen, die eine Klinik geschaffen hat, um mögliche Spender zu erkennen, ebenso wie die Durchführung von internen Fortbildungsveranstaltungen. Ein weiterer Punkt ist die Teilnahme der Transplantationsbeauftragten an Curricularen Schulungen, die von der Landesärztekammer gemeinsam mit der DSO angeboten werden.

„Wir danken allen Mitarbeitern im Klinikum Konstanz für die gute Zusammenarbeit“, sagte PD Dr. med. Christina Schleicher, Geschäftsführende Ärztin der DSO-Region Baden-Württemberg. „Die Koordinatoren der DSO stehen rund um die Uhr bereit, um das Personal in allen Krankenhäusern im Falle einer Organspende zu unterstützen. Durch das gemeinsam mit der Landesärztekammer entwickelte Curriculum können wir auch allen Transplantationsbeauftragten eine fundierte Vorbereitung auf ihre Aufgaben anbieten.“

„Mit einer Organspende in unserem Haus erhalten Patienten in anderen Kliniken, die Möglichkeit zu überleben“, erklärte Dr. med. Hans Büttner, Oberarzt II. Medizinische Klinik Konstanz. Er und Dr. med. Andreas Pauli, Oberarzt der Anästhesie, sind die beiden Transplantationsbeauftragten des Klinikums Konstanz. Büttner machte das Thema Transplantation anhand von Patientenschicksalen beispielhaft deutlich. Drei Patienten, darunter Burkard Tapp, Ansprechpartner der Regionalgruppe Südbaden des Bundesverbands der Organtransplantierten, schilderten ihren Weg zu einem transplantierten Organ, wie sie damit leben, was sie gegenüber dem Spender empfinden und was aus ihrer Sicht erforderlich ist, um mehr Menschen zur Organspende zu bewegen. Bewegend war auch die Schilderung eines Ehepaars aus Oberschwaben, das seine Tochter bei einem Autounfall verloren hatte, vom Augenblick der Schreckensbotschaft bis zur Organspende. Die Tochter hatte einen Organspendeausweis besessen. Moderiert wurde das Gespräch von Martina Schimmer, Koordinatorin bei der DSO.
 (Text: Pressestelle DSO, ergänzt im 5. Absatz durch Pressestelle GLKN)

Hintergrundinformation:
Die DSO ist die Koordinierungsstelle für die postmortale Organspende gemäß Transplantationsgesetz und bietet den rund 1.300 Entnahmekrankenhäusern in Deutschland umfassende Dienstleistungen bei den Abläufen der Organspende an. Dazu gehören die organisatorische Unterstützung zur Durchführung der Feststellung des Todes durch irreversiblen Ausfall der Gesamtfunktionen des Gehirns, die Teilnahme am Gespräch mit den Angehörigen, die medizinischen Maßnahmen zur Erhaltung von Organen und zum Schutz der Organempfänger sowie die Koordinierung der Organentnahme und des Transports der Organe zum Transplantationszentrum. In der Region Baden-Württemberg betreuen die Koordinatoren der DSO insgesamt 135 Kliniken.

Besucherregelung verschärft: Zutritt nur mit FFP2-Maske und negativem Antigentest

Liebe BesucherInnen, liebe Angehörige,

im Zuge einer weiteren neuen Corona-Verordnung des Landes vom 1. Februar 2021 gelten nochmalig verschärfte Vorgaben für BesucherInnen zum Schutz der PatientInnen und der MitarbeiterInnen.

Besuche sind im GLKN weiterhin in Ausnahmen nach vorheriger telefonischer Absprache mit dem behandelnden Arzt möglich.

Menschen, die in den letzten vier Wochen an COVID-19 erkrankt waren oder bei denen ein unwiderlegter Verdacht auf eine Erkrankung besteht, sind zum Schutz der Patienten und des Personals von einem Besuch ausgeschlossen.

Wenn Sie einen ambulanten Untersuchungs- oder Behandlungstermin oder in einer Sprechstunde haben, teilen Sie dies an der Eingangskontrolle mit.

Das Tragen einer FFP2–Maske, auch im Krankenzimmer, ist vorgeschrieben. Bitte bringen Sie eine geeignete FFP2  Maske selber mit (ohne Ausatemventil). In Einzelfällen können diese Masken bei der Eingangskontrolle gegen eine Gebühr erworben werden. Das gilt auch für ambulante Patienten sowie Patienten der Zentralen Notaufnahmen.

Darüber hinaus schreibt das Land vor, dass Besucher stationärer Patienten einen negativen Antigentest vorweisen müssen - das gilt für den Innen- als auch für den Außenbereich unserer Kliniken. Das Testergebnis darf nicht älter als 48 Stunden sein. Fragen Sie bitte den behandelnden Arzt bei der Einholung der Besuchserlaubnis wie das Prozedere am jeweiligen Klinikstandort ist.

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Wir bitten unsere Besucherinnen und Besucher um Verständnis und um strikte Einhaltung der Besucherregelung. Vielen Dank.

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