Wer hat Zeit zu verschenken?

16. Nov 2015

Ehrenamtliche Mitarbeiter für Klinikalltag gesucht/ Dienst hat lange Tradition im Singener Krankenhaus

Gertrud Klopfer, Lilo Fritsch, Isolde Wager und Christa Bühl (v.l.n.r.) freuen sich auf neue Frauen und Männer, die Lust haben, einen Teil ihrer freien Zeit den Patienten im Singener Krankenhaus zu schenken. Sie selber arbeiten schon viele Jahre ehrenamtlich mit – und haben immer noch viel Spaß daran. Bild: aj
Gertrud Klopfer, Lilo Fritsch, Isolde Wager und Christa Bühl (v.l.n.r.) freuen sich auf neue Frauen und Männer, die Lust haben, einen Teil ihrer freien Zeit den Patienten im Singener Krankenhaus zu schenken. Sie selber arbeiten schon viele Jahre ehrenamtlich mit – und haben immer noch viel Spaß daran. Bild: aj

(Singen). Die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen im Hegau-Bodensee-Klinikum Singen sind im Klinikalltag unverzichtbar. Sie kommen aus dem ganzen Hegau, sind in der Regel zwischen 45 und 70 Jahre alt, und haben eines gemeinsam: Die Freude am Umgang mit Menschen. Sie stehen den Patienten und Krankenhausbesuchern wo immer es geht hilfreich zur Seite und tragen somit zum Wohlfühlen im Hause bei.

Täglich sind sie im Einsatz, sei es in der Spielstube oberhalb des Cafe Lichtblick, wo Besucherkinder betreut werden während deren Eltern Patienten im Haus besuchen oder in der Kinderklinik, wo mit den kleinen Patienten gebastelt und gespielt wird. Der Lotsendienst nimmt an drei Tagen in der Woche die neuen Patienten in Empfang und weist ihnen den richtigen Weg. Die Ehrenamtlichen in der kardiologischen Klinik betreuen die Patienten in der Zeit zwischen Anreise und Bezug des Zimmers. Und die Damen im Bücherdienst sorgen dafür, dass den Patienten der Lesestoff nie ausgeht. Dafür fahren sie mit ihrem gut sortierten Bücherwagen zwei Mal in der Woche durch das Haus und bringen die Literatur an das Krankenbett.

Nun suchen die 65 Frauen und ein Mann des ehrenamtlichen Dienstes Verstärkung, da gesundheits- und altershalber einige Frauen aufgehört haben oder aufhören wollen. Gesucht werden neue Ehrenamtliche, die gerne etwas von ihrer Zeit kranken Menschen oder den Besucherkindern schenken wollen. Gerne würde Isolde Wager als Teamsprecherin der Spielstube diese für Besucherkinder vor allem im Winterhalbjahr auch am Samstag und Sonntag zwischen 15 und 17 Uhr öffnen können, doch noch fehlen dafür weitere Freiwillige. Auch im Bücherdienst und im Lotsendienst werden neue Kräfte gesucht, erklären Christa Bühl und Lilo Fritsch, die die beiden Teams organisieren.

Das Alter ist im ehrenamtlichen Dienst zweitrangig, erklärt Christa Bühl, aber Interessierte sollten zuverlässig und fit sein, denn die Wege im Krankenhaus sind manchmal lang und mancher Patient braucht Unterstützung mit seiner Gepäcktasche. Auch ist klar: Im Krankenhaus hat man es mit kranken und oft schwachen Menschen zu tun, das muss man aushalten können. Die Einsatzzeiten sind unterschiedlich und flexibel gestaltbar, so Gertrud Klopfer, eine der beiden Ansprechpartnerinnen des ehrenamtlichen Dienstes im Singener Klinikum. Sie selber ist schon an die 20 Jahre ehrenamtlich im Krankenhaus tätig und empfindet immer noch viel Freude bei ihrer Arbeit. Ansprechpartnerin Christa Bühl ist gar schon 30 Jahre ehrenamtlich im Singener Krankenhaus tätig; sie wurde seinerzeit von der im Sommer verstorbenen ehemaligen Stadträtin Irma Harder für diesen Dienst gewonnen. Die Idee zum ehrenamtlichen Dienst im Krankenhaus hatte übrigens der jüngst verstorbene Altbürgermeister Helmut Ruf – das zeigt wie lange es die ehrenamtliche Tätigkeit im Singener Krankenhaus schon gibt, in 2018 schon ganze 40 Jahre!

Damit diese schöne Tradition weiterlebt werden neue ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gesucht. Wer Interesse hat mitzuarbeiten, darf sich gerne an eine der beiden Ansprechpartnerinnen, an Gertrud Klopfer, Tel. 07736/7481, email: gertrud.klopfer@gmx.de, oder an Christa Bühl, Tel. 07731/28050, email: mbuehl@aol.com wenden.

Besucherregelung verschärft: Zutritt nur mit FFP2-Maske und negativem Antigentest

Liebe BesucherInnen, liebe Angehörige,

im Zuge einer weiteren neuen Corona-Verordnung des Landes vom 1. Februar 2021 gelten nochmalig verschärfte Vorgaben für BesucherInnen zum Schutz der PatientInnen und der MitarbeiterInnen.

Besuche sind im GLKN weiterhin in Ausnahmen nach vorheriger telefonischer Absprache mit dem behandelnden Arzt möglich.

Menschen, die in den letzten vier Wochen an COVID-19 erkrankt waren oder bei denen ein unwiderlegter Verdacht auf eine Erkrankung besteht, sind zum Schutz der Patienten und des Personals von einem Besuch ausgeschlossen.

Wenn Sie einen ambulanten Untersuchungs- oder Behandlungstermin oder in einer Sprechstunde haben, teilen Sie dies an der Eingangskontrolle mit.

Das Tragen einer FFP2–Maske, auch im Krankenzimmer, ist vorgeschrieben. Bitte bringen Sie eine geeignete FFP2  Maske selber mit (ohne Ausatemventil). In Einzelfällen können diese Masken bei der Eingangskontrolle gegen eine Gebühr erworben werden. Das gilt auch für ambulante Patienten sowie Patienten der Zentralen Notaufnahmen.

Darüber hinaus schreibt das Land vor, dass Besucher stationärer Patienten einen negativen Antigentest vorweisen müssen - das gilt für den Innen- als auch für den Außenbereich unserer Kliniken. Das Testergebnis darf nicht älter als 48 Stunden sein. Fragen Sie bitte den behandelnden Arzt bei der Einholung der Besuchserlaubnis wie das Prozedere am jeweiligen Klinikstandort ist.

Bitte desinfizieren Sie beim Betreten der Klinik Ihre Hände. Die Einhaltung der Abstandsregel gilt auch im Krankenhaus.

Das Betreten der Kliniken ist nur über die zentralen Haupteingänge gestattet.

Wir bitten unsere Besucherinnen und Besucher um Verständnis und um strikte Einhaltung der Besucherregelung. Vielen Dank.

Ihre Krankenhausleitung

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