Richtfest am Klinikum Konstanz

17. Jun 2015

Neubau: Rohbau fertig gestellt/ Größte Baustelle von Konstanz im Zeit- und Kostenplan/ Inbetriebnahme für 2018 geplant

Eine große Festgemeinde konnte am 16. Juni Richtfest für den Neubau des Klinikums Konstanz feiern. Bild: aj
Eine große Festgemeinde konnte am 16. Juni Richtfest für den Neubau des Klinikums Konstanz feiern. Bild: aj

(Konstanz). Als „Meilenstein“ bezeichnete GLKN-Geschäftsführer Rainer Ott das gestrige Richtfest für den Neubau des Funktionsbereiches für das Klinikum Konstanz und für den Neubau des Vincentius-Krankenhauses. Die Fertigstellung des Rohbaus wurde mit rund 140 geladenen Gästen gefeiert.

Ott blickte zurück: im Sommer 2009 wurde der dritte und letztgültige Förderantrag beim Sozialministerium in Stuttgart gestellt, 2013 wurde mit den vorbereitenden Maßnahmen für den Neubau begonnen, die Bagger rollten Anfang 2014 an und begannen mit dem Aushub und dem Bau der Tiefgarage. Nur 15 Monate später steht der Rohbau, der trotz des Einsturzes eines Deckenbereichs im Zeit- und Kostenplan liegt. Rund 100 Millionen lassen sich Land, Stadt, Spitalstiftung, die beiden Kliniken Konstanz und Vincentius den Bau kosten, gut die Hälfte kommt vom Land.

Landrat Frank Hämmerle wies in seinem Grußwort nochmals darauf hin, dass der Bau keine Sache der Holding sei, denn er wurde vor der Gründung des Gesundheitsverbunds bestellt. Die Rechnung zahlt deshalb nicht die Holding, sondern die Besteller. Hämmerle sprach von einer „Morgengabe“, die Konstanz in die Fusion eingebracht hatte. Zugleich dankte er allen Beteiligten und Verantwortlichen im Gesundheitsverbund, dass dieser gesund da stehe und nicht zu den zwei Dritteln kommunaler Häuser gehöre, die rote Zahlen schreiben. Das zeige, dass die Entscheidung zur Holding eine richtige war und der Verbund auf einem guten Weg sei. Diesen wolle man weitergehen, um auch in Zukunft für unsere Bürgerinnen und Bürger im Landkreis eine bedarfsgerechte umfassende medizinische Versorgung auf höchstem Niveau in kommunaler Hand anbieten zu können.

Der Konstanzer Oberbürgermeister Uli Burchardt freute sich über das „größte Bauprojekt in der Geschichte der Stadt Konstanz“. Zugleich erklärte er mit Blick auf den Gesundheitsverbund „wir sind gut unterwegs“, die „wichtigen ersten Schritte sind geschafft“. Er dankte allen, die in irgendeiner Weise am Bau beteiligt waren – angefangen vom Gemeinderat in Konstanz über die Handwerker bis zu den Mitarbeitern im Verbund. Burchardt wies darauf hin, dass für das Richtfest erstmalig offiziell der neue Eingang des Konstanzer Klinikums verwendet wurde. Die Mainaustraße wird nach Fertigstellung des Baus die neue Adresse für das Klinikum.

Architekt Ralf Müller von der Planungsgesellschaft Arcass freute sich, dass jetzt in Beton gegossen sei, was vorher nur Plan war. Er dankte allen Bauleuten für ihre gute Arbeit und erinnerte daran, dass das Richtfest ein Fest der Bauleute sein. Deswegen wurde nach dem Richtspruch durch Polier Dimitrios Pingos vom Unternehmen w&f gemeinsam mit den Bauleuten mit einer herzhaften Mahlzeit in der zukünftigen großzügigen Eingangshalle gefeiert.

Der Neubau mit Hubschrauberlandeplatz hat eine Bruttogeschossfläche von rund 28.000 Quadratmetern. Das Erdgeschoss und die drei Obergeschosse werden einmal neben einer lichten Eingangshalle drei Stationen mit je 36 Betten beherbergen (zwei Stationen Vincentius-Krankenhaus), eine Intensivstation, neun OP-Säle (inklusive Vincentius) mit der Option auf einen zehnten Hybrid-OP, die komplette Radiologie, die Notaufnahme mit angegliederten Schockraum, eine Aufnahmestation mit zehn Betten und jede Menge Funktionsräume. Im Untergeschoss bietet die Tiefgarage auf drei Ebenen 250 Stellplätze. Der Neubau soll 2018 in Betrieb gehen.

Besucherregelung verschärft: Zutritt nur mit FFP2-Maske und negativem Antigentest

Liebe BesucherInnen, liebe Angehörige,

im Zuge einer weiteren neuen Corona-Verordnung des Landes vom 1. Februar 2021 gelten nochmalig verschärfte Vorgaben für BesucherInnen zum Schutz der PatientInnen und der MitarbeiterInnen.

Besuche sind im GLKN weiterhin in Ausnahmen nach vorheriger telefonischer Absprache mit dem behandelnden Arzt möglich.

Menschen, die in den letzten vier Wochen an COVID-19 erkrankt waren oder bei denen ein unwiderlegter Verdacht auf eine Erkrankung besteht, sind zum Schutz der Patienten und des Personals von einem Besuch ausgeschlossen.

Wenn Sie einen ambulanten Untersuchungs- oder Behandlungstermin oder in einer Sprechstunde haben, teilen Sie dies an der Eingangskontrolle mit.

Das Tragen einer FFP2–Maske, auch im Krankenzimmer, ist vorgeschrieben. Bitte bringen Sie eine geeignete FFP2  Maske selber mit (ohne Ausatemventil). In Einzelfällen können diese Masken bei der Eingangskontrolle gegen eine Gebühr erworben werden. Das gilt auch für ambulante Patienten sowie Patienten der Zentralen Notaufnahmen.

Darüber hinaus schreibt das Land vor, dass Besucher stationärer Patienten einen negativen Antigentest vorweisen müssen - das gilt für den Innen- als auch für den Außenbereich unserer Kliniken. Das Testergebnis darf nicht älter als 48 Stunden sein. Fragen Sie bitte den behandelnden Arzt bei der Einholung der Besuchserlaubnis wie das Prozedere am jeweiligen Klinikstandort ist.

Bitte desinfizieren Sie beim Betreten der Klinik Ihre Hände. Die Einhaltung der Abstandsregel gilt auch im Krankenhaus.

Das Betreten der Kliniken ist nur über die zentralen Haupteingänge gestattet.

Wir bitten unsere Besucherinnen und Besucher um Verständnis und um strikte Einhaltung der Besucherregelung. Vielen Dank.

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