Praxistest gibt Sicherheit für den Berufsalltag

29. Jun 2015

Erfolgreiches neuartiges Kooperationsprojekt zwischen Mettnau-Schule und Senioren- und Pflegeheim Engen sowie St. Verena Rielasingen-Worblingen

Gruppenbild mit Betreuern und Bewohnern (hintere Reihe: v.l.n.r.): Louis Maier, Katharina Merk (Kursleiterin), Julia Asmus, Wolfgang Gutmann (Schulleiter Mettnau-Schule), Vezire Hasani, Patricia Bolte (Praxisanleiterin/stv.PDL), Stella Fernandez. Vorne: Die Heimbewohner Johann Mauch und Lieselotte Michalski. Bilder: aj
Gruppenbild mit Betreuern und Bewohnern (hintere Reihe: v.l.n.r.): Louis Maier, Katharina Merk (Kursleiterin), Julia Asmus, Wolfgang Gutmann (Schulleiter Mettnau-Schule), Vezire Hasani, Patricia Bolte (Praxisanleiterin/stv.PDL), Stella Fernandez. Vorne: Die Heimbewohner Johann Mauch und Lieselotte Michalski. Bilder: aj

(Engen). Eine Woche lang haben Altenpflegeschüler der Mettnau-Schule ihre Fähigkeiten in der Praxis erprobt – bevor sie ihren Abschluss in der Tasche haben. Dabei konnten die Auszubildenden wertvolle Erfahrungen sammeln und den „Ernstfall“, sprich den späteren Berufsalltag proben. Mit der Gewissheit, dass die Praxisanleiter um´s Eck sind, wenn etwas sein sollte.
Das neue Kooperationsprojekt „Lernen in der Praxis“ der Mettnau-Schule Radolfzell, des Senioren- und Pflegeheims Engen sowie des Pflegezentrums St. Verena in Rielasingen-Worblingen wurde initiiert, weil es allen Beteiligten eine Herzensangelegenheit ist, aktiv an der Verbesserung der allgemeinen Pflegequalität mitzuarbeiten und den angehenden Fachkräften einen realistischen Eindruck von der Verantwortung als Fachkraft und Schichtleitung zu verschaffen. Dabei wurde neben der Sach-, Methoden- und Personalkompetenz auch die Sozialkompetenz der Altenpflegeschüler trainiert. Die Schüler sollten praxisnah auf die Zeit nach der Ausbildung vorbereitet werden.

Erstmalig übernahmen so 16 Schülerinnen und Schüler des 3. Ausbildungsjahres unter der Federführung der stellvertretenden Pflegedienstleiterin Patricia Bolte im Engener Alten- und Pflegeheim zwischen dem 15. und 21. Juni die Verantwortung für die Bewohner und Kollegen. Sie machten Dienstpläne, leiteten im täglichen Wechsel die Stationen, gaben Medikamente aus und sorgten dafür „dass alles läuft“, erzählt Louis Maier. Gemeinsam mit Stella Fernandez (beide 21) war er einen Tag lang für 21 Senioren verantwortlich - und für seine Mitschüler. Die Resonanz der beiden: „Es klappt richtig gut, das Team ist super“. Dass für diese Kooperationswoche der Personalschlüssel deutlich besser war als sonst, freute nicht nur die Miatrbeiter, sondern vor allem die Heimbewohner. Sie genossen es, dass alle Betreuer ganz viel Zeit für sie hatten – sei es für Gespräche oder für Einzelaktivierungen. Der Praxistest nehme „die Hemmungen und die Angst und gebe Sicherheit für den späteren Berufsalltag“ sind sich Fernandez und Maier sicher.

In jeder Schicht war ein Praxisanleiter im Hintergrund vor Ort – für den Fall der Fälle. Aber die Schüler hätten sich schnell in ihre neue Rolle eingefunden und schnell Verantwortung übernommen, freut sich Patricia Bolte über das gelungene Projekt. Die ersten beiden Tage sei sie noch mitgegangen, doch bereits ab dem dritten Tag hatten die Schüler den Wunsch eigenverantwortlich zu arbeiten. Sie zieht ebenso wie die betreuenden Klassenlehrerinnen der Mettnau-Schuler, Katharina Merk und Katrin Bräutigam, und Schulleiter Wolfgang Gutmann eine positive Resonanz nach der Projektwoche. Das Projekt sollte unbedingt fortgeführt werden, so die einhellige Meinung aller Beteiligten. Ein Blick in das Reflexionsbuch für das die Schülerinnen und Schüler im Alter zwischen 19 und 46 Jahren als Motto „Es wird nicht gehetzt, es wird gelebt“ ausgegeben und eigene Regeln für die Woche aufgestellt hatten wie „Teamprobleme werden offen angesprochen“ oder „gerecht verteilte Pausen“, zeigt begeisterte Kommentare der Schüler. So schreibt jeder am Ende des Tages seine Gedanken in das Buch. Da stehen Sätze wie „So hatte ich mir Ausbildung vorgestellt“ oder „schön, dass das möglich gemacht wurde“.

Insgesamt waren 32 Schülerinnen und Schüler der beiden Abschlussklassen der Berufsfachschule für Altenpflege an der Mettnau-Schule in der Kooperationswoche im Einsatz. Sie kamen aus einem großen Umkreis, ihre Ausbildungsbetriebe reichten von Bad Dürrheim über Engen und Singen bis Überlingen am See. Ab September werden alle als staatlich anerkannte AltenpflegerInnen arbeiten. Da Altenpfleger gesucht sind, können die Absolventen sich ihren Arbeitsplatz aussuchen.

Besucherregelung verschärft: Zutritt nur mit FFP2-Maske und negativem Antigentest

Liebe BesucherInnen, liebe Angehörige,

im Zuge einer weiteren neuen Corona-Verordnung des Landes vom 1. Februar 2021 gelten nochmalig verschärfte Vorgaben für BesucherInnen zum Schutz der PatientInnen und der MitarbeiterInnen.

Besuche sind im GLKN weiterhin in Ausnahmen nach vorheriger telefonischer Absprache mit dem behandelnden Arzt möglich.

Menschen, die in den letzten vier Wochen an COVID-19 erkrankt waren oder bei denen ein unwiderlegter Verdacht auf eine Erkrankung besteht, sind zum Schutz der Patienten und des Personals von einem Besuch ausgeschlossen.

Wenn Sie einen ambulanten Untersuchungs- oder Behandlungstermin oder in einer Sprechstunde haben, teilen Sie dies an der Eingangskontrolle mit.

Das Tragen einer FFP2–Maske, auch im Krankenzimmer, ist vorgeschrieben. Bitte bringen Sie eine geeignete FFP2  Maske selber mit (ohne Ausatemventil). In Einzelfällen können diese Masken bei der Eingangskontrolle gegen eine Gebühr erworben werden. Das gilt auch für ambulante Patienten sowie Patienten der Zentralen Notaufnahmen.

Darüber hinaus schreibt das Land vor, dass Besucher stationärer Patienten einen negativen Antigentest vorweisen müssen - das gilt für den Innen- als auch für den Außenbereich unserer Kliniken. Das Testergebnis darf nicht älter als 48 Stunden sein. Fragen Sie bitte den behandelnden Arzt bei der Einholung der Besuchserlaubnis wie das Prozedere am jeweiligen Klinikstandort ist.

Bitte desinfizieren Sie beim Betreten der Klinik Ihre Hände. Die Einhaltung der Abstandsregel gilt auch im Krankenhaus.

Das Betreten der Kliniken ist nur über die zentralen Haupteingänge gestattet.

Wir bitten unsere Besucherinnen und Besucher um Verständnis und um strikte Einhaltung der Besucherregelung. Vielen Dank.

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