Zwei, die gut zusammen passen

23. Feb 2010

AWO Kreisverband Konstanz und Hegau-Jugendwerk Gailingen feiern fünf Jahre „JobBau“

(Gailingen). Am Freitag, 23. April, feierten der AWO-Kreisverband Konstanz und das Hegau-Jugendwerk in Gailingen gemeinsam das fünfjährige Bestehen der Maßnahme „Job Bau“ im großen Veranstaltungsraum „Wienerwald“ im Jugendwerk. Nicht nur Vertreter des Hegau-Jugendwerks und des AWO-Kreisverbands waren zugegen, sondern auch zahlreiche Jugendliche aus der Maßnahme „Job Bau“. Das war auch gut so, denn, wie Udo Engelhardt, Fachbereichsleiter Arbeitshilfen beim AWO Kreisverband ausführte, „die Jugendlichen stehen im Zentrum unserer gemeinsamen Arbeit“. Engelhardt blickte zurück auf die Anfänge des Projektes. Es war der frühere Singener OB Andreas Renner, zugleich Aufsichtsratsvorsitzender bei den HBH-Kliniken und im Arbeitslosenbeirat der AWO tätig, auf dessen Idee und Initiative hin, das Hegau-Jugendwerk und der AWO-Kreisverband zusammen kamen. Zwei unterschiedliche Träger, die „in der Praxis sehr gut zusammen passen“, lobte Engelhardt.
„Job Bau“ ist eine Aktivierungshilfe zur Verbesserung der Einstiegschancen von jugendlichen ALGII Empfängern aus dem Einzugsgebiet der Job-Center Außenstelle Singen in das Erwerbsleben. Träger der Maßnahme ist der AWO-Kreisverband, finanziell gefördert wird die Maßnahme durch das Job Center Landkreis Konstanz, der Stadt Singen und dem Europäischen Sozialfonds. Kennzeichnend ist bei allen Jugendlichen, dass sie erhebliche Vermittlungshemmnisse mitbringen und bereits mehrere Maßnahmen durchlaufen haben.
Das Hegau-Jugendwerk in Gailingen ist Kooperationspartner, denn den praktischen Teil der Maßnahme „JobBau“, die sogenannten Werkstattphasen, absolvieren die Jugendlichen in den Berufswerkstätten des Jugendwerks. Dabei stehen folgende Bereiche zur Verfügung: Holzbearbeitung, Metallbearbeitung, Elektrotechnik, Technisches Zeichnen, Hauswirtschaft und Wirtschaft- und Verwaltung. Im vierwöchigen Modul „berufliche Orientierung“ durchlaufen die Jugendlichen all diese Bereiche und bekommen dabei einen realistischen Eindruck ihrer Berufsbegabung. Am Ende dieses Moduls entscheiden sich die Teilnehmer für einen, maximal zwei Arbeitsbereiche, in denen sie sich weiter qualifizieren möchten. Im vierwöchigen Modul „Qualifizierung“ werden die Anforderungen erhöht und unter Anleitung des Werkstattleiters Werkstücke erstellt. Diese Werkeinheiten befähigen die Jugendlichen, erfolgreich an einer Prüfung zum Erreichen von beruflichen Qualifizierungsbausteinen teilzunehmen.
Weitere Module der Maßnahme „JobBau“, die von den Mitarbeitern der AWO durchgeführt werden, sind neben der „beruflichen Orientierung“ und „Qualifizierung“ auch: Kulturtechniken, EDV, Projektarbeit, Praktikum und sozialpädagogische Betreuung. Die AWO hat damit auch die zentrale Funktion bei der Vermittlung der Jugendlichen in Arbeit oder fortführende Bildungsmaßnahmen.
Seit Bestehen von „Job Bau“, also seit März 2005, haben rund 250 junge Erwachsene an der Maßnahme teilgenommen. Ziel ist neben der Berufsfindung auch die Integration auf dem 1. Arbeitsmarkt oder gegebenenfalls eine berufliche Alternative im 2. Arbeitsmarkt. Die maximale Förderdauer beträgt 12 Monate, die durchschnittliche Verweildauer der „Job-Bau“-Teilnehmer beträgt 5,8 Monate.
Das Projekt ist durchaus erfolgreich: Die Vermittlungsquote nach Ende der Maßnahme beträgt in den ersten Arbeitsmarkt: 53 Prozent und in den zweiten Arbeitsmarkt 23 Prozent. 24 Prozent der Teilnehmer scheiden aus Gründen wie Wegzug, Heirat oder Krankheit aus. Nur ein kleiner Prozentsatz der Teilnehmer wird mangels Motivation aus der Maßnahme entlassen. Die Überprüfung zeigt, dass 43 Prozent der Jugendlichen sechs Monate nach Beendigung der Maßnahme noch im ersten Arbeitsmarkt tätig sind, im zweiten Arbeitsmarkt sind dies 23 Prozent. 21 Prozent der Teilnehmer beziehen weiterhin ALG II. -aj-

Besucherregelung verschärft: Zutritt nur mit FFP2-Maske und negativem Antigentest

Liebe BesucherInnen, liebe Angehörige,

im Zuge einer weiteren neuen Corona-Verordnung des Landes vom 1. Februar 2021 gelten nochmalig verschärfte Vorgaben für BesucherInnen zum Schutz der PatientInnen und der MitarbeiterInnen.

Besuche sind im GLKN weiterhin in Ausnahmen nach vorheriger telefonischer Absprache mit dem behandelnden Arzt möglich.

Menschen, die in den letzten vier Wochen an COVID-19 erkrankt waren oder bei denen ein unwiderlegter Verdacht auf eine Erkrankung besteht, sind zum Schutz der Patienten und des Personals von einem Besuch ausgeschlossen.

Wenn Sie einen ambulanten Untersuchungs- oder Behandlungstermin oder in einer Sprechstunde haben, teilen Sie dies an der Eingangskontrolle mit.

Das Tragen einer FFP2–Maske, auch im Krankenzimmer, ist vorgeschrieben. Bitte bringen Sie eine geeignete FFP2  Maske selber mit (ohne Ausatemventil). In Einzelfällen können diese Masken bei der Eingangskontrolle gegen eine Gebühr erworben werden. Das gilt auch für ambulante Patienten sowie Patienten der Zentralen Notaufnahmen.

Darüber hinaus schreibt das Land vor, dass Besucher stationärer Patienten einen negativen Antigentest vorweisen müssen - das gilt für den Innen- als auch für den Außenbereich unserer Kliniken. Das Testergebnis darf nicht älter als 48 Stunden sein. Fragen Sie bitte den behandelnden Arzt bei der Einholung der Besuchserlaubnis wie das Prozedere am jeweiligen Klinikstandort ist.

Bitte desinfizieren Sie beim Betreten der Klinik Ihre Hände. Die Einhaltung der Abstandsregel gilt auch im Krankenhaus.

Das Betreten der Kliniken ist nur über die zentralen Haupteingänge gestattet.

Wir bitten unsere Besucherinnen und Besucher um Verständnis und um strikte Einhaltung der Besucherregelung. Vielen Dank.

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