Sturzprävention sichert die Unabhängigkeit im Alter

23. Feb 2010

Mit der richtigen Vorsorge lässt sich die Selbstständigkeit auch im Alter bewahren:

(Bad Bellingen). Physiologische Alterungsprozesse führen bei allen Menschen früher oder später zu Veränderungen des aktiven und passiven Bewegungsapparates sowie des Nervensystems. Diese führen zu einer Beeinträchtigung des Gleichgewichts und damit zu einem erhöhten Risiko, einen Sturz im Alter zu erleiden. Wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass 30 Prozent aller Personen über 65 Jahren mindestens ein Mal im Jahr stürzen. Bei den 80Jährigen und Älteren steigt dieser Anteil sogar auf 50 Prozent an. Alterserkrankungen und Medikamente können das Sturzrisiko zudem erhöhen.
Stürze können fatale Verletzungsfolgen haben. Wie man aus wissenschaftlichen Untersuchungen weiß, müssen 42 Prozent aller Sturzverletzten stationär im Krankenhaus behandelt werden. Und was noch schlimmer ist: 40 Prozent der Einweisungen in eine Pflegeeinrichtung resultieren aus einem Sturzereignis! Zusätzlich zu den körperlichen Verletzungen können Stürze für die Betroffenen auch psychische und soziale Folgen haben.
Für Seniorinnen und Senioren, die gesund und unabhängig bleiben wollen, ist es also wichtig, vorzusorgen. Mit einer gezielten Sturzprävention bleiben ältere Menschen sicher auf den Beinen. Dabei kann die Sturzprävention durch eine ambulante Beratung vor Ort bei einer Altenhilfeeinrichtung erfolgen, bequemer geht es bei einem Aufenthalt in einer darauf spezialisierten Einrichtung. So bietet die Rehaklinik Sankt Marien in Bad Bellingen seit diesem Jahr Themenwoche zur Sturzprävention an.
Die Therapeuten der Rehaklinik Sankt Marien erstellen für jeden Teilnehmer der Sturzpräventionswochen - angepasst an seine persönlichen Bedürfnisse - ein individuelles Trainingsprogramm, um das persönliche Sturzrisiko zu senken. In den zwei aufeinander abgestimmten Wochen werden gezielt die Koordination, der Gleichgewichtssinn, die Beweglichkeit sowie die Ausdauer trainiert und die Muskeln gestärkt. Dazu gibt es hilfreiche Tipps und eine praktische Anleitung für den richtigen Umgang mit Alltagssituationen, damit Stolperfallen und Gefahrensituationen auch zu Hause rechtzeitig erkannt und gebannt werden können. In Sankt Marien arbeiten bei den Sturzpräventionswochen die Ärzte, die Physiotherapie, die Ergotherapie, die Pflege und die Sozialberatung Hand in Hand.
Dieses Programm richtet sich an Gesunde und Kranke gleichermaßen, denn es dient einerseits vorsorgend der Gesundheitserhaltung und der Erhaltung der Unabhängigkeit von gesunden Menschen, andererseits profitieren auch kranke Menschen davon, denn sie werden wieder sicherer auf den Beinen.
Die Sturzpräventionswochen werden fortlaufend während des ganzen Jahres angeboten und können individuell gebucht werden. -aj-
 
 
Mehr Informationen dazu gibt es in der
 
Rehaklinik Sankt Marien
Im Grün 2-4
79415 Bad Bellingen
Tel. 07635/311-0
Fax 07635/3502
 
Konkrete Anfragen beantwortet auch gerne
Chefarzt Dr. Wolfgang Neudecker unter Tel. 07635/311-830.

Besucherregelung verschärft: Zutritt nur mit FFP2-Maske und negativem Antigentest

Liebe BesucherInnen, liebe Angehörige,

im Zuge einer weiteren neuen Corona-Verordnung des Landes vom 1. Februar 2021 gelten nochmalig verschärfte Vorgaben für BesucherInnen zum Schutz der PatientInnen und der MitarbeiterInnen.

Besuche sind im GLKN weiterhin in Ausnahmen nach vorheriger telefonischer Absprache mit dem behandelnden Arzt möglich.

Menschen, die in den letzten vier Wochen an COVID-19 erkrankt waren oder bei denen ein unwiderlegter Verdacht auf eine Erkrankung besteht, sind zum Schutz der Patienten und des Personals von einem Besuch ausgeschlossen.

Wenn Sie einen ambulanten Untersuchungs- oder Behandlungstermin oder in einer Sprechstunde haben, teilen Sie dies an der Eingangskontrolle mit.

Das Tragen einer FFP2–Maske, auch im Krankenzimmer, ist vorgeschrieben. Bitte bringen Sie eine geeignete FFP2  Maske selber mit (ohne Ausatemventil). In Einzelfällen können diese Masken bei der Eingangskontrolle gegen eine Gebühr erworben werden. Das gilt auch für ambulante Patienten sowie Patienten der Zentralen Notaufnahmen.

Darüber hinaus schreibt das Land vor, dass Besucher stationärer Patienten einen negativen Antigentest vorweisen müssen - das gilt für den Innen- als auch für den Außenbereich unserer Kliniken. Das Testergebnis darf nicht älter als 48 Stunden sein. Fragen Sie bitte den behandelnden Arzt bei der Einholung der Besuchserlaubnis wie das Prozedere am jeweiligen Klinikstandort ist.

Bitte desinfizieren Sie beim Betreten der Klinik Ihre Hände. Die Einhaltung der Abstandsregel gilt auch im Krankenhaus.

Das Betreten der Kliniken ist nur über die zentralen Haupteingänge gestattet.

Wir bitten unsere Besucherinnen und Besucher um Verständnis und um strikte Einhaltung der Besucherregelung. Vielen Dank.

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