Sanierungstarifvertrag steht

05. Okt 2010

Vertragsunterzeichnung am Montag/Zeitnahe Information der Beschäftigten

(Singen). Der Sanierungstarifvertrag (STV) für den Gesundheitsverbund HBH-Kliniken steht. Nun müssen bis zum 5. November noch die gewerkschaftlich organisierten Beschäftigten dem Vertrag zustimmen, damit dieser rückwirkend zum 1. Januar 2010 in Kraft gesetzt werden kann.

 

Nach langwierigen Verhandlungen zwischen dem Kommunalen Arbeitgeberverband (KAV) sowie den Gewerkschaften ver.di und Marburger Bund wurde am Montag, 4. Oktober 2010, der Vertrag unterzeichnet. Der Willen aller Beteiligten, diesen Vertrag auf den Weg zu bringen sei stets spürbar gewesen. Man habe sich im Laufe der Verhandlungen aufeinander zu bewegt und ein gutes Ergebnis erzielt, lobte HBH-Geschäftsführer Peter Fischer die konstruktive Atmosphäre der Gespräche. Der STV ist, wie immer wieder betont, eine Säule des Sanierungskonzeptes. Die beiden weiteren Säulen sind die Beiträge der Gesellschafter und der Banken.

 

Der Sanierungstarifvertrag hat eine Laufzeit von zwei Jahren. Er beinhaltet als Sanierungsbeitrag aller Arbeiternehmer des HBH-Verbunds den Verzicht und die Stundung von Lohnbestandteilen. So soll beispielsweise die Tarifsteigerung für 2010 für die TvöD-Beschäftigten zu einem Drittel gestundet werden, auf zwei Drittel der Steigerung des Tabellenentgelts werden die Arbeitnehmer verzichten. Auch die für 2011 vorgesehenen Tarifsteigerungen werden dem Arbeitsgeber zinslos gestundet. Die gestundeten Beträge werden ab Januar 2012 in monatlich gleichen Teilbeträgen ausbezahlt. Auch die Jahressonderzahlungen und die einmaligen Sonderzahlungen – beide werden reduziert - sind von der Stundung betroffen. Das Leistungsentgelt für die Jahre 2010 und 2011 entfällt.

 

Bei den ärztlich Beschäftigten erhöht sich während der Laufzeit des STV ohne Mehrlohn die reguläre wöchentliche Arbeitszeit um zwei (2010) bzw. um eine Stunde (2011). Die Tariferhöhung wird gestundet und zu einem späteren Zeitpunkt ausbezahlt, die Sonderzahlung für 2010 entfällt.

 

Als Gegenleistung für die Zustimmung zum Sanierungstarifvertrag bietet der Sanierungstarifvertrag einen Schutz vor betriebsbedingten Beendigungskündigungen für zwei Jahre, rückwirkend ab dem 1. September 2010. Der STV soll mithelfen, das Sanierungsziel und den Erhalt der kommunalen Trägerschaft zu sichern.                        (2200 Zeichen inkl. Leerzeichen/aj).

 

Besucherregelung verschärft: Zutritt nur mit FFP2-Maske und negativem Antigentest

Liebe BesucherInnen, liebe Angehörige,

im Zuge einer weiteren neuen Corona-Verordnung des Landes vom 1. Februar 2021 gelten nochmalig verschärfte Vorgaben für BesucherInnen zum Schutz der PatientInnen und der MitarbeiterInnen.

Besuche sind im GLKN weiterhin in Ausnahmen nach vorheriger telefonischer Absprache mit dem behandelnden Arzt möglich.

Menschen, die in den letzten vier Wochen an COVID-19 erkrankt waren oder bei denen ein unwiderlegter Verdacht auf eine Erkrankung besteht, sind zum Schutz der Patienten und des Personals von einem Besuch ausgeschlossen.

Wenn Sie einen ambulanten Untersuchungs- oder Behandlungstermin oder in einer Sprechstunde haben, teilen Sie dies an der Eingangskontrolle mit.

Das Tragen einer FFP2–Maske, auch im Krankenzimmer, ist vorgeschrieben. Bitte bringen Sie eine geeignete FFP2  Maske selber mit (ohne Ausatemventil). In Einzelfällen können diese Masken bei der Eingangskontrolle gegen eine Gebühr erworben werden. Das gilt auch für ambulante Patienten sowie Patienten der Zentralen Notaufnahmen.

Darüber hinaus schreibt das Land vor, dass Besucher stationärer Patienten einen negativen Antigentest vorweisen müssen - das gilt für den Innen- als auch für den Außenbereich unserer Kliniken. Das Testergebnis darf nicht älter als 48 Stunden sein. Fragen Sie bitte den behandelnden Arzt bei der Einholung der Besuchserlaubnis wie das Prozedere am jeweiligen Klinikstandort ist.

Bitte desinfizieren Sie beim Betreten der Klinik Ihre Hände. Die Einhaltung der Abstandsregel gilt auch im Krankenhaus.

Das Betreten der Kliniken ist nur über die zentralen Haupteingänge gestattet.

Wir bitten unsere Besucherinnen und Besucher um Verständnis und um strikte Einhaltung der Besucherregelung. Vielen Dank.

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