Pressemitteilung: Dr. Jan Harder ist neuer Chefarzt der II. Medizinischen Klinik

23. Feb 2010

(Singen). Seit dem 1. Dezember 2009 ist Privatdozent Dr. Jan Harder der neue Chefarzt der Inneren Medizin II am Hegau-Bodensee-Klinikum Singen (HBK). Letzte Woche hat er sich der Presse vorgestellt.

(Singen). Seit dem 1. Dezember 2009 ist Privatdozent Dr. Jan Harder der neue Chefarzt der Inneren Medizin II am Hegau-Bodensee-Klinikum Singen (HBK). Letzte Woche hat er sich der Presse vorgestellt. Der 40jährige gebürtige Singener traf am HBK auf ein motiviertes Team aus Ärzten und Pflegenden. Hier werde patientenorientierte Medizin auf höchstem Niveau praktiziert, lobt Harder. Die II. Medizinische Klinik, die neben der allgemeinen Inneren Medizin die Schwerpunkte Gastroenterologie, Hämatologie/Onkologie, Infektiologie und Rheumatologie hat, sei in vielen Bereich sehr gut aufgestellt. Dennoch sieht Dr. Jan Harder auch punktuelle Möglichkeiten der Weiterentwicklung. So will er die endoskopischen Leistungen ausbauen. Neben einer hochauflösenden Videoendoskopie des Magens und des Dickdarms auf neuestem Stand wird zukünftig auch eine Dünndarmendoskopie am HBK Singen möglich sein. Diese für den Kreis Konstanz neuartige Untersuchung kann bei der Suche nach einer Blutungsquelle bei Blutarmut oder zur Diagnostik von Tumoren eingesetzt werden.
Auch neue Ultraschallverfahren zur verbesserten Diagnostik (Endosonografie) bei Leber- und Darmerkrankungen wird Harder anwenden. Mit dieser Methode können an schwierig zugänglichen Organen wie der Bauchspeicheldrüse auch Gewebeproben gewonnen werden, um somit eine gezielte Therapie einleiten zu können. Diese moderne Diagnostik wird im Rahmen des Darmzentrums Hand in Hand mit den Kollegen der Viszeralchirurgie durchgeführt; die kollegiale Atmosphäre und die kurzen Wege im Hegau-Bodensee Klinikum Singen sorgen für eine optimale Zusammenarbeit zwischen den Abteilungen Innere Medizin und Chirurgie.
Ein weiterer Schwerpunkt der II. Med. Klinik ist die Therapie von Tumoren aller Art. Neben der aktuellen Diagnostik auf internationalem Standard werden Therapien auch mit den Medikamenten der neuen Generation, den so genanten „zielgerichteten Krebsmedikamenten“, ambulant und stationär durchgeführt. Die Abteilung ist über das Krebszentrum am Hegau-Bodensee-Klinikum in ein internationales Netzwerk integriert. Über dieses Netzwerk, welches international anerkannte Tumorzentren als Kooperationspartner hat, wird gewährleistet, dass Patienten auch mit selteneren Tumorerkrankungen immer nach dem neuesten Stand behandelt werden. Durch das Krebszentrum, dem so genannten Onkologischen Schwerpunkt (OSP), wird eine umfassende Krebsmedizin geboten, die alternative Behandlungsmethoden, eine psychische und spirituelle Betreuung und eine optimale pflegerische Versorgung umfasst.
 
Informationen zum Medizinischen Werdegang von Dr. Jan Harder
Abitur auf der Waldorfschule Überlingen am See; Studium in Berlin, Wien, San Francisco und Freiburg. Medizinische und wissenschaftliche Ausbildung an der Medizinischen Universitätsklinik Freiburg und dem Tumorzentrum Ludwig-Heilmeyer Comprehensive Cancer Center Freiburg. Facharzt für Innere Medizin mit den Schwerpunkten Gastroenterologie, Hämatologie/Onkologie und Palliativmedizin. Autor von zahlreichen wissenschaftlichen Fachartikeln und Buchbeiträgen. Aktive Mitarbeit bei der Erstellung von Behandlungsleitlinien, Aufklärungsbroschüren und in Selbsthilfegruppen. Ausgezeichnet mit dem Landeslehrpreis und dem Adolf-Kussmaul Preis.
 

Besucherregelung verschärft: Zutritt nur mit FFP2-Maske und negativem Antigentest

Liebe BesucherInnen, liebe Angehörige,

im Zuge einer weiteren neuen Corona-Verordnung des Landes vom 1. Februar 2021 gelten nochmalig verschärfte Vorgaben für BesucherInnen zum Schutz der PatientInnen und der MitarbeiterInnen.

Besuche sind im GLKN weiterhin in Ausnahmen nach vorheriger telefonischer Absprache mit dem behandelnden Arzt möglich.

Menschen, die in den letzten vier Wochen an COVID-19 erkrankt waren oder bei denen ein unwiderlegter Verdacht auf eine Erkrankung besteht, sind zum Schutz der Patienten und des Personals von einem Besuch ausgeschlossen.

Wenn Sie einen ambulanten Untersuchungs- oder Behandlungstermin oder in einer Sprechstunde haben, teilen Sie dies an der Eingangskontrolle mit.

Das Tragen einer FFP2–Maske, auch im Krankenzimmer, ist vorgeschrieben. Bitte bringen Sie eine geeignete FFP2  Maske selber mit (ohne Ausatemventil). In Einzelfällen können diese Masken bei der Eingangskontrolle gegen eine Gebühr erworben werden. Das gilt auch für ambulante Patienten sowie Patienten der Zentralen Notaufnahmen.

Darüber hinaus schreibt das Land jetzt vor, dass Besucher stationärer Patienten einen negativen Antigentest vorweisen müssen. Das Testergebnis darf nicht älter als 48 Stunden sein. Fragen Sie bitte den behandelnden Arzt bei der Einholung der Besuchserlaubnis wie das Prozedere am jeweiligen Klinikstandort ist.

Bitte desinfizieren Sie beim Betreten der Klinik Ihre Hände. Die Einhaltung der Abstandsregel gilt auch im Krankenhaus.

Das Betreten der Kliniken ist nur über die zentralen Haupteingänge gestattet.

Wir bitten unsere Besucherinnen und Besucher um Verständnis und um strikte Einhaltung der Besucherregelung. Vielen Dank.

Ihre Krankenhausleitung

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