Pressemeldung des HBH-Verbunds zu einem Fall der aktiven Sterbehilfe

23. Feb 2010

(Singen). Erleichtert zeigt sich Peter Fischer, Geschäftsführer des Gesundheitsverbunds HBH-Kliniken, dass der Versuch einer aktiven Sterbehilfe auf der Intensivstation des Hegau-Bodensee-Klinikums Singen am vergangenen Wochenende schnell entdeckt und entsprechend gehandelt wurde. Er selber erhielt am Montagmorgen Kenntnis von dem Fall und informierte umgehend die Staatsanwaltschaft Konstanz.
Ein 27-jähriger Pfleger hatte wohl mit der Absicht, Leiden verkürzen zu wollen, der Infusionsflasche einer im Sterben liegenden Patientin einen Wirkstoff beigemengt, der je nach Dosierung zum Tode führen kann. Da im Intensivbereich Patienten immer im offenen System betreut werden, konnte der Vorfall entdeckt werden. Die Ärzte des HBK Singen halten es für unwahrscheinlich, dass die manipulierte Infusion der Patientin Schaden zugeführt haben könnte. Die 72-jährige schwer kranke Patientin verstarb am Samstagabend.
Es kann davon ausgegangen werden, dass es sich um einen Einzelfall handelt.
 
 

Besucherregelung verschärft: Zutritt nur mit FFP2-Maske und negativem Antigentest

Liebe BesucherInnen, liebe Angehörige,

im Zuge einer weiteren neuen Corona-Verordnung des Landes vom 1. Februar 2021 gelten nochmalig verschärfte Vorgaben für BesucherInnen zum Schutz der PatientInnen und der MitarbeiterInnen.

Besuche sind im GLKN weiterhin in Ausnahmen nach vorheriger telefonischer Absprache mit dem behandelnden Arzt möglich.

Menschen, die in den letzten vier Wochen an COVID-19 erkrankt waren oder bei denen ein unwiderlegter Verdacht auf eine Erkrankung besteht, sind zum Schutz der Patienten und des Personals von einem Besuch ausgeschlossen.

Wenn Sie einen ambulanten Untersuchungs- oder Behandlungstermin oder in einer Sprechstunde haben, teilen Sie dies an der Eingangskontrolle mit.

Das Tragen einer FFP2–Maske, auch im Krankenzimmer, ist vorgeschrieben. Bitte bringen Sie eine geeignete FFP2  Maske selber mit (ohne Ausatemventil). In Einzelfällen können diese Masken bei der Eingangskontrolle gegen eine Gebühr erworben werden. Das gilt auch für ambulante Patienten sowie Patienten der Zentralen Notaufnahmen.

Darüber hinaus schreibt das Land jetzt vor, dass Besucher stationärer Patienten einen negativen Antigentest vorweisen müssen. Das Testergebnis darf nicht älter als 48 Stunden sein. Fragen Sie bitte den behandelnden Arzt bei der Einholung der Besuchserlaubnis wie das Prozedere am jeweiligen Klinikstandort ist.

Bitte desinfizieren Sie beim Betreten der Klinik Ihre Hände. Die Einhaltung der Abstandsregel gilt auch im Krankenhaus.

Das Betreten der Kliniken ist nur über die zentralen Haupteingänge gestattet.

Wir bitten unsere Besucherinnen und Besucher um Verständnis und um strikte Einhaltung der Besucherregelung. Vielen Dank.

Ihre Krankenhausleitung

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