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Notfall-Info

Notfall-Info

Bei Meldung eines Notfalls sollten Sie die fünf W beachten:

Wo ist der Notfall passiert?
Was ist passiert?
Wie viele Verletzte?
Welche Verletzungen?
Warten auf Rückfragen

Notrufnummern

Feuerwehr: 112
Polizei: 110
Krankentransporte: 19222 (ohne Vorwahl)

Zentrale Notaufnahme Singen
Tel: 07731 89-2626

Zentrale Notaufnahme Konstanz
Tel: 07531 801-1250

Notfallpraxis
Kassenärztlicher Bereitschaftsdienst:
Tel: 116 117 (Bundesweit einheiltiche Rufnummer der Leitstelle)

Kinder-Notfallpraxis
Kassenärztlicher Bereitschaftsdienst:
Tel: 116 117 (Bundesweit einheiltiche Rufnummer der Leitstelle)

Informationen zur bundesweit einheitlichen Rufnummer 116 117

Vergiftungsunfälle können Sie über den Giftnotruf 0761 19240 an die Uni-Klinik Freiburg melden.

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Kontakt

Zentrum für Schmerzbehandlung

Klinikum Konstanz
Mainaustraße 35
78464 Konstanz

Tel: 07531 801-1041
Fax: 07531 801-1046

Ambulanz: 07531 801-1045

E-Mail

Sekretariat:

Etage B, Zimmer B 112
Inge Heindl
9:00 Uhr - 15:00 Uhr


Sprechstunde

Mo. - Fr. von 9:00 - 16:00 Uhr
nach Terminvereinbarung

Zentrum für Schmerzbehandlung: Leistungsspektrum

Im Zentrum für Schmerzbehandlung werden de facto alle Schmerzkrankheitsbilder behandelt und es steht nahezu das gesamte Spektrum schmerztherapeutischer Maßnahmen inkl. hochspezialisierter Diagnostik zur Verfügung.

Häufige Schmerzkrankheitsbilder

Im Zentrum für Schmerzbehandlung werden de facto alle Schmerzkrankheitsbilder behandelt.

  • Kopf- und Gesichtsschmerzen
    (z.B. Migräne, Spannungskopfschmerz, Medikamentenkopfschmerz u.a.)
  • Rückenschmerzen und sonstige Schmerzen des Bewegungsapparates
  • Tumorschmerzen
  • Complex Regional Pain Syndrom - CRPS
    (mit dem sympathischen Nervensystem verbundene Schmerzen)
  • Schmerzen bei Erkrankung des rheumatischen Formenkreises
  • Schmerzen bei Durchblutungsstörungen
  • Viscerale Schmerzen (Eingeweideschmerzen)
  • Neuropathische Schmerzen (Nervenschmerzen, z.B. Trigeminusneuralgie, Phantomschmerzen, postzosterische Neuralgie)
  • Postoperative und posttraumatische Schmerzen
    (Schmerzen nach Operation oder Unfall)
  • Schmerzen bei psychologischen und psychiatrischen Erkrankungen

Schmerztherapeutische Maßnahmen

Im Zentrum für Schmerzbehandlung steht nahezu das gesamte Spektrum schmerztherapeutischer Maßnahmen inkl. hochspezialisierter Diagnostik zur Verfügung.

  • Pharmakotherapie (oral, intravenös, subcutan, transdermal, epidurale bzw. intrathekale Applikationen auch mittels kontinuierlicher Verfahren durch externe bzw. komplett implantierte rückenmarksnahe Systeme (Katheter, Pumpe, Port)
  • Entzugsbehandlungen (Analgetika / Psycho- pharmaka, ambulant und stationär)
  • Therapeutische Lokalanaesthesie inkl. Sympathicusblockaden, Plexus- und rückenmarksnahe Anaesthesien und Opiatapplikationen inkl. neurolytischer Verfahren
  • TENS - Transcutane elektrische Nervenstimulation
  • Physiotherapie/Medizinische Trainingstherapie, Physikalische Therapie
  • Naturheilverfahren, wie Akupunktur, Laserakupunktur,
  • Neuraltherapie nach Huneke
  • Maßnahmen der psychosomatischen Grundversorgung sowie verhaltenstherapeutisch ausgerichtete psychologische und spezielle psychotherapeutische Maßnahmen inkl. Entspannungsverfahren

Chronische Schmerzen erfordern einen interdisziplinären multimodalen Therapieansatz (z.B. Medikamentöse Therapie + körperliches Training + psychologische Therapie sowie sozialmedizinische Beratung als Behandlungseinheit).

Palliativmedizinische Komplexbehandlung

Seit ca. 3 jahren werden Patienten, die an einer nicht heilbaren Tumorerkrankung leiden, durch ein interdisziplinäres Team betreut. Das Ziel dieser intensiven Betreuung besteht in einer deutlichen Verbesserung von bestimmten Symptomen wie z. B. Tumorschmerzen, Gewichtsverlust (Kachexie), Inappetenz, Übelkeit und Erbrechen und körperliche Aktivität (so genannte supportive, also unterstützende Maßnahmen). Durch die Symptomlinderung wird eine deutliche Verbesserung der Lebensqualität erreicht.
Die ärztliche Leitung des Palliativteams und die schmerztherapeutische Einstellung übernimmt Frau Dr. Schwickert, die Ernährungsberatung wird durch unsere Apothekerin Frau Menchini und den Ernährungsschwestern (Frau Niessalla, Frau Godlewski) durchgeführt. Die Physiotherapie (z. B. Verbesserung der körperlichen Aktivität, Lymphdrainage) erfolgt durch die Physiotherapie-Abteilung.
Eine psychologische Betreuung kann auf Wunsch durch Frau Dr. Karr durchgeführt werden, die Brückenpflege bzw. der Sozialdienst kümmern sich um die weitere häusliche Versorgung. Um eine optimale Versorgung und Informationsaustausch zu gewährleisten, treffen sich o. g. Teammitglieder einmal in der Woche, auch um den Verlauf und weiter Therapieziele zu besprechen.
Die Aufnahe der Palliativpatienten erfolgt nach den Regeln eines standardisierten Assessment.

Projekte

Therapie von Kopfschmerzen bei Kindern und Jugendlichen

Seit vielen Jahren behandeln die Schmerzklinik und die Klinik für Kinder und Jugendliche / Sozialpädiatrisches Zentrum gemeinsam junge Patienten mit Kopfschmerzen.Die Therapie umfasst die schmerzlose Laserakupunktur und eine verhaltenstherapeutisch ausgerichtete psychologische Behand-lung bei schwereren Kopfschmerzformen. Bisher sind mehr als 100 Kinder erfolgreich behandelt worden. Dieses Projekt wurde mit dem Preis des WDR "Herzenssache Kinder" ausgezeichnet

Rückenschmerzen

Ein neuartiges Behandlungsprogramm verspricht Hilfe bei Rückenschmerzen Aufgebaut werden soll ein effektives multimodales Rehabilitationsprogramm für Patienten mit chronischen Rückenschmerzen, mit den Behandlungsschwerpunkten Vermittlung von medizinischem und psychologischem Wissen über chronischen Schmerz, intensives körperliches Training, Verhaltenstherapie in Gruppen, Beratung im sozialen Bereich und Heimübungsprogramm.

Palliativmedizin und Hospiztätigkeit

Palliativmedizin und Hospiztätigkeit besitzen in Konstanz einen hohen Stellenwert Künftig werden wir unsere Erfahrungen als Schmerztherapeuten in die Versorgung der in naher Zukunft im Klinikum Konstanz entstehenden Palliativstation einbringen. So wird es möglich sein, Patienten in schwerer Krankheit vermittels einer wirksamen Schmerztherapie in dieser schweren Lebensphase ein würdiges Leben und auch Sterben zu ermöglichen. Dies ist eine schwere, aber gleichermaßen auch dankbare Aufgabe.

Spezielle ambulante palliativmedizinsche Versorgung (SAPV)

In Kooperation mit dem Onkologischen Schwerpunkt, Niedergelassenen Ärzten, Brückenpflege, Pflegedienst und stat. und ambulanten Palliativärzten soll eine verbesserte ambulante Betreuung von schwer erkrankten Tumorpatienten im Landkreis Konstanz zu Hause erfolgen, um möglichst eine stationäre Einweisung zu verhindern und ein würdevolles Sterben zu Hause zu ermöglichen.

Großer Handlungsbedarf besteht in der geriatrischen Schmerztherapie

Viele Untersuchungen, auch die eigenen Erfahrungen im Zentrum für Schmerzbehandlung zeigen, dass die Häufigkeit chronischer Schmerzen im Alter zunimmt. Im Rahmen der Aktivitäten des Geriatrischen Schwer- punktes sind wir dabei, unsere Fachkompetenz verstärkt in die Verbesserung der Qualität schmerztherapeutischer Versorgung von Menschen im höheren Lebensalter einzubringen.

Qualitätsicherung

Qualitätssichernde Maßnahmen gehören zu unserem Standard

Durch den Einsatz von standardisierten Fragebögen vor und nach der Schmerzbehandlung kontrollieren wir unsere Behandlungsergebnisse fortlaufend und streben damit im Rahmen der Qualitätssicherung Patientenbehandlung auf höchstem Niveau an. Dies sehen wir auch als einen eigenverantwortlichen Beitrag in Zeiten knapper finanzieller Ressourcen im Gesundheitswesen.

Bemerkenswert ist auch hier die Teilnahme unseres Schmerzzentrums an der Validierung des neuen deutschen Schmerzfragebogens. Derzeit erfolgt die Einführung der EDV-gestützten Schmerzdokumentation mit dem Programm Pain Detect.

Naturheilverfahren

Naturheilverfahren bieten bei geeigneter Auswahl eine gute Wirksamkeit, den Vorteil geringer Invasivität, geringer Nebenwirkungen und günstiger Kosten.
Naturheilverfahren kommen gezielt zum Einsatz. Im Rahmen eines ganzheitlichen Behandlungsansatzes umfassen unsere diesbezüglichen Angebote insbesondere die Akupunktur/Laserakupunktur, Neuraltherapie nach Huneke.

Schmerztherapeutische Kooperationen

Regionales Schmerzzentrum

Unsere Schmerzklinik nimmt die Aufgaben eines regionalen Schmerzzentrums wahr.

Das Zentrum für Schmerzbehandlung fungiert neben der unmittelbaren Patientenbehandlung als zentrale Anlaufstelle zur Koordination der Schmerztherapie, als Beratungsdienst für niedergelassene Kollegen, auswärtige Kliniken, für in der Onkologie tätige Ärzte des Klinikums, wie auch für Sozialdienste, Brückenpflege und Hospiz. Dabei wird eine fachärztliche Rufbereitschaft rund um die Uhr, auch an Wochenenden und Feiertagen, gewährleistet.

Patienten mit Tumorschmerzen

Schmerzen treten bei über 70 % der Patienten in einem fortgeschrittenen Tumorstadium auf

Patienten mit Tumorschmerzen werden im Klinikum Konstanz von uns im Rahmen der interdisziplinären Patientenversorgung des Onkologischen Zentrums umgehend stationär/ ambulant mittels Erstellen eines individuellen schmerztherapeutischen Behandlungsplanes betreut.

Bei Tumorpatienten ist eine effektive Schmerztherapie möglich!

Mittels der differenzierten oralen ggf. parenteralen Pharmakotherapie gelingt uns in etwa 90 % eine zufriedenstellende Schmerztherapie! Bei nur ca. 10 % der Patienten wird der Einsatz spezieller schmerztherapeutischer Therapieverfahren, wie z.B. rückenmarknah eingelegte Schmerzkatheter mit Medikamentenpumpe erforderlich.
Die Kooperation umfasst die enge Zusammenarbeit mit den jeweiligen Fachbereichen, insbesondere zwischen den Onkologen, Schmerztherapeuten, Seelsorgern und Psychologen (siehe auch Palliativmedizinische Komplexbehandlung).

Das Team

  • Mergner, Dana

    Oberärztin/Sektionsleiterin Schmerzklinik

    Dr. med.

    Dana Mergner

    Fachärztin für Anaesthesiologie
    Spezielle Anästhesiologische Intensivmedizin
    Spezielle Schmerztherapie
    Zusatzbezeichnung Notfallmedizin

  • Schwickert, Christiane

    Oberärztin

    Dr. med.

    Christiane Schwickert

    Fachärztin für Anästhesiologie
    Zusatzbezeichnung Spezielle Schmerztherapie
    Zusatzbezeichnung Akupunktur
    Zusatzbezeichnung Palliativmedizin
    Zusatzbezeichnung Notfallmedizin

Diplom-Psychologin

Hanne Weis

Psychologische Psychotherapeutin
Zusatzqualifikation: Psychologische Schmerztherapie


Physiotherapeut

Edi Kuppel
Physiotherapeut


Sekretariat

Regina Monticelli
Tel: 07531 801-1041
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