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Klinikum Singen: Breite Unterstützung für Projekt Klinikkapelle

08.05.2018

Umbau und Sanierung der Klinikkapelle soll nach den Sommerferien beginnen/ Große Spendenbereitschaft

Das gesammelte Geld aus der Sonderkollekte in den katholischen und evangelischen Kirchen der Region überreichten symbolisch mit Klingelbeuteln Dekan Matthias Zimmermann (vorne inks) und Dekanin Hiltrud Schneider Cimbal (vorne rechts) an (hinten, v.l.n.r.) Klinikseelsorgerin Waltraud Reichle, Hausarchitekt Gordon Kunze, GLKN-Geschäftsführer Peter Fischer und Klinikseelsorger Christoph Labuhn. Bild: aj

(Singen). Mit der Spendeneinwerbung und Planung für die Sanierung der Singener Klinikkapelle sind die Verantwortlichen schon ein großes Stück weit gekommen. Gut ein Jahr nach Start der Spendenaktion war es Zeit, Bilanz zu ziehen und voraus zu blicken. Das taten am Freitag, 4. Mai 2018, im Rahmen eines Pressegesprächs in der Klinikkapelle die beiden Dekane des katholischen und evangelischen Kirchenbezirks, Matthias Zimmermann (Dekanat Hegau) und Hiltrud Schneider-Cimbal (Kirchenbezirk Konstanz), der Geschäftsführer des Gesundheitsverbunds Peter Fischer, die beiden Seelsorger des Klinikums, Waltraud Reichle (katholisch) und Christop Labuhn (evangelisch), sowie Hausarchitekt Gordon Kunze von der Abteilung Bau.

Dank der tollen Unterstützung der Bevölkerung ist schon viel Geld zusammen gekommen, so Dekan Zimmermann. Ein Beweis für den großen Rückhalt sei die Sonderkollekte beider Kirchen Anfang März gewesen, die insgesamt rund 8000 Euro eingebracht hat. "Wir können mit Stolz sagen, dass hier ganz viele Menschen, auch solche mit kleinerem Einkommen, ihren Beitrag geleistet haben", freute sich Zimmermann. 2000 Euro will die Seelsorgeeinheit Oberer Hegau außerdem noch beisteuern. Diese Spendenbereitschaft unterstreiche die Bedeutung der Kapelle für die Menschen in der Region, ist sich Zimmermann sicher.

Mit den zugesagten Zuschüssen der beiden Kirchen (50.000 Euro) und des Klinikums Singen (40.000 Euro für Brandschutz und Sanierung der denkmalgeschützten Fenster) sind mittlerweile 230.000 Euro beisammen, führten die Klinikseelsorger Reichle und Labuhn aus. Da man im Kapellenbeirat zum Entschluss gekommen sei, dass die "neue" Klinikkapelle eine Lüftungsanlage brauche, beläuft sich das Gesamtinvestitionsvolumen auf rund 300.000 Euro - es fehlen also noch rund 70.000 Euro Spendengelder.

Die Verantwortlichen sind optimistisch, diese im Laufe des Jahres noch zusammen zu bekommen. Die vielen Einzelspenden, Zuwendungen von Stiftungen und Erlöse aus Aktionen wie Benefizkonzerten oder Dankesgaben von zufriedenen Patienten stimmen positiv. Mit weiteren Aktionen wie dem Handtaschenflohmarkt beim Singener Stadtfest wolle man um weitere Spenden werben. Auch können konkrete Gegenstände wie Stühle oder der Opferlichtständer gesponsert werden, hofft die Seelsorge auf weitere Unterstützungswillige aus der Region.

Der Startschuss für die Realisierung sei bereits erfolgt, erklärte Peter Fischer als Bauherr. Denn die Ausschreibungen laufen bereits. Jetzt gelte es die Angebote abzuwarten, um die genauen Kosten zu ermitteln. Nach den Sommerferien, so Hausarchitekt Gordon Kunze, könne es mit dem Umbau losgehen. Er rechnet damit, dass die Kapelle bis zum Jahresende in neuem Glanz erstrahlt. Die Seelsorge hofft indes, dass am 21. Oktober, wenn im Rahmen des Singener Krankenhausjubiläumsjahres der ökumenische Festgottesdienst mit dem Titel "Möge Gottes Segen allzeit auf dem Hause ruhen" gefeiert werden soll, dies schon in der neu sanierten Kapelle stattfinden kann.

INFO: Wer noch mithelfen will, die Sanierung der Singener Klinikkapelle zu realisieren, kann dies mit einer Spende tun auf das Sonderspendenkonto „Sanierung Klinikkapelle“ des Krankenhausförderverein Singen e.V. IBAN: DE 59 6925 0035 0003 0530 06 bei der Sparkasse Hegau-Bodensee, Verwendungszweck „Sanierung Klinikkapelle“.

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