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11.12.2017

HBK Singen: Neue Onkologische Ambulanz wird mit einer Fotoausstellung eröffnet

Sie freuen sich über die gelungene neue Onkologische Ambulanz im Klinikum Singen, die mit einer Fotoausstellung eröffnet wurde (v.l.n.r.) Fotograf Werner Krämer, GLKN-Geschäftsführer Peter Fischer, Prof. Jan Harder, Chefarzt der Onkologie, und Laudator Rainer Schacherer. Bild: aj
Sie freuen sich über die gelungene neue Onkologische Ambulanz im Klinikum Singen, die mit einer Fotoausstellung eröffnet wurde (v.l.n.r.) Fotograf Werner Krämer, GLKN-Geschäftsführer Peter Fischer, Prof. Jan Harder, Chefarzt der Onkologie, und Laudator Rainer Schacherer. Bild: aj

(Singen). Die Onkologische Ambulanz im Klinikum Singen freut sich über neue Räume. In der ehemaligen Dialyse in Nachbarschaft zur Klinikkapelle entstand nach rund anderthalbjähriger Bauzeit eine schöne, neu gestaltete geschlossene Einheit, die die Bedürfnisse der Patienten und der Mitarbeiter gleichermaßen berücksichtigt. Die neue Ambulanz wurde am Abend des 7. Dezembers mit einer Fotoausstellung mit Werken des Hilzinger Fotografen Werner Krämer eingeweiht. Zwei Bilder habe man angekauft, der Rest ist eine Leihgabe, erklärte Prof. Jan Harder bei der Eröffnung.

Geschäftsführer Peter Fischer ließ den Weg zu den neuen Räumlichkeiten Revue passieren. Er persönlich sei sehr froh, dass die Zeiten, in denen Patienten auf dem gut frequentierten Krankenhausflur im ersten Obergeschoss auf ihre Chemotherapie warteten mussten, vorbei seien. Das sei nicht patientenwürdig gewesen, Abhilfe tat Not. Das Vorhaben, neue Räume für die Onkologische Ambulanz zu suchen und zu finden, habe er deshalb gerne unterstützt. Mit dem Umzug der Dialyse in den Neubau im Sommer 2014 tat sich die Chance auf, die alte Dialyse zurück zu bauen, die Räume in Anpassung an den künftigen Nutzer umzubauen und grundlegend zu sanieren. Der Umbau zog sich etwas hin, denn ein Wasserschaden und die teils 90 Jahre alte Bausubstanz sorgten zwischendrin für Stillstand.

Doch am Ende hat sich die Geduld gelohnt: Die neuen Räume sind großzügig und hell, sie bieten den Patienten ausreichend Privatsphäre und ein angenehmes Ambiente. Auch für die Mitarbeiter hat sich das Warten gelohnt: sie profitieren von einer besseren Raumstruktur und kürzeren Wege und natürlich auch vom deutlich schöneren Arbeitsumfeld. Die Krankenhausbetriebsgesellschaft investierte aus Eigenmitteln rund 216 000 Euro in die neue Onko-Ambulanz, 10.00 Euro davon kamen aus Drittmittel der Onkologie, sie dienten vor allem der Finanzierung der gewünschten Möblierung und Ausstattung. Fischer dankte dem hauseigenen Architekten Gordon Kunze, der den Umbau in Abstimmung mit seinen künftigen Nutzern plante und erfolgreich realisierte.

Wie bereits in der alten Onko-Ambulanz gibt es auch in der neuen Kunst an den Wänden. Die Kunst ist ein besonderes Anliegen von Chefarzt Prof. Jan Harder, der 2010 die Idee aus dem Tumorzentrum Freiburg mit nach Singen brachte. Seit dieser Zeit gibt es wechselnde Ausstellungen, die Beate Zinsmayer ehrenamtlich organisiert.

Die neue Ambulanz wurde mit einer Fotoausstellung mit beeindruckenden Landschaftsaufnahmen des Hilzinger Fotokünstlers Werner Krämer eröffnet. Sein Freund Rainer Schacherer hielt die Laudatio. Schwer beeindruckt von den Bildern zog er zugleich einen Vergleich zu den alten Räumen, die er nur zu gut durch seinen kranken Vater kannte. Oft hatte er ihn zur Chemotherapie begleitet und wusste deshalb nur zu gut was es heißt, im Flur auf die Behandlung warten zu müssen. Trotz der Enge und der schwierigen räumlichen Bedingungen am alten Ort, sei die Atmosphäre gut gewesen, er habe viel Menschlichkeit erfahren, lobte er ausdrücklich das Team der onkologischen Ambulanz. Die Kunst habe zudem immer für Ablenkung und Aufheiterung gesorgt, er sei sicher, dass die "Wahnsinnsbilder" seines Freundes Krämer dies auch in den neuen Räumen tue.

Der gab zu, anfangs skeptisch gewesen zu sein, nachdem er aber die hellen Räume gesehen habe, habe er sich auf die Ausstellung gefreut. "Bilder brauchen Licht", so Krämer. Und Patienten brauchen Bilder, ist sich Harder sicher. Krank sein heiße nicht unkreativ zu sein. Das Betrachten von Bildern sei ein kreativer Akt. Das gebe den durch die Krankheit fremdbestimmten Patienten, ein Stück Autonomie zurück. Die Fremdbestimmtheit belaste die Patienten, Kunst sei eine Möglichkeit, daraus auszubrechen.

Die Klinikseelsorger Waltraud Reichle und Christoph Labuhn kamen nicht nur als räumliche Nachbarn. Sie baten um den Segen für die Patienten, deren Angehörige und Mitarbeiter der neuen Onkologischen Ambulanz: Um Heilung, Hilfe und Linderung für die Patienten und um Kraft und Ausdauer für die Mitarbeiter. "Möge Ihr Tun unter einem guten Stern stehen", so der fromme Wunsch der Seelsorger, die einen leuchtenden Stern als Geschenk dabei hatten.

Als Nachbarn und Kooperationspartner im Krebszentrum Hegau-Bodensee brachten die Dres Ulrich Banhardt und Thomas Fietz einen Blumenstrauß und beste Glückwünsche mit - ein Beispiel für eine gute sektorale Zusammenarbeit zum Wohle der Patienten.

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