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GLKN: Akademie feiert ihre erfolgreichen ExamensschülerInnen

27.09.2017

Stimmungsvolle Entlassfeier in Radolfzell/ Zwei Mal Abschlussnote 1,0

Sie haben es geschafft! Die erfolgreichen Absolventen sind (in alphabetischer Reihenfolge): Anida Avzija, Amin Butt, Anna Deines, Annemarie Döpke (Abschluss 1,0), Valentin Dummel, Anne-Katrin Frieß, Jenny Rieger, Ruxandra-Emilie Sarb, Lisa Steidle (Abschluss 1,0), Fexhrije Zhuniqi, Susan Hoffmann, Sina Keller und Nathalia Kober. Bild: aj
Sie haben es geschafft! Die erfolgreichen Absolventen sind (in alphabetischer Reihenfolge): Anida Avzija, Amin Butt, Anna Deines, Annemarie Döpke (Abschluss 1,0), Valentin Dummel, Anne-Katrin Frieß, Jenny Rieger, Ruxandra-Emilie Sarb, Lisa Steidle (Abschluss 1,0), Fexhrije Zhuniqi, Susan Hoffmann, Sina Keller und Nathalia Kober. Bild: aj

(Landkreis). Über einen überdurchschnittlich erfolgreichen Examenskurs konnte sich Akademieleiterin Dr. Bettina Schiffer bei der Entlassfeier am Freitag, 22. September 2017, freuen. Im schönen Ambiente des Radolfzeller Scheffelhofs konnte sie nicht nur die erfolgreichen, frisch Examinierten begrüßen, sondern auch deren Angehörige, das Team der Akademie und zahlreiche Ehrengäste. Wobei die eigentlichen Ehrengäste des Tages die Absolventen waren.

Sie hatten, wie Schiffer betonte, die anspruchsvollen Prüfungen nicht nur irgendwie geschafft, sondern alle hatten ihr Bestes gegeben. So kam es, dass sechs Prüflinge einen Notendurchschnitt von 1,6 und besser erreichten, zwei Absolventinnen erzielten einen Notendurchschnitt von 1,0. Zu diesen "beeindruckenden Leistungen", die ein Beweis von "Motivation und Lernvermögen" seien, gratulierte die Akademieleiterin sehr herzlich. "Bildung ist nicht das Befüllen von Fässern, sondern das Entzünden von Flammen", zitierte Schiffer Heraklit. Das Thema Bildung zog sich dann auch wie ein roter Faden durch den ganzen Nachmittag. Schiffer motivierte die frisch Examinierten die Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen im Verbund zu nutzen, um ihre pflegerische Expertise weiter auszubauen. Lebenslanges Lernen, so Schiffer, ist im Gesundheitswesen von besonderer Bedeutung - auch vor dem Hintergrund des sich wandelnden Gesundheitswesen und der Pflegeberufe-Reform.

Landrat Frank Hämmerle, Vorsitzender des Aufsichtsrats des GLKN, gratulierte sehr herzlich und rief den erfolgreich examinierten Gesundheits- und Krankenpflegern zu: "Lassen Sie sich nicht einreden, dass Pflege der schlimmste Beruf der Welt ist, sondern freuen Sie sich darüber, dass Sie einen Beruf erlernt haben, dessen Aufgabe es ist, Menschen zu helfen". Hämmerle brach eine Lanze für den Pflegeberuf, der zwar anstrengend, aber auch "befriedigend und schön" sei. "Sie haben den richtigen Beruf gewählt", so Hämmerle und versprach: "Ihr Arbeitsplatz bei uns ist Ihnen sicher".

Bernd Häusler, Oberbürgermeister der Stadt Singen und Stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender, gratulierte als Vertreter des größten GLKN Standorts. Er sei beeindruckt von der Fülle an Prüfungsleistungen und beglückwünschte die Absolventen, dass sie die "herausfordernden Anforderungen" so erfolgreich gemeistert hatten. Er freute sich, dass die frisch Examinierten im Verbund arbeiten werden und hoffte, dass sie dem Verbund als motivierte Arbeitskräfte auch erhalten bleiben.

Herzliche Glückwünsche kamen auch vom GLKN-Geschäftsführer Peter Fischer, der nicht nur die Leistungen der einstigen Pflegeschüler würdigte, sondern auch alle, die an der Ausbildung beteiligt sind. "Wir haben eine tolle Akademie", freute sich Fischer. Aktuell seien 200 (junge) Menschen in der Akademie in einem der angebotenen Pflegeberufe in der Ausbildung. Das stimme ihn optimistisch. Die Absolventen beglückwünschte er: "Sie haben einen tollen Beruf gewählt". Der sei Beruf und Berufung zugleich, helfen mache "Spaß".

Verbundpflegedirektorin Petra Jaschke-Müller erinnerte sich an ihre Examensfeier vor 34 Jahren - damals war das gestärkte Häubchen noch Pflicht. Sie bedauerte die begrenzten personellen und finanziellen Ressourcen in der Pflege und prognostizierte, dass der Fachkräftemangel nicht nur neue Pflegeberufe hervorbringen werde, sondern die Pflege in Deutschland zunehmend internationaler mache. Diesen Herausforderungen müsse man sich stellen und sie als Chance begreifen. Den Absolventen gab sie mit auf den Weg "Entwickeln sie einen Stolz auf ihren wertvollen Beruf".

Angela Häusling, Leitende Pflegedirektorin des ZfP Reichenau und ehemalige Lehrerkollegin der Krankenpflegeschule am Standort Konstanz, appellierte an die neuen Pflegekräfte ihr "eigenes Befinden nicht außer Acht zu lassen". Pflege sei eine sinnvolle und sinnstiftende Tätigkeit - nicht umsonst stehen Krankenpfleger im Ansehen der Bevölkerung an dritter Stelle!

Prof. Frank Hinder als Ärztlicher Direktor des Hegau-Bodensee-Klinikums, freute sich auf die neuen Kolleginnen und Kollegen im Team. Der Teamgedanke sei vor allem in der Pflege wichtig. Er gratulierte zur Berufswahl und prognostizierte, dass die Digitalisierung dazu führen werde, dass sich die Pflegekräfte der Zukunft wieder mehr ihren eigentlichen Aufgaben, nämlich der Arbeit an und mit dem Patienten, widmen können. Er ermunterte die Absolventen: "Gestalten Sie ihren Arbeitsplatz mit und bleiben Sie uns treu".

Auch Prof. Marcus Schuchmann, Ärztlicher Direktor des Klinikums Konstanz, erwartet eine "sprunghafte Entwicklung in der Pflege" und versprach: "Wir werden Sie unterstützen". Den Absolventen gab er mit auf dem Weg: "Wir brauchen selbstbewusste und mündige Kolleginnen und Kollegen in der Pflege" und hieß die Neuen herzlich willkommen.

Kursleiter Marko Cannivé gratulierte seinen einstigen Schützlingen nicht nur sehr herzlich, sondern er blickte auch auf die drei Ausbildungsjahre dieses standortübergreifenden Integrationskurses zurück, der Ausdruck der Zusammenlegung von BBZ und BZG ist mit einem einheitlichen Curriculum für beide Akademiestandorte und einem standortübergreifenden Stationsprojekt. Alles sei im Wandel, erklärte der engagierte Kursleiter, und so hoffe er, dass dieser Wandel auch zu einem gemeinsamen Akademiestandort führe.

Seine Anerkennung und Freude über den Kurs brachte er auch dadurch zum Ausdruck, dass er seinen einstigen Schülern zusammen mit Pflegepädagogin Alexandra Krebs (mit Gitarre) mehr als ein Ständchen sang. Wenn Lehrer für ihre Schüler singen, ist das etwas ganz besonderes. Wenn sie es dann auch noch so gut machen, dann ist die Begeisterung und der Jubel groß. Die Anwesenden waren restlos begeistert.

Anne-Kathrin Frieß dankte im Namen der Absolventen allen an der Ausbildung Beteiligten sehr herzlich. Sie blickte auf eine spannende Ausbildung zurück voller "Glück und Traurigkeit, Leben und Tod" und "vieler schöner Momente". Ihre Erkenntnis: "Lehre ist Erfahrung, alles andere ist nur Information", ihr Resümee nach den drei Jahren des Lernens und des Prüfungsstresses: "Es hat sich gelohnt". "Wir wollen nie vergessen, warum wir dieses Beruf erlernt haben", ermahnte sie ihre Mitabsolventen und bekannte: Die Patienten und Mitarbeiter eines Krankenhauses seien ein "großes Team", sie sei "stolz darauf, Teil dieses Teams zu sein". Für den Kursleiter und das Team der Akademie gab es von den einstigen Schülerinnen und Schülern Geschenke und herzliche Dankesgrüße.

Der Gesundheitsverbund gratuliert den erfolgreichen einstigen Schülerinnen und Schüler des Gesundheits- und Krankenpflegekurses O 14 sehr herzlich zu den bestandenen Prüfungen und heißt die frisch Examinierten sehr herzlich willkommen als neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Gesundheitsverbunds Landkreis Konstanz. Alles Gute für die Zukunft, viel Freude im Berufsalltag und viel Erfolg!

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