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Rückzugsort für belastete Eltern

19.05.2017

HBK Singen: Neues Gästezimmer für Eltern frühgeborener Kinder

Sie freuen sich über das neue Gästeappartement, das Eltern frühgeborener Kinder als Übernachtungs- und Rückzugsort dient: (v.l.n.r.) Chefarzt Prof. Andreas Trotter, Fördervereinsvorsitzende Petra Martin-Schweizer und Großspender Pius Netzhammer. Bild: aj
Sie freuen sich über das neue Gästeappartement, das Eltern frühgeborener Kinder als Übernachtungs- und Rückzugsort dient: (v.l.n.r.) Chefarzt Prof. Andreas Trotter, Fördervereinsvorsitzende Petra Martin-Schweizer und Großspender Pius Netzhammer. Bild: aj

(Singen). Frühgeborene Kinder bedeuten für Eltern neben der Freude über das Kind immer auch Sorgen, Stress und Belastung. Das Frühgeborenenzentrum am Klinikum Singen (Perinatalzentrum Level 1) will deshalb neben der optimalen medizinischen und pflegerischen Versorgung auch das Umfeld für die betroffenen Eltern so angenehm wie möglich gestalten. Der Umbau und die Sanierung des Perinatalzentrums in 2015 hat schon viel zur besseren Versorgung beigetragen. Da jedoch aufgrund des großen überregionalen Einzugsbereichs des Zentrums Eltern immer auch weite Wege zurück legen müssen, tat ein Gästeappartement Not. Das Zimmer gehöre zwar nicht aus Sicht des Gesetzgebers zu den Strukturvorgaben, so Chefarzt Prof. Andreas Trotter, der das Zentrum leitet, aus seiner Sicht aber schon. Ein Gästezimmer, das eine Übernachtungsmöglichkeit mit Wohlfühlambiente bietet sei eine gute Rückzugsmöglichkeit für die ohnehin belasteten Eltern.

Dieses Angebot wurde nun im Klinikum Singen dank der tatkräftigen Unterstützung des Krankenhaus-Fördervereins und der Singener Firma C&C Netzhammer und mit Hilfe von Eigenmitteln des Hauses Wirklichkeit. Der Förderverein hatte in seinem Weihnachtsrundbrief mit Erfolg um Spenden für das Elternappartement geworben. Diese Woche konnte das Zimmer mit den Spendern eingeweiht und von der ersten Mutter bezogen werden. Sie ist froh, nicht täglich die rund einstündige Anreise zum Klinikum auf sich nehmen zu müssen, um bei ihrem Kind sein zu können. Im neuen Zimmer fühlt sich die junge Mutter nach eigenem Bekunden sehr wohl. Sie ist dankbar für das tolle Angebot und damit für den kurzen Weg zur Frühchenstation.

Das vorhandene Appartement in einem Nebengebäude des Klinikums bietet einen eigenen Sanitärbereich, eine Küchenzeile, einen Schlafplatz und eine Sitzecke – alles modern, freundlich und farblich ansprechend gestaltet. Davon konnte sich die Vorsitzende des Krankenhausfördervereins, Petra Martin-Schweizer, und Spender Pius Netzhammer gemeinsam mit Prof. Andreas Trotter überzeugen. Rund 6000 Euro hat die Sanierung und Neugestaltung des Appartements gekostet. „Das ist gut angelegtes Geld“ waren sich alle Beteiligten sicher. Noch fehlt ein Bild an der Wand, das aber die Singener Künstlerin Petra A. Ehinger als Spende beisteuern will.

Weil die Anzahl der betreuten Frühchen im Singener Perinatalzentrum immer weiter zu nimmt, hofft Trotter in nicht allzu ferner Zukunft, ein zweites Appartement anbieten zu können. Der Bedarf ist da: In 2016 wurden am Singener Klinikum 45 Frühchen mit einem Geburtsgewicht unter 1500 Gramm betreut und 27 mit unter 1250 Gramm. Im Vergleich dazu die Zahlen der vergangenen beiden Jahre: 2015 waren es noch 37 Kinder unter 1500 Gramm und 26 unter 1250 Gramm, in 2014 waren es 32 Frühgeborene unter 1500 Gramm und 22 Frühgeborene unter 1250 Gramm.

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