Presse (© Marco2811 - Fotolia.com)

Notfall-Info

Notfall-Info

Bei Meldung eines Notfalls sollten Sie die fünf W beachten:

Wo ist der Notfall passiert?
Was ist passiert?
Wie viele Verletzte?
Welche Verletzungen?
Warten auf Rückfragen

Notrufnummern

Feuerwehr: 112
Polizei: 110
Krankentransporte: 19222 (ohne Vorwahl)

Zentrale Notaufnahme Singen
Tel: 07731 89-2626

Zentrale Notaufnahme Konstanz
Tel: 07531 801-1250

Notfallpraxis
Kassenärztlicher Bereitschaftsdienst:
Tel: 116 117 (Bundesweit einheiltiche Rufnummer der Leitstelle)

Kinder-Notfallpraxis
Kassenärztlicher Bereitschaftsdienst:
Tel: 116 117 (Bundesweit einheiltiche Rufnummer der Leitstelle)

Informationen zur bundesweit einheitlichen Rufnummer 116 117

Vergiftungsunfälle können Sie über den Giftnotruf 0761 19240 an die Uni-Klinik Freiburg melden.

Abteilung
suchen

 

Kontakt

Gesundheitsverbund Landkreis Konstanz

Unternehmenskommunikation:

Andrea Jagode (Pressestelle)

Patric Schmidt (Webmaster)

Werner Merk (Werbung und Design)


Tel: 07731 89-1407 (Jagode)

Tel. 07731 89-1402 (Schmidt)

Tel. 07531 801-2020 (Merk)

E-Mail

Gerüstet für die Zukunft

21.09.2017

GLKN: Einweihung Zentralapotheke und Logistikzentrum

Schlüsselübergabe vom Architekten Norbert Jobst (Mitte) an die beiden GLKN Geschäftsführer Rainer Ott und Peter Fischer (links), umringt von der Festgemeinde, zu der auch Regierungsvizepräsident Clemens Ficht aus Freiburg zählte. Bild: aj
Schlüsselübergabe vom Architekten Norbert Jobst (Mitte) an die beiden GLKN Geschäftsführer Rainer Ott und Peter Fischer (links), umringt von der Festgemeinde, zu der auch Regierungsvizepräsident Clemens Ficht aus Freiburg zählte. Bild: aj

(Konstanz). Mit einem kleinen Festakt konnte im neuen Wareneingangsbereich am Donnerstag, 21. September, die Einweihung der Zentralapotheke und Logistikzentrum am GLKN-Standort Konstanz mit einer stattlichen Anzahl Gäste gefeiert werden.

Landrat Frank Hämmerle konnte viele Gäste aus der lokalen Politik und aus den Reihen der Mitarbeiter begrüßen. Der Aufsichtsratsvorsitzende lobte, dass die Bauzeit kürzer als geplant war - nämlich anderthalb Jahre - und dass der Kostenrahmen von rund 18 Millionen Euro wurde komplett eingehalten wurde. In den Gesamtkosten sind enthalten 4,5 Mio Euro für das Labor Brunner, das das komplette erste Stockwerk im neuen Zentrum mietet. Am Gesundheitsverbund bleiben rund 3,5 Mio Euro der Gesamtkosten hängen, vom Land kamen rund 10 Millionen Euro, was einer Förderquote von 70 Prozent (!) der förderfähigen Summe entspricht wie später GF Rainer Ott betonte.

Diese hohe Förderquote begründete Regierungsvizepräsident Clemens Ficht damit, dass man im Land vom Gesundheitsverbund Landkreis Konstanz überzeugt sei. Der Gesundheitsverbund sei eine "Erfolgsgeschichte". Er sei der richtige Weg und im Land ein positives Beispiel für das Zusammengehen von Kliniken. Das wird quasi belohnt. Laut Ficht bedeutet das neue Zentrum mehr Qualität für Patienten und verbesserte Arbeitsbedingungen für das Personal.

Die Wahl auf den Standort Konstanz, fiel - so erklärte Oberbürgermeister Uli Burchardt - aufgrund einer Analyse und Gutachten. Es konnte ein vorhandenes, nicht mehr genutztes Wirtschaftsgebäude rückgebaut und aufgestockt werden. Zudem beliefert die Konstanzer Apotheke auch die Kliniken Schmieder, das Herzzentrum und das Zentrum für Psychiatrie auf der Reichenau, was ebenfalls für den Standort Konstanz sprach. Für Burchardt ist das neue Logistikzentrum und Zentral Apotheke ein „Meilenstein“ in der Geschichte der Holding.

Geschäftsführer Rainer Ott lobte nicht nur alle am Bau Beteiligten, allen voran Norbert Jobst, der für die Planung und Bauleitung zuständig war, sondern dankte allen Beteiligten für ihre geleistete Arbeit sehr herzlich. Er hoffte, dass der GLKN sich auch in Zukunft auf hohe Förderquoten freuen könne und verwies auf die dringend notwendige Digitalisierung des Unternehmens, wo man auf Unterstützung von außen angewiesen sei. Er wies in seiner Rede wie auch zuvor Hämmerle auf die Synergie-Effekte dank Verbund hin - das neue Logistikzentrum wäre ohne Verbund nicht möglich gewesen. Die neue Einrichtung sei ein tolles Beispiel für gelungene Integration.

Denn nur bei einem Verbund dieser Größe rechnet sich eine solche Zentralapotheke mit diesen hohen Standard, führte später Chefapotheker Peter Buchal beim Rundgang durch das neue Gebäude aus. Die gesetzlichen Anforderungen sind hoch und werden immer höher - das ist teuer. Einzelne oder kleine Krankenhäuser können das gar nicht stemmen und sich nicht leisten. Es braucht Größe, damit sich dieser bauliche und technische Aufwand lohnt. Das Sahnestück des neuen Zentrums sind die Reinräume im zweiten Obergeschoss, hier gelten höchste Ansprüche an Sicherheit und Qualität. Die Ausstattung liegt über den aktuell gesetzlich geforderten aktuellen Hygienestandards - der GLKN ist also mit seiner Zentralapotheke bestens für die Zukunft aufgestellt.

Norbert Jobst lieferte einige Zahlen, Daten und Fakten, bevor er den symbolischen Schlüssel an beide GLKN-Geschäftsführer überreichte. Es entstanden 3000 m2 Lagerfläche, 950 m2 Laborfläche (mit Reinraum), 1600 m2 Mietfläche für das externe Labor und 650 m2 Bürofläche - die Nutzfläche beträgt also 7100 Quadratmeter. Im Lager ist Platz für 300 Laufmeter Regale und 460 Europaletten.


Weitere Zahlen, Daten, Fakten:

Das Gebäude ist wie folgt aufgeteilt: EG und UG sind Lager. Bis zu 120 Rollwagen verlassen täglich dieses Logistikzentrum, 8000 bewirtschaftete Artikel sind ständig auf Lager. Von diesem neuen Zentrum aus, so Chefapotheker Buchal, werden täglich 4200 Patienten versorgt - das sind alle Patienten des GLKN und die Patienten vom ZfP Reichenau, von den Schmieder Kliniken und vom Herzzentrum. Das neue Zentrum mutet groß an, hier wurden aber vier Lager und vier Apotheken zusammen gefasst.

Die Reinräume können im ab März 2018 bezogen werden. Dann kann auch das Unit Dose System in Betrieb gehen. Das Unit-dose-System ist ein Kommissionierungssystem, das computergesteuert und voll automatisiert sowie Videoüberwacht für jeden Patienten und Einnahmezeitpunkt individuell portioniert die oral einzunehmenden Arzneimittel zusammen stellt. Laut Chefapotheker Peter Buchal ist das Unit Dose System„das aktuell sicherste Verfahren der Arzneimittelvergabe“. Im deutschen Süden ist der GLKN das erste Unternehmen das ein solches System in Betrieb nimmt. Die Uni Freiburg hat beispielsweise nur in einer Abteilung ein Unit dose System in Probe laufen. Voraussetzung für das Unit Dose System ist die elektronische Patientenkurve, auf die „warten wir händeringend" erklärt Buchal.

RSS-Newsfeed
Facebook

© Gesundheitsverbund Landkreis Konstanz