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Meilenstein in der Gesundheitsversorgung

22.01.2018

Klinikum Konstanz: Einweihung des Neubaus mit Festakt und großem Bahnhof/ Viel Lob für neuen Funktionstrakt und neues Vincentius-Krankenhaus

(Konstanz). Mit einem Festakt und großem Bahnhof wurde am Freitagvormittag, 19. Januar, der rund 100 Millionen teure Neubau am Klinikum Konstanz eingeweiht. Unter einem neuen gemeinsamen Dach befindet sich nun der neue Funktionsbau mit OP-Trakt mit neun OP-Sälen, neuer zentraler Notaufnahme mit Bettenstation, neuer Radiologie und Linksherzkathetermessplatz, Physiotherapie sowie das neue Vincentiuskrankenhaus mit 70 Betten. Auf dem Dach befindet sich ein hochmoderner Hubschrauberlandeplatz, der auch in der Dunkelheit angeflogen werden kann.

Viel Lob fand der baden-württembergische Sozialminister Manfred Lucha in seiner Rede für den Neubau: "Sie sind eine benchmark". Mit dem Neubau sei "eine effektive Nutzung von Kapazitäten zentral und gebündelt" möglich. Beide profitieren voneinander, erklärte er mit Blick auf das Klinikum Konstanz und das Vincentius-Krankenhaus, das ab März seinen Betrieb im Neubau aufnimmt. Das Land hatte 48,2 Mio beigesteuert, 32 Millionen kamen von der Stadt Konstanz und 12 Millionen von der Spitalstiftung.

Für Landrat Frank Hämmerle, Aufsichtsratsvorsitzender des Gesundheitsverbunds, und dem Konstanzer OB Uli Burchardt, zugleich Vorsitzender des Aufsichtsrats der Vincentius-AG, welche die Begrüßung der rund 450 geladenen Gäste - darunter viele Bürgermeister und Funktionsträger - vornahmen, bezeichneten den Neubau gar als "Meilenstein in der Gesundheitsversorgung". Er sei "sehr glücklich über den Neubau", so Uli Burchardt, der zugleich die größte Baustelle in Konstanz in der jüngener Geschichte darstelle. Großes Lob und Dank gab es auch für Michael Hoffmann, Leiter der Abteilung Bau im GLKN, und Projektverantwortlicher/-steuerer für den Neubau, denn sowohl Zeitplan als auch der Kostenrahmen waren eingehalten worden - bei einem Bau dieser Dimension keine Selbstverständlichkeit.

Burchardt und Hämmerle betonten die Synergien, die mit dem Neubau gehoben werden können. Aktuell nehmen, so Burchardt, die Geschäftsführer des Gesundheitsverbunds und des Vincentius-Krankenhaus die Verschmelzung beider Einrichtungen vor. Dabei, so der Konstanzer Oberbürgermeister, sei es ihm sehr wichtig, dass das traditionsreiche und renommierte Vincentius Krankenhaus als eigene Marke bestehen bleibe.

Rainer Ott, Geschäftsführer im Gesundheitsverbund und Vorstand der Vincentius AG, begrüßte die große Festgemeinde auch im Namen seines Geschäftsführerkollegen Peter Fischer. Ein lang ersehnter Wunsch der Mitarbeiter sei mit der Einweihung des Neubaus nach längerer Planungsphase und mehreren Anläufen in Erfüllung gegangen, so Ott. Die räumliche Enge gehört der Vergangenheit an, ansprechende und moderne Räumlichkeiten vermittelten fast "Hotelcharakter", so Ott mit Blick auf den großzügig gestalteten Eingangsbereich - auch Magistrale genannt. Sie ist hell, modern und lichtdurchflutet und sei ein "erster erfreulicher Berührungspunkt mit den Kliniken". In den neuen "komfortablen" Zimmern des Vincentius Krankenhauses seien vor allem die schönen neuen und großen Nasszellen ein großer Fortschritt gegenüber dem bisherigen Zustand.

Besonders lobte Ott auch die neue Situation der Notfallaufnahme. Statt räumlicher Enge gibt es zukünftig reichlich Platz. Die Notfallaufnahme wird durch eine Notfallaufnahmestation ergänzt, in der die Patienten die Zeit bis zur endgültigen Abklärung ihres medizinischen Problems auch in einem Bett verbringen können. Die Notaufnahme und Notaufnahmestation werden ab Februar durch einen eigenen Chefarzt geleitet. Die Wege zur Diagnostik sind zukünftig ebenfalls kurz und nicht mehr über mehrere Stockwerke verteilt. Der OP-Trakt zieht aus seiner rund zehnjährigen Interimslösung (bedingt durch den Brand des OP-Trakts in 2008) in moderne OP-Säle im Neubau. In einer großen Dankadresse dankte Ott vor allem dem Projektteam, das für das Einweihungswochenende verantwortlich war, und dem Chefarzt Dr. Thomas Kiefer und Projektmanagerin Gisela Gantenbein vorstanden.

Ralf Müller, Architekt der Arcass Planungsgesellschaft, blickte auf die zehn Jahre zurück, die das Planungsbüro den Neubau schon begleitet. Als 2007 der Planungsauftrag erfolgte, hatte man noch die Absicht auf der Nordseite des Klinikums zu bauen. Zum Glück habe sich die Option ergeben, auf der attraktiveren Südseite das Vorhaben zu realisieren. 2012 sei die Planung für den Neubau wieder aufgenommen worden, 2014 konnte die Baustelle endlich beginnen. Entstanden ist ein drei geschossiges Gebäude mit 40.000 Quadratmeter Geschossfläche, das sich gut in die parkähnliche Situation einfügt. Auf der Westseite befinden sich die lichtdurchfluteten Bettenzimmern, auf der Ostseite der Funktionsneubau mit den Untersuchungs- und Behandlungsbereichen. Eine Eingangshalle verbindet alle Baukörper, Galerienebenen beleben den Bau. Die Wegeführung, die mit den Tieren des Bodensees - Fischen in der Tiefgarage und Enten in den oberirdischen Bereichen - und Farbe arbeitet, sorgt nicht nur für Hingucker, sondern hilft, den richtigen Weg zu finden.

Die evangelische Dekanin Hiltrud Schneider-Cimbal und der katholische Dekan Mathias Trennert-Helwig segneten, unterstützt von den Seelsorgern, das neue Gebäude. Damit Heilung möglich sei, so Schneider-Cimbal, bedürfe es neben fachlichem Können auch einer guten Infrastruktur, die mit dem neuen Klinikteil geschaffen wurde, dazu gute Versorgung und Pflege, seelische Begleitung und nicht zuletzt der Segen Gottes. Jeder sei in seinem Bereich wichtig. Deshalb sei es gut, zum Wohle der Patienten einander zu achten und anzuerkennen, dass alle gebraucht werden, und jeder seinen Teil dazu beiträgt, dass der Patient an Leib und Seele gesund werde.

Dem Festakt schlossen sich Gruppenführungen durch den Neubau an, bevor das Festzelt mit kulinarischen Leckereien lockte. Hier hatte auch der zukünftige Cafe-Betreiber Krachenfels seinen Stand, ebenso die Akademie und der Krankenhausförderverein, der nicht nur um Mitglieder warb, sondern auch die gelungene Festschrift zum Neubau an die interessierten Besucher verteilte.

Am Nachmittag besuchten rund 600 Beschäftigte aus dem gesamten Gesundheitsverbund bei Führungen den Neubau. Außerdem war das Fachpublikum (niedergelassene Ärzte) geladen.


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