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Klinikum Singen: Onko-Plus-Raum steht für eine moderne Krebsmedizin

06.10.2017

Heimat für Selbsthilfegruppen/ Raum für besondere Angebote und Veranstaltungen des Krebszentrums Singen-Hegau

Sie sind die Macher des Onko-Plus-Raum im Singener Klinikum (v.l.n.r) Jörg Wuhrer (Lions), Silke Asal (Krebszentrum), Dr. Werner Hammnon (Lions), Michael Arnold (Lions), Peter Sander (Lions), Chefarzt Prof. Jan Harder und der Ärztliche Direktor Prof. Frank Hinder. Bild: aj
Sie sind die Macher des Onko-Plus-Raum im Singener Klinikum (v.l.n.r) Jörg Wuhrer (Lions), Silke Asal (Krebszentrum), Dr. Werner Hammnon (Lions), Michael Arnold (Lions), Peter Sander (Lions), Chefarzt Prof. Jan Harder und der Ärztliche Direktor Prof. Frank Hinder. Bild: aj

(Singen). Er sieht kein bisschen nach Krankenhaus aus: Der sogenannte Onko-plus-Raum ist ein besonderer Raum im Klinikum Singen. Nicht nur, was seine Realisierung und Ausstattung anbelangt, sondern auch hinsichtlich seiner Funktion. Denn dieser Raum dient allen Selbsthilfegruppen (SHG), die sich um Krebspatienten kümmern, als Heimat; er dient aber auch als Rahmen für sensible Arzt-Patienten-Gespräche und für die Patienten des Krebszentrums Hegau-Bodensee als ein Raum für ihre besonderen Bedürfnisse. Hier finden alle Veranstaltungen des Krebszentrums statt. Silke Asal, Koordinatorin des Krebszentrums, hat ein Programm zusammen gestellt, dessen Angebote Krebspatienten helfen sollen, während und nach der Krankheit wieder mehr Kraft zu bekommen, zu mehr Lebensqualität zu finden und Sicherheit für den Alltag zu erhalten. Das reicht beispielsweise vom Seminar „Kommunikation in der Krankheit“ oder „Ernährung bei Krebs“ über das Schnupperangebot „Tanzen mit Krebs“ bis hin zum Kurs „Pflege von palliativen Patienten zu Hause“ oder dem Kurs „Naturheilkunde bei Krebs“.

„Wir wissen um die Nöte der Patienten“, so Silke Asal bei der offiziellen Einweihung und Übergabe an die Nutzer und Vorstellung des ersten Onko-plus-Programms. Onko-plus, weil sowohl die Angebote – Vorträge, Kurse, Seminare – als auch der Raum an sich für das „Plus“ in der Versorgung der Krebspatienten am Klinikum Singen gewertet werden können. Als „große Bereicherung für das Krebszentrum“, empfindet Chefarzt Prof. Jan Harder, Leiter des Krebszentrums, das neue Angebot. Singen sei eines der ersten Krebszentren in Deutschland, die ein solches Angebot vorweisen könnten. Statt Fremdbestimmheit selber aktiv werden zu können, sei wichtig für Krebspatienten, der Onko-Plus-Raum sei ein wichtiger Beitrag für diese Art der „modernen Krebsmedizin“. Er dankte der Geschäftsführung, dass diese diesen Weg mitgehe, denn wirtschaftlich bringe das „Plus“ in der Singener Onkologie dem Haus nichts, den Patienten bringe es aber unendlich viel an Lebensqualität.

Möglich wurde der neue Onko-plus-Raum nur dank der tatkräftigen Unterstützung des Lions-Clubs Singen-Hegau, der die Mittel für die Umgestaltung des Raumes akquiriert hatte – sei es in Form von Geld- oder von Sachspenden. Lions-Mitglied Architekt Jörg Wuhrer, der das Projekt mit Erfolg zu seiner persönlichen Chefsache gemacht hatte, zeichnet sich für die Planung, Abwicklung und für das Firmensponsoring verantwortlich, der regional bekannte Künstler Harald F. Müller für das Farbkonzept des Raumes. Das Projekt Onko-plus-Raum wurde von vier Lion-Präsidenten in Folge vorangetrieben, das waren Dr. Werner Hammon, Franz Hirschle und Jörg Wuhrer. Sie waren alle samt des aktuellen Präsidenten Michael Arnold zur kleinen Einweihungsfeier gekommen. Startschuss war das Benefizkonzert mit dem Bundeswehrorchester anlässlich 25 Jahre Lions-Club Singen-Hegau im Frühjahr 2014 gewesen, das die ersten 10.000 Euro Spendengelder einspielte – am Ende des Spendeneinsammelns waren es rund 33.000 Euro.

Neben der Finanzierung war das Finden eines geeigneten Raumes das größte Problem. Die Suche danach dauerte einige Jahre, erinnerte sich Silke Asal. Nachdem das Haus den heutigen Raum, einen ehemaligen, wenig genutzten, aber bestens geeigneten Aufenthaltsraum am Ende des Flures der S22 zur Verfügung gestellt hatte, war alles ganz schnell gegangen. In Rekordzeit war er zum Ende des vergangenen Jahres realisiert worden.

Doch nicht nur der Raum wurde Spenden finanziert, auch die Onko-plus-Angebote sind Spenden finanziert. Kein Wunder also, dass Silke Asal darum warb, das Krebszentrum weiterhin mit Spenden zu unterstützen. Eine Spende für die technische Ausstattung über 5000 Euro kam von der Selbsthilfekontaktstelle des Landkreises Konstanz, von Johannes Fuchs von kommit. Er lobte das Singener Klinikum als herausragendes Beispiel für ein „Selbsthilfefreundliches Krankernhaus“. Annette de Groot von der SHG chronische Schmerzen freute sich über den „geschützten Raum“ mit Wohlfühlatmosphäre. Für Prof. Frank Hinder, Ärztlicher Direktor des Klinikums Singen, ist es gar „der schönste Raum im ganzen Klinikum“. Weil ein solcher Raum aus dem operativen Geschäft nicht zu finanziere sei, wisse man das ehrenamtliche Engagement der Lions-Brüder und weiterer großzügiger Spender umso mehr zu schätzen.

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