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Notfall-Info

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Polizei: 110
Krankentransporte: 19222 (ohne Vorwahl)

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Tel: 07731 89-2626

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Tel: 116 117 (Bundesweit einheiltiche Rufnummer der Leitstelle)

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Kassenärztlicher Bereitschaftsdienst:
Tel: 0180 6077312 (Bundesweit einheiltiche Rufnummer der Leitstelle)

Informationen zur bundesweit einheitlichen Rufnummer 116 117

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Gesundheitsverbund Landkreis Konstanz

Virchowstr. 10, 78224 Singen
Tel: 07731 89-0
Fax: 07731 89-1505
E-Mail

Geschichte der Holding (GLKN)

Gesundheitsverbund Landkreis Konstanz gGmbH

  • Die „Gesundheitsverbund Landkreis Konstanz gGmbH“ setzt sich zusammen aus der „Gemeinnützigen Krankenhausbetriebsgesellschaft Hegau-Bodensee-Klinikum mbH“ und der „Gemeinnützigen Krankenhausbetriebsgesellschaft Konstanz mbH“.
  • Sitz der Gesellschaft ist in Singen.
  • Der Gesundheitsverbund Landkreis Konstanz ist mit über 1.400 Betten und ca. 3.600 Mitarbeitern der größte Gesundheitsversorger in der Bodenseeregion.

Gemeinnützige Krankenhausbetriebsges. Hegau-Bodensee-Klinikum mbH

Zur Krankenhausbetriebsgesellschaft Hegau-Bodensee-Klinikum gehören folgende Einrichtungen:

  • Hegau-Bodensee Klinikum Singen
  • Hegau-Bodensee Klinikum Radolfzell
  • Hegau-Bodensee Klinikum Stühlingen
  • Hegau-Jugendwerk Gailingen
  • Medizinische Versorgungszentren GmbH
  • HBH-Service GmbH

Gemeinnützige Krankenhausbetriebsges. Konstanz mbH

Zur Krankenhausbetriebsgesellschaft Konstanz gehören folgende Einrichtungen:

  • Klinikum Konstanz
  • Vincentius-Krankenhaus (orthopädische Fachklinik)

Chronologie

05.11.2012

HBH: Letzter Schritt in Richtung Holding vollzogen

Dass die Kliniken im Landkreis Konstanz einer neuen Zukunft entgegen gehen, machte auch die gemeinsame Sitzung von Aufsichtsrat und Gesellschafterversammlung im Singener Krankenhaus deutlich. Die HBH-Kliniken GmbH in ihrer alten Form gibt es nicht mehr, es tagten erstmals die Gremien der „Fördergesellschaft für die Hospizarbeit in Singen und im Hegau sowie für die gemeinnützige Krankenhausbetriebsgesellschaft Hegau-Bodensee-Klinikum mbH“. Sie vollzogen den letzten Schritt in Richtung Holding.

Nach Übergang aller HBH-Krankenhausbetriebe bis zum 1. September in eine neue „Gemeinnützige Krankenhausbetriebsgesellschaft Hegau-Bodensee-Klinikum mbH“ wurde aus dem verblieben Rest der alten HBH-Gesellschaft die neue Fördergesellschaft, die im Wesentlichen die Grundstücke und die Immobilien beinhaltet. Diese Fördergesellschaft hat zur Aufgabe, die Ausschüttungen der Holding, also den garantierten Zins, für gemeinnützige Zwecke zu verwenden. Vorrangig soll damit die Errichtung und der Betrieb eines stationären Hospizes für die Region Singen und Hegau ermöglicht werden. Dazu laufen Gespräch mit dem Hospizverein, erklärte Oliver Ehret, Aufsichtsratsvorsitzender von „HBH alt“.

Die Gesellschafterversammlung hatte zunächst die Aufsichtsräte für die neue Fördergesellschaft zu benennen. Es sind dies Karl-Heinz Schwarz und Dr. Benedikt Oexle. Gemeinsam mit den gesetzten Mitgliedern, dem Singener Oberbürgermeister Oliver Ehret, dem Radolfzeller OB Dr. Jörg Schmidt und dem Engener Bürgermeister Johannes Moser, bilden sie den fünfköpfigen Aufsichtsrat der Fördergesellschaft.

Auch die neun Beiräte für die Gemeinnützige Krankenhausbetriebsgesellschaft wurden bestellt, es sind dies neben OB Oliver Ehret die Singener Gemeinderäte Hermann Stocker, Peter Schwarz, Regina Brütsch und Kirsten Brößke sowie als Vertreter von Engen Bürgermeister Johannes Moser und Gemeinderätin Erika Fritschi und als Vertreter von Radolfzell OB Jörg Schmidt und Gemeinderätin Martina Gleich.

Nachdem mittlerweile alle kommunalen Gremien ihre Vertreter für den 17köpfigen Aufsichtsrat der Holding benannt hatten, oblag es nun noch dem Aufsichtsrat und der Gesellschafterversammlung der Fördergesellschaft („HBH alt“) diese Vertreter zu bestellen. Damit sitzen nun neben dem Singener Oberbürgermeister die Gemeinderäte Karl-Heinz Schwarz und Dr. Benedikt Oexle sowie als Arbeitnehmervertreter Johannes Kölzer im neuen Aufsichtsrat der Holding.

Damit die neue Krankenhaus-Holding mit Leben gefüllt und ihre Arbeit aufnehmen kann, muss ihre Hülle noch mit den Klinikbetrieben aus HBH und Konstanz gefüllt werden. Dazu wurde in der Sitzung die HBK-Krankenhausbetriebsgesellschaft in den neuen Gesundheitsverbund Landkreis Konstanz, sprich in die Holding eingebracht. Für Singen, Radolfzell und Engen war dies noch der letzte Schritt, den es auf dem Weg in eine neue Klinikzukunft zu vollziehen galt.

13.12.2012

Holding ist ab sofort ein handlungsfähiger Verbund

„Heute ist ein besonderer Tag in der Geschichte der Gesundheitsversorgung der Bevölkerung im Landkreis Konstanz“, freute sich sichtlich Landrat Frank Hämmerle, Vorsitzender des Aufsichtsrates des Gesundheitsverbunds Landkreis Konstanz, am Donnerstagabend, 13. Dezember, vor der Presse. Zuvor hatte sich der Aufsichtsrat des neuen Gesundheitsverbunds „in konstruktiver Atmosphäre“ konstituiert und dabei eine ganze Reihe von Formalien abgearbeitet. Erst einen Tag zuvor war der Eintrag der Holding in das Handelregister erfolgt. Bereits am 30. November hatte die Einbringung der Gemeinnützigen Krankenhausbetriebsgesellschaft Konstanz mbH und Gemeinnützige Krankenhausbetriebsgesellschaft Hegau-Bodensee-Klinikum mbH zu je 100 Prozent in die neue Krankenhaus-Holding vor dem Notar stattgefunden.

„Wir sind ab sofort ein handlungsfähiger Verbund“ resümierte Hämmerle, der erneut betonte, dass der Verbund die richtige Antwort auf die Veränderungen im Gesundheitswesen darstelle. Der neue Gesundheitsverbund sei geschaffen worden, um gemeinsam zukunftsfähig zu bleiben. Er garantiere dem Bürger ein hochwertiges Gesundheitsangebot und kurze Wege. Zwei Jahre Vorarbeit waren dazu nötig.
Der Aufsichtsrat hatte in seiner konstituierenden Sitzung nicht nur sich, sondern auch der Geschäftsführung eine Geschäftsordnung gegeben. Zu gleichberechtigten Geschäftsführern wurden, nach gebührender Verabschiedung von Berthold Restle als Interimsgeschäftsführer der Holding, Peter Fischer („HBH“) und Rainer Ott (Kliniken Konstanz) bestellt. Sprecher der Geschäftsführung ist Peter Fischer. Zwischen beiden Geschäftsführern gibt es eine horizontale Geschäftsfeldaufteilung, das soll zur besseren Integration der neuen Partner beitragen. Damit diese gut zusammen wachsen, wurden auch Integrationsteams für alle Themenbereiche gebildet. Im Sommer war der Startschuss für das gemeinsame Integrationsprojekt gefallen, das sowohl den nichtmedizinischen als auch medizinischen Bereich umfasst. „Der neue Gesundheitsverbund kann nur gelingen, wenn wir die Mitarbeiter mitnehmen“, betonte Fischer. Dass auch die Bürger im Landkreis vom neuen Verbund profitieren, machte Ott deutlich: „Durch den gemeinsamen Verbund kann das Leistungsspektrum ausgebaut und weiter entwickelt werden“.

Bereits zum jetzigen Zeitpunkt konnte ein Teil der durch die Holding prognostizierten Synergieeffekte in Höhe von rund 2,2 Millionen Euro realisiert werden. Diese resultieren beispielsweise durch die geplante Anschaffung einer gemeinsamen EDV, durch eine gemeinsame Leitung der Krankenpflegeschulen, durch den gemeinsamen Einkauf von medizinischem und nichtmedizinischem Sachbedarf oder durch den gemeinsamen Einkauf von Apothekengütern.

Was am Donnerstagabend nicht mehr erfolgte, obwohl es geplant war, war die Festlegung eines einheitlichen Logos und Markennamen für den neuen Gesundheitsverbund. Diese konnten wegen der fortgeschrittenen Zeit nicht mit der gebotenen Sorgfalt erörtert werden. Da auf die Schnelle kein Konsens möglich war, soll dieses Thema nochmals in aller Ausführlichkeit auf die Tagesordnung des Aufsichtsrates kommen.

18.12.2013

Erste Bilanzpressekonferenz der Holding

Mit einem uneingeschränkten Testat haben die Wirtschaftsprüfer die Jahresabschlüsse 2012 der beiden Betriebsgesellschaften Gemeinnützige Krankenhausbetriebsgesellschaft Hegau-Bodensee-Klinikum mbH (BG HBK) Singen und Gemeinnützige Krankenhausbetriebsgesellschaft Konstanz mbH (BK KN) Konstanz versehen. Und: Beide Betriebsgesellschaften weisen ein positives Jahresergebnis aus, informierte heute Mittag der Aufsichtsratsvorsitzende des Gesundheitsverbunds Landkreis Konstanz gGmbh, Landrat Frank Hämmerle. Er weist dabei darauf hin, dass die positiven Jahresergebnisse Einmaleffekten zu verdanken sind, denn im operativen Geschäft konnten in beiden Gesellschaften keine positiven Ergebnisse erzielt werden. Die BG HBK weist eine Bilanzsumme von 159.166.404,94 Euro und einen Jahresüberschuss für 2012 von rund 2,56 Mio Euro aus, das operative Ergebnis betrug -1.042.000 Euro; die BG Konstanz weist in ihrem Rumpfgeschäftsjahr (1.10.2012 bis 31.12.2012) eine Bilanzsumme von 147.244.364,86 Euro und einen Überschuss von 161.169,17 Euro sowie ein operatives Ergebnis von -109.000 Euro aus.

Die beiden Jahresabschlüsse 2012 wurden in der gestrigen außerordentlichen Aufsichtsratssitzung der Gesundheitsverbunds Landkreis Konstanz gemeinnützigen GmbH einstimmig festgestellt. Mit dem ersten Jahresergebnis der Holding ist im ersten Quartal 2014 zu rechnen.

Hämmerle stellte im Rahmen der ersten Bilanzpressekonferenz der Holding fest, dass das politische Ziel, die Krankenhäuser im Landkreis nachhaltig in öffentlicher Hand zu halten, geglückt sei. Die Zahlen bewiesen, dass die Fusion für alle beteiligten Häuser notwendig gewesen sei und dass die ersten fusionsbedingten Synergieeffekte als Basis für ein erfolgreiches Wirtschaften erzielt werden konnten. Ohne die Holding, so Hämmerle, wären beide Gesellschaften in die "roten Zahlen" gerutscht. Für 2013 rechnet der Aufsichtsratsvorsitzende mit besseren Ergebnissen. Beide Betriebsgesellschaften werden dann nach Abschreibungen im operativen Bereich ein Gewinn von rund 1 Mio Euro erzielen. Auch die beiden Oberbürgermeister Bernd Häusler (Singen) und Uli Burchardt (Konstanz) bekannten sich im Rahmen der Pressekonferenz unisono zur Holding, sie sei "der richtige Weg".
Zur Erinnerung: Die beiden Gesellschaften BG HBK und BG KN waren im Dezember 2012 rückwirkend zum 1. Januar 2012 von ihren früheren Krankenhausträgern (Gesundheitsverbund HBH-Kliniken und Spitalstiftung Konstanz) in die landkreisweite Holding eingebracht worden. Als Gegenleistung für die Einbringung wurden im Konsortialvertrag Ausgleichsforderungen (0,5 Prozent „Garantieverzinsung“) gegenüber die Holding vereinbart auf der Basis der damals ermittelten Unternehmenswerte.

Bei der Erstellung des Jahresabschlusses der Betriebsgesellschaft Hegau-Bodensee-Klinikum für das Jahr 2012 zeigte sich im Laufe des Prüfverfahrens eine Diskrepanz zwischen der im Fusionsprozess vorgenommen Bewertung der Betriebsgesellschaft und der handelsrechtlichen Bilanzierung. Im Rahmen der Unternehmensbewertung im Zuge der Fusion waren nach Ansicht des Wirtschaftsprüfers die operativen Ergebnisse beider Betriebsgesellschaften zu stark und die Kapitalstruktur zu gering bewertet worden (beachte: die Betriebsgesellschaft HBK hatte zum 31.12.2011 ein negatives Eigenkapital von 19 Mio Euro). Das angewandte Verfahren, das den Mittelwert von Ertragswertverfahren und Multiplikatorenverfahren (Mischwertmethode) abbildet, wurde nun vom Wirtschaftsprüfer beanstandet. Nach handelsrechtlichen Gesichtspunkten, so der Wirtschaftsprüfer, dürfe nur der reine Ertragswert bilanziert werden. Die im Konsortialvertrag vorgesehene Bewertung als Mittelwert sei somit handelsrechtlich nicht umsetzbar. Für die Betriebsgesellschaft Hegau-Bodensee-Klinikum (BG HBK) war ein Unternehmenswert in Höhe von 43,1 Mio Euro ermittelt worden. Der reine Ertragswert lag bei 35,6 Mio Euro. Dies hatte im ersten Schritt zu einem Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von rund 33 Mio. Euro in der Bilanz von HBK geführt. Die sich daraus ergebenden Abschreibungen wären unrealistisch hoch und nicht zu erwirtschaften gewesen. Die für das Testat zwingend erforderliche Neubewertung nach dem Ertragswertverfahren ergibt nun für die BG HBK ohne Beteiligungen (Hegau-Jugendwerk, MVZ und Altenheime) einen Unternehmenswert von 15,1 Mio Euro; mit Beteiligungen einen Wert von rund 22,1 Mio Euro. Für die Betriebsgesellschaft HBK ergeben sich aus der Neubewertung keine negativen Folgen, der jährliche Abschreibungsaufwand auf den nun geringeren Geschäfts- oder Firmenwert reduziert sich auf ein realistisches Maß von rund 1 Mio Euro über 15 Jahre.

Die Betriebsgesellschaft Konstanz war mit anderen Voraussetzungen in die Fusion gestartet. Hier waren ausreichend stille Reserven vorhanden, die Ertragskraft hingegen war deutlich geringer als bei der BG HBK. Zudem verfügt die Betriebsgesellschaft über eine bessere Kapitalstruktur. Eine Neubewertung wäre laut Wirtschaftsprüfer nicht zwingend erforderlich. Jedoch regelt der Konsortialvertrag, dass beide Gesellschaften nach den gleichen Kriterien bewertet werden sollen. Deshalb fand auch eine Neubewertung der Betriebsgesellschaft Konstanz nach dem Ertragswertverfahren statt. Der aktualisierte Unternehmenswert beträgt für das Klinikum Konstanz ca. 15,4 Mio Euro, nach der vorhergehenden Berechnung lag der Unternehmenswert nach der Ertragswertmethode bei rund 19,9 Mio Euro. Nach Abstimmung mit dem testierenden Wirtschaftsprüfer und der Stiftungsaufsicht wird im Konstanzer Abschluss unter der Prämisse des Erhalts des Stiftungsvermögens am höheren Wert festgehalten. Dies führt für das Klinikum Konstanz inkl. Beteiligungen zu einem Gesamtwert von rund 28,7 Mio. EUR. Der nach der Mischwertmethode ermittelte Unternehmenswert lag bei 38,6 Mio Euro.

Die neuen Unternehmenswerte ziehen Korrekturen in der noch ausstehenden Schlussbilanz 2012 der Holding nach sich. An den Gesellschaftsanteilen ändert sich jedoch nichts (Landkreis 52 Prozent, Fördergesellschaft 24 Prozent, Spitalstiftung Konstanz 24 Prozent). Die Korrekturen beziehen sich in erster Linie auf die Höhe der Ausgleichsforderungen, die nun noch im Rahmen einer politischen Diskussion im Laufe des Januars mit den früheren Krankenhausträgern einvernehmlich neu festgelegt werden sollen. Der erzielte Konsens soll dann in einer Zusatzvereinbarung zum Konsortial- und zum Einbringungsvertrag nieder geschrieben werden, eine Neufassung der Verträge ist nicht erforderlich.

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